Stationäre DBT-A

      Stationäre DBT-A

      Ich war heute bei meiner Hausärztin, die mir vorgeschlagen hat wieder in eine Klinik zu gehen, da es so mit mir und dem
      SVV nicht weiter gehen kann.
      Sie hat eine KJP vorgeschlagen, die Internetseite habe ich mir bereits angeschaut. Nun gibt es dort 2 Jugendstationen eine allgemeinpsychiatrische und die DBT-A Station.
      Da ich dort wahrscheinlich auf die DBT-A Station müsste, wollte ich mal fragen, ob jemand Erfahrung hat mit stationärer DBT-A.
      Wie läuft das ab?
      Wie lange dauert das?
      Bei welchen Störungsbildern ist DBT-A angebracht?

      Viele Grüße

      Scherben
      “Pain demands to be felt.“

      - “The Fault in our stars“ von John Green
      hey,
      ich hab mal etwas gegooelt und bin fündig geworden. Also das A steht für Adoleszenz und bedeutet so viel wie heranwachsend. Soll heißen es handelt sich um eine DBT-Therapie für heranwachsende Menschen. In der Regel müsste auf der Homepage der Klinik/Station stehen wie lange der Aufnehtlat dauern wird. Solche und ähnliche Fragen kann man gut in dem Vorgespräch klären
      von deinen Eltern längst verstoßen
      von deinen Freunden stehts Betrogen
      jetzt stehst du da und fühlst dich so allein

      (New Law - Tränen)
      Danke, für deine Antwort.
      Das DBT-A DBT für Jugendliche ist, das weiß ich, aber trotzdem danke, dass du dir die Mühe gemacht hast. Wie lange der Aufenthalt dauert stand da auch nicht. Dann ist es wahrscheinlich unterschiedlich.
      Hast du Erfahrung mit stationärer DBT (-A)?

      Viele Grüße

      Scherben
      “Pain demands to be felt.“

      - “The Fault in our stars“ von John Green
      Hey

      ich habe Erfahrung mit DBT- (nicht mit DBT-A) Therapie während eines stationären Aufenthalts.

      Dieser Aufenthalt war auch 12 Wochen begrenznt. Wir haben sowohl den medzinischen Hintergrund von Borderline gelernt als auch die Übungen wie "innerer sichere Ort usw. als auch die Annahmen (eben das die Borderliner ihre Probleme nicht alles selbstverursacht haben sie aber selben lösen müssen usw) Die Therapie war hauptsächlich Gruppentherapie aber man hatte auch ein Einzelgespräch. Bei SVV musste man eine Verhaltensanaylse schreiben und war 4 h im "time -out (d.h. keine Therpie, Ausgang nur auf dem Gelände, keine Telefonate, Kontakt zu Mitpatinenen auf ein Minimum beschränkt) Das war nicht als Strafe gemeint sondern man sollte ich mit den Auslösern auseinandersetzten. Im Anschluss an das Time-Out wurde die Verhaltesnanalyse besprochen.
      Machmal musste man die Verhaltesnanalyse auch bei anderen destruktiven Verhaltesnweisen angewandt werden (Wutanfälle, Essafälle)

      Zu Beginn der Therapie musste man einen "Anti-s**z*d-Vertrag" unteschrieben werden. Suizdale Gefährung und oder auch ein missglückter Versuch hatte sofort die Verlegeung auf die geschlossene Station zur Folge. An den Wochenenden (außer dem ersten) sollte man nach Hause fahren um zu schauen wie man in seinem Umfeld klar kommt.

      wie weis jetzt nciht wie das in deiner Klinik ist
      aber vieleicht konnte ich dir etwas helfen
      Hallo Junimond,

      erstmal danke für deine Antwort.
      Durfte man nur 12 Wochen bleiben oder gab es auch Ausnahmen?
      Wie oft hatte man denn Einzeltherapie? Gruppentherapie ist nämlich nicht so meins, kann mich schlecht öffnen usw..


      Viele Grüße Scherben
      “Pain demands to be felt.“

      - “The Fault in our stars“ von John Green
      Hallo Scherben,

      Also ich habe auch eine DBT Therapie gemacht stationär nicht wegen Borderline, aber das ist denke ich eher sekundär. Ich habe das auch nicht als Jugendlicher gemacht. Bei uns war die Mehrheit der Therapien auch Gruppentherapie, obwohl wir verhältnismäßig oft Einzeltherapie hatten. Wir hatten 1 bis maximal 2 mal die Woche Einzeltherapie.

      Bei uns waren es auch 12 Wochen und in der Regel auch nicht länger...das war sehr selten, maximal 14 Wochen, aber nach 12 Wochen hatte man eigentlich auch die Therapien zumindest durch und das Skillsmanual hat sich angefangen zu wiederholen.

      Mit den Verhaltensanalysen war es bei uns ähnlich, wobei bei uns die Time-outs gestaffelt waren. Man muss sich halt über Auslöser klar werden und die weitere Therapiemotivation.

      Ich weiß nicht letztlich wird das sicher in jeder Klinik auch etwas anders gehandhabt und vll. kannst du ja mal bei der Klinik, die in Frage kommt, anfragen, wie sie das dort handhaben.

      Liebe Grüße
      Yincana
      -L'essentiel, nous ne savons pas le prévoir- Das, worauf es im Leben ankommt, können wir nicht voraus berechnen. -Antoine de Saint Exupéry-

      Hey

      man hatte 1 x mal pro Woche Einzeltherapie und 1 x pro woche Visite (das kann aber sicher von Klinik zu Klinik varieeren)

      Die Gruppentherapie war nicht so, dass man dort im Kreis saß und jeder von einen Problemen berichtet hat ( wie das Klischee) sonderen eher "Informationsveranstatltungen" wie das Gehirn von Borderlinern funktioniert, Achtseinkeitsübungen, Skillisten wurden ausgeben und besprochen, was in der Kindheit womöglich schiefgelaufen ist (also was schiefgelaufen sein könnte, niemand war gezwungen zu sagen was schiefgelaufen ist bei ihm persönlich)

      Nein länger asl 12 Wochen ist keiner gelieben(mit einer Ausnahme) - mit dem Hintergrund einer Hospitialsierung entegegen zu wirken. Aber man konnte wiederkommen- also so als Art Intervall Man wurde dort nicht als "geheilt" (wobei Borderline ja eh nicht heilbar sondern "nur" therapierbar) ist, sondern eben mit "Werkzeug" wie man seinen Alltag bewerstelligen kann

      junimond