Dreamy

      alle meine gedichte & texte können evtl triggern!






      Frag mich nicht


      Frag mich nicht
      Warum ich traurig bin
      Denn deine Worte
      Sind Salz in meinen Wunden

      Frag mich nicht
      Wo mein Lachen ist
      Denn es ist ertrunken
      In einem Meer aus Tränen

      Frag mich nicht
      Wo der Glanz in meinen Augen ist
      Denn er ist erfroren
      In der Kälte dieser Welt

      Frag mich nicht
      Warum mein Mund schweigt
      Denn meine stummen Schreie
      Zeichnen blutige Narben auf meinen Körper

      Frag mich nicht
      Warum ich nicht mehr leben will
      Denn ich bin längst tot

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      SVV

      Narben zieren meine Beine
      Sanft durchtrennt die zarte Haut
      Bittersüßes Blut geflossen
      Der Schrei nach Leben – ungehört

      Ein letztes Aufbäumen der Seele
      Bis der Schmerz sie hat erstickt
      Alles ist umsonzt gewesen
      Doch die Hoffnung stirbt zuletzt

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      Schweigen

      Ich möchte schweigen. Für immer. Den Schmerz tot schweigen. Mich nicht mehr erklären müssen. Nicht mehr unterhalten, diskutieren, streiten. Nicht mehr aufpassen was ich sage. Müll labern, weil ich das wirklich wichtige doch nicht ausdrücken kann. Keine lustigen Worte mehr, die die Traurigkeit vertuschen.
      Nur noch Schweigen. Stumm den Schmerz ertragen. Keine Rechtfertigungen und Erklärungen mehr, warum ich bin, wie ich bin...
      Widerspruch


      Ich will leben
      Und träume vom Tod

      Ich will allein sein
      Und verfluche die Einsamkeit

      Ich will Verständnis
      Und renne gegen Mauern

      Ich will Freiheit
      Und bin Gefangene meiner selbst

      Ich träume mich in fremde Welten
      Und kann die Realität nicht ertragen

      Ich will schreien
      Und bleibe stumm

      Ich will weinen
      Und lächle

      Ich will lieben
      Und empfinde Hass

      Ich will leben
      Und sterbe




      edit: thx samara :)

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      Lebenszwang

      ich will hungern. meinen körper dafür bestrafen, dass er am leben ist. ich hasse ihn dafür. will ihn quälen. aushungern. bis er freiwillig aufgibt. den hunger meiner seele kann er doch auch nicht stillen, warum sollte der seine gestillt werden? ich will ihn dafür leiden sehn. wie auch meine seele leidet. weil er ihr nicht geben kann, wonach sie verlangt. weil er zu schwach ist, in ihm so viel ängzte leben die mich kaputt machen. er ist die quelle des ganzen übelz... wenn er nicht wär, wäre ich frei.
      es geht mir nicht darum abzunehmen. ich hasse ihn eigentlich nicht mal grundsätzlich. ich hasse diesen körper nur weil er es ist der mich zum leben zwingt. und weil ich ihn dafür bestrafen will und nicht mehr darf. hab ich doch das cu**en aufgehört... muss ich doch durchhalten... doch er soll trotzdem leiden. hungern. hungern. hungern. bis er endlich verhungert...
      Bittersüß

      Bittersüßer Schmerz
      der den Leib durchdringt
      und die Schreie der Seele
      langsam betäubt

      Bittersüßes Blut
      das an der Klinge klebt
      und die Sehnsucht des Herzens
      endlich stillt

      Bittersüße Narben
      die meinen Körper zieren
      und mir täglich klar machen
      wie krank ich bin

      Salzige Tränen
      können endlich
      wieder fließen...
      Erdrückt von der Nähe

      Erdrückt von der Nähe
      Nach der ich mich
      Einzt so verzehrte
      Lieg ich wie gelähmt
      In dem Netz der Gedanken
      Die ich nicht verstehe
      Weiß nicht wohin
      Ob vor oder zurück
      Weiß nicht was ich will
      Dich oder mich
      Weiß nicht was wird
      Mit unzrer Liebe
      Ob sie dem stand hält
      Oder zerbricht

      Wünsch mir Freiraum
      Und häng doch so sehr
      An DIR
      Und der Nähe
      Die mich erdrückt

      Geh weg!
      Halt mich!
      Lass mich in Ruh!
      Sei einfach nur da!

      ...
      Virus

      Wie ein unbesiegbarer Virus
      Der nur auf Zerstörung sinnt
      Lebt der Schmerz in mir
      Er lässt sich nicht
      Bekämpfen, vertreiben
      Er hat sich festgefressen
      Und reisst tiefe Wunden
      In die so schwache Seele

      Bald wird er sie getötet haben...
      Seelentod

      Meine kranken Gedanken
      Lasten auf der schwachen
      Von Verzweiflung zerfressen Seele
      Beginnen sie zu erdrücken
      Und lassen nicht los

      All ihr Aufbäumen vergebens
      Ihre Schreie verhallen im Nichtz
      Und stetig fließt das Blut...
      Während ich mich
      Weit fort wünsche
      @no hope
      dankeschööön *freu*



      Es tut mir leid

      Es tut mir leid
      Aber ich kann nicht bleiben
      Es tut mir leid
      Aber ich schaff es nicht
      Es tut mir leid
      Aber es ist zu viel
      Es tut mir leid
      Aber ich bin zu schwach
      Es tut mir leid
      Aber ich hab aufgegeben
      Es tut mir leid
      Und es fiel mir nicht leicht
      Es tut mir leid
      Aber es ist Zeit zu gehn...
      Manchmal

      Manchmal
      Wenn ich vergess
      Wer ich bin
      Und was ich war

      Manchmal
      Wenn alles grau
      Der Schatten bedrohlich
      Und das Licht zu grell ist

      Manchmal
      Wenn ich weinen will
      Aber nicht kann
      Und nur Leere fühl

      Manchmal
      Wenn ich falle
      Und niemand da ist
      Auch nicht du

      Manchmal
      Wenn ich all den Schmerz
      Und die Trauer
      Nicht mehr ertrag

      Manchmal
      Muss ich
      Rote Tränen weinen
      Um zu leben

      Leider ist manchmal
      Manchmal viel zu oft
      Trügerischer Schein

      Das fröhliche Lachen stirbt
      Sobald sie weg sind
      Die Maske fällt
      Und was bleibt
      Ist ein leerer Blick
      Und ein trauriges Lächeln
      Die bittere Erkenntnis
      Das ich das nicht bin
      Die da fröhlich ist
      Und so viel lacht
      Das ich das
      Nie sein werde
      Weil der Schmerz
      Schon viel zu tief sitzt
      Doch was bleibt
      Ist der trügerische Schein
      Und ein jeder
      Fällt darauf herein