Planlos über Berufsvorstellung

      Planlos über Berufsvorstellung

      Hallo ihr.

      Ich glaube, dass mein "Problem" hier am Besten hinpasst.
      In der letzten Zeit hab ich festgestellt, dass nach dem Abi (in 2 Jahren, vielleicht hör auch sogar schon nächstes Jahr auf wenns wieder nicht läuft wie gewünscht...) meine Vorstellung über meine Zukunft in einem schwarzen Nichts verläuft.

      Für mich steht fest, dass ich definitiv etwas verändern möchte. Ob ich ein Jahr ins Ausland gehen will, dessen bin ich mir noch nicht so sicher. Ich weiß ja nicht genau, ob ich mich das trauen werde.

      Jedenfalls frage ich mich schon seit längerer Zeit welcher Beruf zu mir passen würde. Beruf deshalb, weil ich eine Ausbildung anfangen will, in der ich Dinge lerne, die ich wirklich mal gebrauchen kann. Ein weiterer Grund ist die größere Unabhängigkeit von meinen Eltern, die ich mir erhoffe.


      Nach der Schule (heut wars ein kurzer Tag :D ) war ich mit zwei Freundinnen Kaffee trinken, und da kam bei uns auch das Thema Berufswahl auf. Die eine weiß bereits was sie will, sie möchte in die Logopädie. Fänd ich auch sehr interessant, zumal sie vorhat nach Heidelberg zu gehen dafür und ich die Stadt an sich schon wundervoll finde.
      Und nun such nach einigen Informationen über den Beruf und natürlich auch andere Alternativen, falls es doch nicht das sein sollte, was ich mir erhoffe.


      Was ich mir von dem Thread hier erhoffe, ist in gewisser Weise eine kleine Hilfestellung wie ich am besten vorgehen könnte... Ich bin da etwas planlos und arg uninformiert.
      Onkel Google hilft mir ja für die Berufsbilder, aber wie kann ich es schaffen all das auf die Beine zu stellen, angefangen von der Stelle selbst bis hin zur Wohnung/WG und alldem?
      Ich bin da doch grad etwas überfordert, und vielleicht plan ich auch schon zu sehr vorraus. Aber ich hab immer gern einen "Gesamtüberblick", damit ich weiß worauf ich mich eigentlich einlasse.


      So long,
      Sarea
      You see me smiling and assume that I'm okay.
      Antworten über die Berufswahl musst du wohl selber finde. Überleg dir was dir wirklich Spaß macht und womit du Arbeiten willst. Was dabei aber auch realistisch ist.

      Informier dich welche richtungen du bei den dingen dann einschlagen könntest. Du musst Spaß daran haben. Ansonsten bringt dich das nicht vorran.

      Am besten du machst dir mal ne Liste mit dingen die dir Spaß machen gehst damit mal zum Arbeitsamt und schaust mit den Beratern dabei was zu dir passt. Die haben auch die tollen Berufswahlbücher wo gewisse Berufe auch genauer erklärt sind.

      Achso und da du ja ggf Abi hast, Informier dich auch über Studiengänge. Obwohl dich das vielleicht nicht unabhängiger macht (Momentan nicht) aber Perspektiven verbessert. Der Vorteil des Studium ist das es sicherlich mal die möglichkeit gibt für eine Zeitlang im Ausland zu Studieren, die meisten Hochschulen und Unis haben Partnerschulen im Ausland und vermitteln Auslandsplätze die dir auf dein Studium angerechnet werden können.

      So ich hoffe das war wenigstens ne kleine hilfe.
      "Ich habe meine Sehnsucht dannach, geliebt zu werden, vor langer Zeit in meinem Herzen begraben. Wecke sie nicht, wenn du sie nicht erfüllen kannst. Mein Glück habe ich nicht gefunden. Lass mir wenigstens meinen Frieden mit mir."
      Danke für die Vorschläge, Fedaykin. Das mit der Liste ist ne richtig tolle Idee, die fang ich auch gleich mal an, wobei das sicherlich einiges an Zeit in Anspruch nehmen wird. Aber ohne dir richtige Vorarbeit wirds nichts, das ist mir bewusst.


      Ich glaub, dass für mich ein Studium nicht in Frage kommt, weil ich ein Mensch der Taten bin. Ich hasse es dazusitzen und alles auf mich einrieseln lassen zu müssen und mir Zeug in den Kopf zu pauken, von dem ich die Hälfte vielleicht nie mehr brauchen werde.
      Alternativ fänd ich eine duale Ausbildung ganz nett, weil man ein Studium zeitgleich absolvieren könnte. Das würde sich ja die Waage halten mit dem "Theoriepensum", auch wenns was sehr anstrengendes ist.
      You see me smiling and assume that I'm okay.
      dann überleg notfalls ein Fachhochschulstudium das ist etwas "Praxisnaher" und nicht nur Theorie. Naja das wird schon, manchmal merkt man auch erst im Beruf ob es der richtige ist. Ich hab für mich festgestellt das meine Berufsausbildung zwar ok aber nicht mein Traum ist, aber bei dem was ich momentan Studiere weiss ich es ist das richtige.

      Viel Glück.
      "Ich habe meine Sehnsucht dannach, geliebt zu werden, vor langer Zeit in meinem Herzen begraben. Wecke sie nicht, wenn du sie nicht erfüllen kannst. Mein Glück habe ich nicht gefunden. Lass mir wenigstens meinen Frieden mit mir."
      hej.

      mir hat dieser test damals ein stück weitergeholfen:
      klick mich

      ist kostenlos, und du bekommst die auswertung zugemailt nach ein paar tagen, wenn ich mich richtig erinnere.
      einfach auf den orangefarbenen kasten rechts klicken, dann gehts los. der test dauert ein bisschen, aber ich fand ihn gut.
      vielleicht hilft er dir ja auch. nicht, um direkt "den beruf" zu finden, aber zu gucken, welche möglichkeiten einer ausbildung oder eines studiums es gibt, die dich interessieren könnten.

      ansonsten vielleicht nen termin beim berufsberater machen? bei uns kamen damals welche vom arbeitsamt in die schule.
      es gibt auch sauteure berufsberater, die sich ein paar tage mit einem beschäftigen und dann ein profil aufstellen, aber die kosten echt einiges, halt. weiss ja nicht, ob das auch ne alternative für dich wäre.


      grüße,
      catella
      Hi,
      wenn du dir nicht sicher bist, was du machen sollst, finde ich es ganz wichtig, dass du ein praktikum machst bevor du deine ausbildung beginnst (in den schulferien). denn sonst kann es dir passieren, dass du merkst, dass es nicht der richtige beruf ist und die ausbildung abbrichst. damit du ein oder mehrere praktika machen kannst musst du natürlich wissen in welche richtung es gehen soll. z.b. willst du viel mit menschen zu tun haben oder lieber im büro arbeiten, eher was handwerkliches oder vielleicht etwas soziales (weil du logopädie ansprichst, da geht es ja gewissermaßen darum anderen zu helfen), .........
      über diese grundlegenden sachen solltest du erst mal nachdenken und um dann herauszufinden, welche berufe zu deinen wünschen passen kann dir eine berufsberatung helfen, z.b. beim arbeitsamt.
      vielleicht wär auch ein berufsbegleitendes studium was. ich würde die berufswahl nicht nach der abhängigkeit von den eltern entscheiden. denn du kannst ja auch während dem studium ausziehen / in eine andere stadt ziehen. und finanziell müssen sie dich unterstützen, außerdem bekommst du vielleicht bafög.
      ich wünsch dir viel erfolg bei der suche und mach ein praktikum (oder mehrere), das halte ich wirklich für sehr wichtig.
      lg