Angepinnt S*x**ll*r M*ssbr**ch und V*rg*w*lt*g*ng: Wehren durch Anzeige !EVTL.TRIGGER!

    S*x**ll*r M*ssbr**ch und V*rg*w*lt*g*ng: Wehren durch Anzeige !EVTL.TRIGGER!

    S*x**ll*r M*ssbr**ch und V*rg*w*lt*g*ng:
    Wehren durch Anzeige



    Zunächst der Hinweis, dass ich kein Jurist bin und trotz gründlicher Recherche und Quellenangaben einzelne Angaben nicht zuletzt wegen der sich hin und wieder ändernden Gesetzeslage fehlerhaft sein können!


    Im Jahr 2007 wurden bei der Polizei in Deutschland etwa 12700 Fälle von KindesM*ssbr**ch nach § 176, 176a, 176b Strafgesetzbuch (S*xueller M*ssbr**ch von Kindern) angezeigt, die Anzahl an S*xualdelikten lag 2007 bei etwa 16500 (Polizeiliche Kriminalstatistik 2007). Die Dunkelziffer dieser Straftaten ist weitaus höher, Schätzungen zu KindesM*ssbr**ch belaufen sich auf das 10-15-fache, 200 000 Fälle pro Jahr sind also realistisch.

    Für die Opfer solcher Gewalt geht es dabei immer wieder darum, aus dem Teufelskreislauf des Opfer seins auszubrechen und die Spirale der Gewalt zu beenden. Das Risiko, wieder Opfer zu werden (oder sogar selbst Täter), ist erheblich höher, wenn man schon mal Opfer war. Dafür ist es wichtig, die eigene Passivität zu beenden und selbst aktiv zu werden, in welcher Form auch immer. Eine Möglichkeit dazu, ein aktives STOP zu setzen und sich zu wehren, kann die Strafanzeige sein, bei der sich allerdings bei den meisten Betroffenen leider die Nackenhaare sträuben.

    Ich möchte hier einen Überblick geben, wie eine Strafanzeige vonstatten und es danach weiter geht, wie Gutachten zur Glaubwürdigkeit erstellt werden und wie es zu einer möglichen Gerichtsverhandlung kommt bzw. was dabei passiert.
    Zunächst eine hervorragende Internetseite, die die rechtliche Seite bei S*xualdelikten beleuchtet und viele sehr nützliche Infos gibt: http://www.kinderschreie-rechtliches.de/
    Die Sachlage in Deutschland (und z.T. A / CH) wird dort so umfassend und vor allem verständlich dargestellt, dass ich hier nicht mehr auf jeden einzelnen Punkt genau eingehen möchte, lediglich Ergänzungen zum ein oder anderen bzw. einen kurzen Überblick geben.

    Weiteres:
    Gesetzestext zu S*xuellem KindesM*ssbr**ch (dejure.org)
    Erläuterungen zu S*xuellem M*ssbr**ch (werner stangls arbeitsblätter)
    Polizeiliche Kriminalstatistik 2007 (PDF; Innenministerium / Bundeskriminalamt)



    Überlegungen vor einer Anzeige

    Wenn die Zeit reicht (bes. bei länger anhaltender Gewalt), sollte man sich über verschiedene Faktoren Gedanken machen:
    • Eine Anzeige und der folgende Prozess kosten viel Kraft und Durchhaltevermögen. Habe ich einen Therapeuten, der mich zumindest während der Dauer der Anzeige begleitet? Besonders der Fall einer Nicht-Verurteilung kann sehr belastend sein.
    • Wo bekomme ich rechtliche Aufklärung und Rechtsberatung / einen Rechtsanwalt? Straftaten, die S*xuellen M*ssbr**ch und v*rg*w*lt*g}ung zum Gegenstand haben, sind oft so komplex und emotionsgeladen, dass es als Laie äußerst schwierig ist, einen Durchblick zu haben. Auch kommt es bei diesen Straftaten immer sehr auf verschiedene Details an.
    • Welche Menschen stehen noch zu mir? Wer weiß sowieso bescheid und kann mich evtl. bei verschiedenen Schritten begleiten und das mit mir durchstehen?
    • Was ist noch nötig, um äußere Sicherheit zu bekommen und was kann ich noch tun, um aus der Gewalt möglichst dauerhaft auszubrechen?

    Wenn du dich für eine Anzeige entschieden hast, erst mal Herzlichen Glückwunsch!



    Wie erstatte ich Anzeige und was passiert da?


    Strafanzeigen nehmen jede Polizeidienststelle, Gerichte und die Staatsanwaltschaft entgegen, bei solchen Delikten kann man sich aber auch sofort an die Kriminalpolizei wenden. Für die Aufnahme der Anzeige kann man eine weibliche Beamtin fordern, wenn man das möchte, allerdings habe ich auch erlebt, dass der Kriminaldauerdienst (der KDD ist die Abteilung der Kripo, die Tag und Nacht besetzt ist) gerade mal keine Frau im Nachtdienst hatte. Tagsüber dürfte das praktisch aber nirgendwo ein Problem sein.

    Viele denken sich, dass ein ärztliches Attest, das z.B. nach einer v*rg*w*lt*g}ung in einem Krankenhaus angefertigt wurde, für eine Anzeige irgendwann später als Beweismittel ausreicht. Ein solches Attest über verschiedene v*rl*tzungen ist zwar immer noch besser als nichts, reicht in aller Regel aber nicht für eine Verurteilung aus. Weitaus sinnvoller ist es, wenn eine solche ärztliche Untersuchung mit der Polizei als Auftraggeber geschieht, die genau weiß, welche Spuren sie sichern möchte, welche Fotos gemacht werden sollen etc. (Fotos sind dann nur noch der Staatsanwaltschaft und dem Gericht zugänglich, niemand anders, auch nicht bei Akteneinsicht des Täters.) Auch müssen eine Anzeige und die dazu gehörige Vernehmung nicht auf der Polizeidienststelle, sondern können z.B. im Krankenhaus gemacht werden.

    Zur Spurensicherung (z.B. von Sp*rm*spuren) kann es sinnvoll sein, direkt nach einer solchen Tat ein Krankenhaus aufzusuchen (ohne vorher zu duschen!) und die Polizei dazu zu rufen / rufen zu lassen. Dann sind auch die Erinnerungen noch klarer als z.B. erst einen Monat später. Allerdings sollte man sich auch sehr gut überlegen, ob man das dann auch noch durchstehen kann oder ob eine Stabilisierung nicht besser ist. In jedem Fall ist es wichtig, mögliche Beweise nicht zu vernichten: Die Bettwäsche und die Kleidung, die zum Tatzeitpunkt getragen wurde (auch die Unterwäsche), aufbewahren und nicht waschen und den Tatort nicht verändern!

    Bei S*xualstraftaten kann die Anzeige nicht zurückgezogen werden.


    Weitere Infos:
    Ablauf der Anzeige: polizei-beratung.de ; kinderschreie-rechtliches.de
    Vernehmung (mit Erfahrungsbericht) (kinderschreie-rechtliches.de)




    Was passiert nach der Anzeige?

    Wenn die Polizei alle nötigen Spuren gesichert und die Vernehmungen abgeschlossen sind, wird der Fall an die Staatsanwaltschaft und ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei weitergegeben, das dann in alle möglichen Richtungen ermittelt, Zeugen und Verdächtige befragt etc. Hat die Polizei Grund zur Annahme, dass eine bestimmte Person Täter ist, kann diese auch festgenommen werden und in Untersuchungshaft kommen. Von dort aus wird sie dann aber sehr bald einem Haftrichter vorgeführt, der über weitere Konsequenzen entscheidet. Diese Ermittlungen können nun nicht mehr einfach so eingestellt werden.

    Wenn die Straftat innerhalb der Familie stattfand und das Opfer minderjährig ist oder wenn eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, wird das Jugendamt mit eingeschaltet und das Kind / der Jugendliche kann auch in einer betreuten Einrichtung (z.B. ein Heim) untergebracht werden. Darüber hinaus gibt es in allen größeren Städten Frauenhäuser.

    Allerspätestens jetzt sollte man sich einen Rechtsanwalt nehmen oder eine Beratungsstelle aufsuchen, die Opfer von Gewalt begleitet und deren Mitarbeiter sich mit der Sachlage genau auskennen sowie über die Möglichkeiten der Bezahlung des Anwalts bescheid wissen. (Meistens wird dieser nämlich je nach Straftat vom Staat bezahlt, z.B. immer dann, wenn das mögliche Strafmaß nicht unter einem Jahr Freiheitsstrafe liegt = Verbrechen.) Als mögliche kompetente Beratungsstellen sind u.a. der Weiße Ring , der Deutsche Kinderschutzbund oder Wildwasser zu nennen, aber auch zahlreiche weitere kleinere Vereine kommen in Frage. (Immer sinnvoll – auch als Nichtbetroffener – finde ich es, solche Vereine durch eine Mitgliedschaft oder regelmäßige kleine oder größere Spenden zu unterstützen, sie machen wirklich eine nützliche Arbeit!) Akteneinsicht hat nur der Rechtsanwalt, als Opfer kann man Abschriften einzelner Teile und das Ergebnis des gerichtlichen Verfahrens beantragen. Der Täter dagegen kann auch Akteneinsicht beantragen, die ihm aber auch nicht unbedingt frei gestattet werden muss. (Dies wurde eingeführt, damit eine Geheimnistuerei und Zeugenaussagenfälschungen etc. wie im Dritten Reich nicht mehr vorkommen können.)

    Im Anschluss an die Ermittlungen wird entweder Anklage durch die Staatsanwaltschaft erhoben oder das Verfahren wird eingestellt, was verschiedene Gründe haben kann (z.B. wenn der Täter nicht auffindbar oder gänzlich unbekannt ist), dem Geschädigten aber mitgeteilt wird. Leider werden über 2/3 der gestellten Strafanzeigen wieder eingestellt. Das ist hart, heißt aber auch nicht, dass dem Opfer nicht geglaubt wird, sondern dass für einen Gerichtsprozess verschiedene Hürden genommen werden müssen, die wegen mangelnder Beweislage nicht genommen werden können, denn nicht der Beschuldigte muss beweisen, dass er unschuldig ist, sondern das Opfer bzw. die Staatsanwaltschaft muss beweisen, dass der Angeklagte Schuld hat. Hin und wieder gibt es Möglichkeiten, gegen die Einstellung des Verfahrens zu klagen, das weiß dann aber der Rechtsanwalt im Einzelfall.

    Erhebt die Staatsanwaltschaft nun Anklage beim zuständigen Gericht, prüft dieses wiederum, ob es die Vorwürfe bejahen kann und das Hauptverfahren wird eröffnet.


    Weitere Informationen:
    Vorgehen nach der Anzeige: kinderschreie-rechtliches.de , polizei-beratung.de
    Verfahrenseinstellung (kinderschreie-rechtliches.de)
    Gerichtsverhandlung (kinderschreie-rechtliches.de)
    Zur Akteneinsicht von Beschuldigten (rechtstipps.net)
    Gutachten zur Glaubwürdigkeit

    Es wird zunehmend populär, dass Gerichte „Gutachten zur Glaubwürdigkeit“ erstellen lassen. Das wird nicht gemacht, weil dem Opfer nicht geglaubt wird, sondern um den Wahrheitsgehalt der Aussage zu untermauern. Das Gutachten muss vom Gericht in Auftrag gegeben werden (privat erstellte Gutachten werden noch nicht einmal angeschaut) und wird mit standardisierten Vorgehensweisen erstellt. Für den Gutachter gilt, dass die „Nullhypothese“, dass alles Vorgebrachte nicht auf einem eigenen Erlebnishintergrund basiert, so lange aufrecht erhalten werden muss, bis alle Untersuchungsergebnisse dafür sprechen, so dass diese verworfen werden muss. Oder mit anderen Worten: Alles ist falsch, so lange nicht alle Untersuchungsergebnisse dafür sprechen. Das zu wissen, ist wichtig, denn es kann schnell der Eindruck entstehen, dass auch der Gutachter einem nicht glaubt und das kann nervös und ängstlich machen, dabei arbeitet er nur nach vorgegebenem Schema.

    Es ist immens wichtig, dem Gutachter die Wahrheit und alles zu sagen! Meistens liegen zwischen dem Tag der Tat und dem Gutachten mindestens mehrere Wochen, was dazu führt, dass man sich an verschiedenes nicht mehr genau erinnern kann. Das ist aber nicht schlimm! Es ist kein Problem, durcheinander zu erzählen, später Ergänzungen zu machen, in manchen Punkten verwirrt zu sein oder sich nicht zu 100 % sicher zu sein, sich zu korrigieren, Erinnerungslücken zu haben, sich an manches nicht mehr genau oder nur noch schwammig zu erinnern usw. Ganz schlecht sind aber bewusste Falschaussagen (z.B. weil man Angst hat, dass der Gutachter einem dann nicht glaubt), denn das kommt in aller Regel schneller raus, als man schauen kann und man verstrickt sich nur noch weiter in Lügen. Denn Aussagen über selbst erlebte Ereignisse unterscheiden sich qualitativ von Aussagen, die nicht auf eigenem Erleben beruhen („Undeutsch-Hypothese“). Auch Details, die einem unwichtig erscheinen, können für den Gutachter von Bedeutung sein, also sagen!

    Das Gutachten läuft in mehreren Schritten ab, die ich kurz erwähnen möchte:

    • Nicht die allgemeine Glaubwürdigkeit, sondern die Glaubwürdigkeit der Aussage wird beurteilt.
    • Das Interview wird mit Video oder Tonband aufgenommen!
    • Interviewsetting: Ungestörter Raum, Befragung alleine ohne Begleitperson, Pausen sind möglich; Durchführung von Psychiater oder Psychologischem / Ärztlichem Psychotherapeut, bei Kindern und Jugendlichen auch Sozialpädagoge mit psychotherapeutischer Ausbildung möglich
    • Vorbereitung für den Gutachter
      - Bildung einer Nullhypothese: Alle Aussagen des Probanden sind unwahr.
      - Aufstellung der Sachverhalte, die bisher geschildert wurden
      - Auflistung von Fragestellungen, die geklärt werden müssen
    • Grober Ablauf
      - Durchführung psychologischer Testverfahren
      - Interview zu den fraglichen Vorfällen
      - Beenden mit neutralem bzw. positivem Thema

    Dabei werden mehrere Aspekte analyisiert:
    • Kompetenzanalyse
      - Allgemeine und sprachlich intellektuelle Leistungsfähigkeit (auch durch IQ-Test)
      - Kenntnisse in Bezug auf den erhobenen Tatvorwurf
      - Bei S*xualdelikten: S*xualanamnese
      - Bei psychischen Belastungen: Psychopathologische Einschätzung
    • Analyse der Aussagequalität: Realkennzeichen (nach Steller / Köhnken, 1989)
      - Logische Konsistenz
      - Quantitativer Detailreichtum
      - Raum-zeitliche Verknüpfung
      - Schilderung ausgefallener Einzelheiten und psychischer Vorgänge
      - Entlastung des Beschuldigten
    • Konstanzanalyse (bei Mehrfachvernehmungen): Übereinstimmungen, Widersprüche, Ergänzungen, Auslassungen
    • Fehlerquellenanalyse: Könnten suggerierende Einflüsse vorgelegen haben?
      - Aufklärung der Entstehung und Entwicklung der Aussage
      - Motivanalyse
      - Berücksichtigung der Angaben der Personen, denen gegenüber sich der Proband geäußert hat
    • Motivationsanalyse: Motive für eine falsche Belastung des Beschuldigten


    Nach dem Interview wird der Gutachter dem Gericht ein „Vorläufiges Gutachten“ zuschicken, von Relevanz ist aber nur die Aussage, die der Gutachter in der Beweisaufnahme des Gerichtsverfahrens trifft. Das heißt: Auch wenn der Gutachter erst mal zu dem Ergebnis kommt, „dass zu den Vorwürfen nichts gesagt werden kann“ (das heißt nicht, dass alles falsch ist!), ist es möglich, dass er im Verfahren selbst seine Meinung noch mal ändert, weil er das Recht hat, sämtliche Zeugen und den Angeklagten dort zu befragen. Der Richter kann das Gutachten in seine Entscheidungsfindung mit einbeziehen, kann es aber auch völlig außen vor lassen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Gutachter und Verteidiger leider manchmal einen Machtkampf vor Gericht führen, der sich negativ auf den Prozess auswirken kann, wenn der Richter das nicht unterbindet. Auch dass Verteidiger einen Prozess so lange künstlich herausziehen, bis eine vernünftige Beweisaufnahme schwierig wird, ist leider kein Einzelfall.

    Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es das gute Recht ist, das Gutachten oder auch nur Teile des Gutachtens abzulehnen. Dann wird sich auf die Aussage, die bei der Polizei gemacht wurde, berufen, in aller Regel wird das Verfahren dann aber früher oder später mangels Beweisen eingestellt.

    In einzelnen Fällen wird auch ein Gutachten über die Schuldfähigkeit des Täters erstellt.


    Weitere Informationen zu Glaubwürdigkeitsgutachten:
    kinderschreie-rechtliches.de
    Jörg M. Fegert: Glaubhaftigkeitsburteilung (PDF; Kinder- u. Jugendpsychiatrie u. -psychotherapie Ulm)



    Was passiert bei einer Gerichtsverhandlung?

    Die Gerichtsverhandlung läuft immer gleich ab, da sie gesetzlich geregelt ist. Hier erwähnen möchte ich nur, dass alles, was zu einer möglichen Verurteilung beiträgt, diese Hauptverhandlung ergeben muss, d.h. der Geschädigte muss alles noch mal erzählen. Was in den Akten steht, ist sozusagen nur ein Leitfaden. Allerdings gibt es in vielen Gerichten mittlerweile die Möglichkeit der Videoübertragung, so dass Opfer und Täter räumlich getrennt sind.

    Die Hauptverhandlung endet mit der Verkündung des Urteils und der Begründung dazu. So manches Urteil kann eine Demütigung für das Opfer darstellen, aber auch hier sei wieder darauf hingewiesen, dass beispielsweise ein Freispruch oder nur die Zuerkennung einer Teilschuld nichts damit zu tun hat, dass einem nicht geglaubt wird, sondern weil die nötigen Beweise fehlen: Im Zweifel für den Angeklagten. (Dann gibt es die Möglichkeit, in Revision zu gehen und das Urteil bei einem anderen Gericht anzufechten.) So hart und ungerecht das dann ist, möchte ich das, was ich am Anfang sagte, noch mal betonen:

    Es ist wichtig, die Passivität zu beenden und selbst aktiv zu werden! Und das hat man durch so eine Anzeige getan. Umsonst war es nie! Auch wenn es nicht gut ausgeht.


    Weitere Infos:
    Zur Gerichtsverhandlung: kinderschreie-rechtliches.de , polizei-beratung.de
    Zum Urteil (polizei-beratung.de)





    Fast immer kommen bei einer Anzeige beim Opfer auch die Zweifel, ob man dann daran schuld ist, wenn der Täter verurteilt wird und seine Strafe absitzen muss. Ob man dann daran schuld ist, dass evtl. die Familie in sich zusammenfällt. Hierzu möchte ich abschließend noch aus einem Buch zitieren, das auch auf der genannten Internetseite kinderschreie-rechtliches.de zitiert wird:


    Es kommt die Zeit im Leben,
    da bleibt einem nichts anderes übrig,
    als seinen eigenen Weg zu gehen.
    Eine Zeit, in der man seine eigenen
    Träume und Wünsche verwirklichen muss.
    Eine Zeit, in der man lernen muss,
    dass man endlich für sich und die eigenen
    Überzeugungen eintreten muss.

    (Sergio Bambaren: Der träumende Delphin)