sepp

      Keinen klaren Kopf,
      wenns mal wieder bei dir klopft,
      wenn du dich grad nicht verschließt,
      wenn du merkst das du sie nicht vergisst..

      tausend fragen kreisen, leise
      die gedanken, die verwirren,
      die gefühle, die nicht irren,
      das gewissen, das stirbt..

      verantwortung, schuld,
      weit in der vergangenheit,
      doch jeden tag aufs neue,
      schuld, die dich nicht loslässt..

      kein nettes wort,
      mit keinem blick gewürdigt,
      versetzt,
      einsam, allein..

      hass, berechtigt,
      der tief schürft,
      der immer weiter gräbt,
      in ihr..

      nie ein geschenk,
      anerkennung, die fehlt,
      gefühle, nie ausgesprochen,
      verlogen, verdrängt..

      keine zeit,
      kein gedanke an sie,
      und doch tausend,
      und die endlose leere..

      einen ring,
      einen ring ohne silber,
      einen ring ohne gold,
      mehr kannst du nicht bieten..

      einen ring nur aus worten,
      einen ring voller schuld,
      einen ring der nie aufhört,
      der dich einholt..

      angst zu versagen,
      die gewissheit es zu tun,
      angst dich zu ändern,
      angst die dich einholt..

      einen ring,
      den man nicht verschenkt,
      den man behält,
      der einen erinnert..

      erinnert wie es war,
      wie schön es war,
      wie schlimm es war,
      und diese endlose sehnsucht..

      ein ring, der dich erinnert,
      an schönheit,
      an freiheit,
      an sie..
      Jedes Wort schmerzt,
      Jeder Gedanke Verschwendung,
      Jedes Wort schmerzt,
      Brauch Ablenkung!
      Bringt nichts,
      andre Gedanken,
      Bringt nichts!
      Kranke Gedanken!
      Dann,
      zwingt dich in die Knie,
      Zwang,
      spürst du wie noch nie!
      Sehnsucht,
      Frust, Liebe,
      Hass,
      Geborgenheit!
      Und nichts,
      Ein Gefühl von Leere,
      Einsamkeit,
      Vertrautheit,
      doch nichts davon stimmt,
      alles um dich rum verschwimmt..
      Die Leere in meinem Kopf,
      die Kälte in meinem Bauch.
      Überlegtes Handeln scheitert,
      an gegebenen Voraussetzungen,
      kein Versuch zu ändern,
      ein Fehlen von Innovation,
      einer Idee,
      das Unabwendbare,
      abzuwenden,
      aufzuhören.
      Doch weitermachen,
      die Devise,
      auf gut Glück,
      obwohl jeder weiß,
      das Unabwendbare,
      das dich einholt,
      dich auffrisst,
      dich zerstört,
      weitermachen,
      weiter,
      immer wieder Entgleisen,
      bis die Vernunft einholt,
      vergessen lässt..
      Flammen die lodern,

      wieder erlöschen,

      ein Feuer das brennt,

      das die Zeit anhält,

      das wieder erlischt,

      aber nie ausgeht,

      dessen Glut nie erlöscht..

      Ein Feuer,

      das in dir brennt,

      in mir,

      das uns verbindet,

      mit jedem Funken,

      mit jedem Windhauch,

      die Glut entfacht,

      die der Verstand gelöscht..

      Das so hell leuchtet,

      es schon fast schmerzt,

      beim Versuch des Verstandes,

      wegzusehn,

      das so tief schürft,

      viel zu tief,

      um zu leugnen..

      Das das Herz bl*ten lässt,

      ohne schm*rz,

      und den Moment zum Augenblick macht,

      den Augenblick zur Erinnerung,

      die Vergangenheit zurücklässt,

      und geht,

      geht in die Zukunft.
      Ruhiger Pol

      Wahrheiten gesagt,

      Gedanken ausgetauscht,

      Schn*tte gemacht,

      Gute Schn*tte,

      Neu anfangen,

      Neu beginnen,

      Schn*tte bleiben,

      N*rb*n heilen,

      Der Mensch lernt,

      Aus Fehlern,

      Aus Gutem,

      Aus Schlechtem,

      Aus Allem,

      Lernt,

      Lernt zu fühlen,

      Lernt Ehrlichkeit,

      Lernt zu Leben!
      Starkes Ego,

      angekratzt,

      Harter Kern,

      nie gewesen,

      Alles brennt,

      verbrennt mein Herz,

      Alles verschwindet,

      zerfrisst meine Seele,

      Alles zerbricht,

      vernichtet mich,

      Alles st*rbt,

      sterb innerlich,

      Aller Sinn,

      verloren,

      Nur noch Hass,

      zerfrisst mein Hirn,

      Nur noch Hoffnung,

      die nicht da ist,

      Nur noch Tränen,

      lautes Schrein,

      Nichts kann helfen,

      ich allein,

      Zu großes Ego,

      zuviel Stolz,

      Endlose Leere,

      alles wird kalt

      Panamericana

      Adern platzen fast,
      Tunnelblick,
      Atemnot,
      Zittern..

      Wut,
      Unverständnis,
      Hass,
      gemischt mit Tränen..

      Wut,
      über dich selbst,
      Wut,
      Ihr Verhalten, deins..

      Hass,
      die Situation,
      da, ein Ausweg,
      Auswegslos..

      Zeit,
      verrinnt,
      läuft schneller,
      rasend schnell,

      Zeitsprung,
      Ende,
      verschlossene Türen,
      neue Wege,

      Zeit anhalten,
      unmöglich,
      kein Verständnis,
      keine Chance..
      diese ganzen Einträge sind schon ziemlich lange her. verrückt, dass so viele Leute mitgelesen haben! Danke für vielen Leser - vll. schreibt ja der ein oder andere auch eine PN, bin gespannt auf die Resonanz! Krass, wie man sich im Lauf der Zeit verändert, ich bin froh, vor einiger Zeit diese ganzen Texte hier hochzuladen, vll. hätte ich sie sonst gar nicht mehr! vll. kommen aber auch noch ein paar! ;- )
      Neuanfang

      Schwitzige Hände,
      bohrende Blicke,
      brennende Sehnsucht,
      trotzdem nicht kennen,
      kennenlernen,
      Entfernung? Nähe,
      keine Distanz,
      nicht in Gedanken
      nicht in Gefühlen,
      fühle mich aufgewühlt..

      altes zerbricht,
      ausgelutscht,
      einfach vorbei,
      kein Problem,
      einfach weiter,
      emotionslos?

      Kleine Funken!
      ich sehe sie,
      in ihren Augen,
      schauen mich an
      fesseln mich
      begeigstern mich
      kenne sie nicht,
      nicht genug,
      will sie kennenlernen,
      weiß nicht,
      sie geht weg!

      wieder distanz
      keine Nähe?
      noch nicht
      vielleicht doch
      ungewiss, trotzdem
      aber einen versuch

      stabil,
      emotionslos
      voll freude
      voll nichts

      alles wirr,
      doch geordnet
      vom gefühl nicht,
      vom verstand

      der bauch entscheidet nicht mehr
      nicht mehr, nicht mehr oft
      manchmal aber doch,
      richtig, falsch?

      ihr lächeln
      stiche im herz,
      unsicherheit
      vertrautes gefühl,
      jetzt handeln?

      nachdenken,
      komm zur ruhe
      denk nach,
      über sie,
      über dich
      dein leben,
      wie es jetzt ist

      deine vergangenheit
      deine zukunft
      deine gefühle?
      emotionen kontrollieren
      gelernt
      liebe vergessen
      gelernt,
      schmerzlich

      emotionen zurückhalten
      nicht raus!
      bleibt drinnen

      aber doch dann
      lass es zu
      versuch es
      ihr lächeln
      es fesselt dich..
      Milliarden Fasern schmiegen sich aneinander an
      Sie beschützen sich gegenseitig
      Geben einander Halt
      Zusammen funktionieren sie besser
      Der Wind trifft auf die Nackten
      sie schütteln sich
      machen sich frei
      von Ihren Sorgen
      von Ihrer Schuld
      sie sind angespannt
      es ist kalt, sie frieren
      sie fühlen die warmen Finger
      spüren die Feuchtigkeit
      sie schmiegen sich aneinander an
      Zuversicht strömt durch Ihre Knoten
      sie machen frei
      Meer

      Unendlich fern von Sein und Wirken,
      In kalter, trister Einsamkeit -
      Hab vor mir ich nur deine Augen.

      Leg deine Hand in meine
      In ihr ist Platz genug -
      Und teil mit mir die Ebbe,
      Und teil mit mir die Flut,
      Der tosenden Gedanken,
      Die fegen, wehn' wie Stürme,
      Und tobend Ozeane,
      Die drohen laut dich zu verschlingen.
      Zehntausend flirrende Blätter
      Wie Flügelschläge der Spatzen -
      Wind schmiegt sich um mich,
      Ein zarter Hauch, mich umgarnend,
      Hülle und Schutz -
      Mein Blick zur sich wiegenden Buche,
      Mattgrün sind die zittrigen Zeugen des Lebens
      In ihnen verfängt sich mein Wort
      Ihr Rauschen ist Antwort und Atem
      Sie pochen,

      die rauschenden Adern

      noch kurz vorher,

      ein ruhiger Bach

      dann, Regen

      strömend, fallend

      füllt bis zum bersten

      schwillt den Fluss,

      zum reissenden Strom

      dreckiges kaltes Braun des aufgewirbelten Schlamms meiner Seele

      Brackwasser meines Herzens

      in dem nichts lebt

      kein fisch kann sich entziehen

      des bohrenden Blicks deiner augen,

      voll Abscheu, endügltig -

      wie die verstopfen Kiemen der lachse,

      die ruhen rücklings und nicht mehr springen flussaufwärts,

      wie das wir nichts mehr wert -

      und das ich nichts zählt

      und mein Magen zerbirst von der ätzenden Säure

      der endlosen ferne zwischen unserern Herzen

      Ein paar Luftblasen und weißer Schaum

      keine Wellen mehr, keine Strömung,

      keine Hoffnung
      Wie ein Kranich so leicht,
      Sollst du dich erheben,
      In die hohen Lüfte der Freiheit

      Lass zurück was dich hält,
      Das versteinert und lähmt,
      An Erfahrung des Schlechten (der Welt)

      Send mir gern einen Gruß,
      Wenn du weißt, wer du bist,
      Und dein Herz wieder frei und rein.
      Du bist nicht ich -
      Und ich nicht du.
      Dein Blick nicht meines
      Und mein Blick deiner nichts wert.
      Und die wallende Sehnsucht die kein ende erfährt, wenn ich wage den Glanz deiner Augen -
      Zu fassen mit meinen, der fixe Punkt meiner Welt,
      Der mich hielt und doch nicht, der mich fallen lässt.

      Schiffbruch

      Es zieht, spannt. Die Segel blähen sich auf, majestätisch, recken sich gen Norden.
      Es zerrt an den Seilen, dieses einzigartige Geräusch vom sich spannenden Tau.. In meiner Brust.
      Das Drücken will nicht verschwinden, die Gischt spritzt hoch zu mir, die Sonne raubt mir die Sicht, bin verschollen, aber wo?
      Wirr suchen meine Hände nach Halt, da vorne müsste das Ruder sein, greif nach ihm,
      alt und vertraut, sprödes, rissiges Holz in meinen ebenso spröden, rissigen Händen.
      Hoch sind die Wellen, die die Seite des Schiffs treffen, die über schwappen,
      machen die Planken zu einem glitschigen, scheimigen See.
      Ich halt mich fest, aber ich rutsche, meine Beine, habe keine Kraft mehr.
      Feine Nadeln aus Regen und die harten Schläge der Gischt, ich versuch mich zu halten, nach Süden, das Ruder,
      reiße es herum, da, noch eine Welle, zerrt an meinen Beinen, übermannt mich, reißt mich an sich und fort,
      weg vom Kurs, vom Schiff, dem Kurs, raus, raus ins Tiefe, in die kalten tiefblauen Riesen,
      verschlingen mich, zerfetzen die Knochen mit einer Leichtigkeit,
      nehmen mir den Atem, fluten mich, meinen Mund, meinen Hals,
      tiefer, meine Lungen, Atme ein, tiefer,
      Atme ein - und es wird still.
      Der Stift kratzt zittrig über das Papier. Verteilt sanft die Tinte auf der Seite.
      Die Sonne scheint einen schmalen Streifen auf mein Buch, als wenn nichts wär,
      als hätt sich nichts verändert.
      Wärmt mich, meine Haut, so wie du, wie wir uns gewärmt haben.
      Schnell und gleichmäßig, fast unhörbar leise tickt meine Uhr vor sich hin
      und mit jeder verstrichenen Minute fühlt sich das mit dir weiter weg an.
      Ob ich dir das irgendwann mal sagen kann, in einer Unterhaltung,
      wertfrei, wie ein "Erwachsener", verantwortungsvoll und ehrlich?
      Zu viel Wut und Enttäuschung und Hass und Trauer und Schmerz.
      Meistens ist es zu viel. Zu viel Liebe, Trauer, Wut, Hass, Schuld,
      Vergessen, Leere, Dreck, Regen, Herbst, Normalität, Größenwahn,
      Sehnsucht und zu wenig Sicherheit, Selbstwert, Zufriedenheit, Ruhe,
      Beständigkeit. Immer bin ich gehetzt, getrieben von einer inneren Anspannung,
      die mich zwingt zu mehr, mehr! Bestätigung? Finde mich gut, begehre mich,
      brauch mich, halt mich fest, halt mich fest und lass dich halten, fallen, brauch mich.
      Brauch mich! Ich brauch dich doch auch. Pass auf wenn ich dich hab, ich brauch zu viel von Allem..
      Warum bin ich nie zufrieden? Ich bin mir selbst nichts Wert. Ein Mensch mit - womit?
      Werten? Ideen? Oder nur mit Worten, leer und arm und dumm und pathetisch.
      Mit einem Loch im Herz.
      Ein Loch wie ein Brunnen, ausgetrocknet, tief, dunkel und kalt und voller Steine und Schlamm und Dreck
      und jeder Tropfen und alles Wasser zieht ein in den kargen lehmigen Boden und versickert ins Nichts
      und stillt nie meinen Durst, meinen großen Durst
      Komm und halt mich fest und sag dass du mich brauchst, aber du kannst nie mehr und ich nirgends hin
      und irgendwann da sehn wir zurück und wir sind nicht mehr allein, denn wir haben neue Partner,
      und wir fühlen uns gut und alles ist schön und verdrängt und dann machen wir neu und alles ist gut und entspannt
      und kein Stress und was dann, dann denk ich zurück und schau auf das kalte Nichts
      und spring in den Brunnen rein, tiefer und tiefer und falle drauf zu und ich riech die Steine den Dreck
      und das Wasser nicht aber die Angst und den Hass und alles was ich dir nicht gesagt hab
      und fühl im Bauch fühl die Kälte und schmeck den Dreck im Mund und seh dich und sag nichts,
      weil mein Mund ist vernäht, blauer Faden sticht spitz in mein fauliges Zahnfleisch,
      klar ich rauche zu viel weil alles zu wenig wird und ich ergeb mich,
      ergeb mich dem Ganzen und lass alles zu,
      und es fehlt so viel und ist so viel zu viel im Kopf von dir und mir und diesem fahlen, blassen Gesicht im Spiegel -
      Mehr will ich, immer mehr, mit jedem Zug soll meine Lunge brennen, mich fressen, mich wegnehmen,
      noch ein Schluck, noch einen Stein, hart wird er sein im Magen und sauer stößt er mir auf -
      und wirr so wie alles was ich schreib mit der ätzenden Tinte ist doch alles wahr,
      was ich fühle und nicht mehr fühle, glaub ich - glaub an nichts mehr,
      nur Schmerzen und doch keine, aber Taubheit, Taub,
      tu mir weh, damit ich wieder was fühle, die Leere zerreißt mich -
      zerreißt mich in kleine Stücke, fein und fragil und lächerlich klein wie mein Ego,
      bluten werd ich wenn du mich zerfetzt und regnen soll es bordeaux-rot
      und bitter schmecken die Tropfen die auf deine Zunge fallen und du siehst wie kaputt alles ist -
      Und dann scheint die Sonne auf mein Buch und den Text, meine Hände,
      und es ist gut, fühlt sich gut an und richtig und ich lass los, lass los und bin frei,
      frei vom Hass und der Wut und der Trauer und Leere und mir wird warm,
      mir wird warm es ist schön nicht zu hassen und ich denk an dich
      und ich wünsch mir dass es dir gut geht
      und ich stell mir dich vor und ich seh dich wie du da stehst in der Sonne
      und die Sonne wärmt dich und strahlt dich an, hell,
      und ich freu mich,
      dass es dir gut geht
      und dass du lebst
      und dann wird mir warm,
      weil ich seh dass du lächelst.
      wechsle gesichter
      wechsle gesichter und suche das leben
      das eben mein freund war
      sich nun langsam abwendet
      suche im chaos
      setze die maske auf
      suche im regen,
      finde sie nicht, finde nicht mich,
      keine antwort
      lösung
      verberge die wahrheit
      erkenntnis
      das falsche
      etwas, kalt und grau und dunkel
      wendet euch ab
      ich wende mich ab
      vor mir selbst
      Starr, die Wälder im Schnee
      steife Hände,
      gefroren die Glieder,
      und die Seele so brach wie die Felder -
      Wer streut den Samen, der niemals gedeiht
      der eindringt, tief in die Ritzen des lehmigen Bodens
      der kein Heim ist,
      in dem Nichts wächst -
      Wer nimmt die Last von den Schultern,
      streut Salz auf den Weg,
      dass die ohne Hoffnung,
      nicht fallen -
      Wer nimmt uns das Unheil,
      wer gibt es,
      und wie geht es,
      das es kommt - ohne Grund.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „sepp“ ()

      Ich habe keine Kraft mehr.

      Ich habe keine Kraft, das Unverständnis auszuhalten

      Ich habe keine Kraft, mich rechtfertigen zu müssen für meine Vergangenheit

      Ich habe keine Kraft, deine Ablehnung zu erleben

      Ich habe keine Kraft, deinen Ekel auszuhalten

      Ich habe keine Kraft, mein Leben zu 100% zu offenbaren

      Ich habe keine Kraft, mit so viel Misstrauen umzugehen

      Ich habe keine Kraft, mit so viel Zweifeln zurechtzukommen

      Ich habe keine Kraft, mich so schlecht zu fühlen.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher