Wie soll das noch enden? Trigger!

      Wie soll das noch enden? Trigger!

      Bitte Vorsicht, es geht um sehr triggernde SVV-Fakten!!!

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      Ich v*rl*tze mich nun schon seit 14 Jahren u. komme nicht davon los!
      Das größte Problem dabei ist, dass ich mich sehr häufig u. heftiig v*rl*tze. Das hat zur Folge, dass ich so ca. alle drei Monate zur Bl*ttransfussion ins Krankenhaus muß.
      Die Bl*twerte, speziell der Hb Wert sind dann in einem sehr kritischen Bereich. Meine Therapeutin sagt, das was ich mit meinem Körper mache ist T*d auf Raten.
      Mein SVV hat schon Suchtcharakter u. ich schaffe es nicht raus aus dieser Sucht. Durch den niedrigen Hb Wert werden meine Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was bis hin zu Organversagen führt.
      Ich habe meinen Körper durch das SVV schon sehr geschädigt, zB. habe ich mir an beiden Armen die Strecksehnen d*rchtr*nnt u. kann nun meine Finger nicht mehr strecken, was schon sehr einschränkend ist.
      So, nun frage ich mich wie soll das noch enden???

      Ich hoffe es triggert nicht zu sehr!

      LG Gaby





      [edit: Triggerwarnung + Spoiler eingebaut. Free]
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Freeclimber“ ()

      Mir hat in einer ähnlichen situation (nur das es da erst wesentlich kürzer gegaangen ist) ein erzwungener stopp geholfen. Sprich, ich wurde in die geschlossene zwangseingewiesen. Ist natürlich nicht schön und ich war natürlich richtig pissig, aber mal ein paar monate von der außenwelt abgeschnitten hat letzendlich dafür gesorgt, dass sich endlich was geändert hat. Ich hab danach quasi von vorn angefangen und bin jetzt ein dreiviertel jahr clean.
      And we will survive this. One day we'll be out of here.
      Tja, in deiner Situation halte auch ich eine (Zwangs?)Einweisung für mehr als angebracht - notfalls auch Sedierung und Fixierung, wenn es anders nicht geht.
      @Mods: Bitte verschiebt das Thema doch ins Triggerboard, mit einer deutlichen Triggerwarnung und einem Spoiler.
      Ich bin im Moment wirklich stabil und auf mich wirken die geschilderten Sachverhalte doch sehr triggernd und verstörend.
      Meine liebe Gaby,

      wo soll ich anfangen.....
      Ich kenn und weiß das ja alles und hab Dich mehrmals erlebt mit Deinen extrem eingeschränkten Händen. Und mit Deinem sonstigen körperlichen Zustand und auch dem seelischen. Obwohl Du Dir ja immer sehr viel Mühe gibst, den seelischen zu verbergen, wenn wir uns besuchen. Ein Blick in Deine Augen reicht aber, wenn man nicht gerade völlig blind für so was ist.
      Weißt Du, ich mache mir viel mehr Gedanken über die Ursachen, warum zum Teufel es bei Dir diese extremen Züge angenommen hat und da schon seit so langer Zeit kein Stopp und auch kaum mal eine Besserung rein kommt. Und wenn es mal eine kleine Besserung gibt, dann nie für lange.

      Nein das kann wirklich nicht so weiter gehen. Das hab ich schon so empfunden, als wir uns kennen lernten und das ist schon ein paar Jahre her!
      Je länger das so weiter geht, umso mehr machst Du Deinen Körper kaputt und bringst Dein Leben in Gefahr.
      Und mit jedem Monat und jedem Jahr, das Du weiter machst mit der SV wird es immer schwerer und schwerer, davon los zu kommen!
      Mensch es muss endlich was passieren!!!
      Ja, das weißt Du selber und es ist verdammt leicht gesagt, ich weiß.... ||

      Ich weiß aber ehrlich gesagt auch nicht, was ich Dir raten soll. Alles, was mir so auf Anhieb einfällt, hast Du schon gemacht. Ich glaub als wir uns kennen lernten, hattest Du schon etliche Klinikaufenthalte hinter Dir, oder?
      Ganz abgesehen von ambulanten Therapien, die Du ja auch schon zuhauf gemacht hast. Oder medikamentösen.

      Wo zum Teufel kommt denn bloß dieser extreme Schmerz her, der so unglaublich tief und hartnäckig in Dir steckt?
      So wahnsinnig viel hast Du mir eigentlich nie von Deiner Vergangenheit, Deiner KIndheit erzählt.
      Was ist es, was Dich so quält? Hast Du eine Ahnung, was das ist???

      Hast Du denn aus all Deinen Therapien gar nichts mitgenommen, womit Du Dir dann daheim selbst helfen kannst, wenn es Dir so schlecht geht, dass Du Dich v*rl*tzen willst?
      Oder ist das schon so zur Angewohnheit geworden wie das tägliche Zähne putzen o.ä.?
      Denkst Du überhaupt noch groß darüber nach, ehe Du Dich schn**d*st oder tust Du es einfach???
      Versuchst Du überhaupt noch, Dich gegen den Drang/die Sucht zu wehren oder ist da schon eher so was wie Resignation und Du tust es dann eben, ohne überhaupt noch groß dagegen anzukämpfen.
      Hast Du das Gefühl, Du hast keine Kraft mehr, dagegen anzukämpfen?
      Wie groß schätzt Du den Teil von Dir ein, der wirklichwirklich aufhören WILL? 30%? 50% Oder mehr? Weniger?
      Wie schätzt Du das alles selber ein?


      Meine liebe liebe Gaby, wenn ich nur wüsste, wie ich Dir irgendwie helfen oder wenigstens was Gutes tun kann.....(OT: Ich hoffe sehr, es klappt mit Weihnachten!!!)
      Bitte versuch mal, was zu den Antworten hier zu sagen.
      Schreib ein bisschen mehr, die Leute, die Dich nicht kennen, können sicher mit Deinem kurzen Eröffnungsposting nicht soo viel anfangen.
      Ich bin so froh, dass Du hier endlich mal einen Thread eröffnest, aber bitte schreib ein bisschen mehr.

      Ich weiß nicht, ob eine geschlossene Station mit notfalls Sedierung und Fixierung letztlich was bringt. Ich verstehe zwar absolut die Intention der anderen hier, denn wenn definitiv Dein Leben immer mehr in Gefahr gerät, ist das ein ganz logischer Gedanke.
      Ich weiß aber bei Dir eben auch, dass das nur eine vorübergehende Lösung wäre. Denn so was hast Du doch auch schon mal durch, oder erinnere ich mich da falsch? Mit Therapie/Stabilisierung hinterher und bald warst Du dann daheim doch wieder da, wo Du vorher warst. Und man kann Dich ja nicht dauerhaft festschnallen, obwohl das wahrscheinlich das einzige wäre, was Dich davon abhält. Das ist ja jetzt kein Höhepunkt Deiner Problematik und Symptomatik, sondern das ist bei Dir ja seit vielen Jahren Dauerzustand. Und das ist es eben, was ich bei Dir so extrem finde und auch nicht wirklich verstehe. Dass Dir nichts und niemand bisher geholfen hat. Und Du bist ja nun wirklich nicht beratungsresistent oder dass man sagen könnte, Du arbeitest nicht mit bei einer Thera. Ich weiß, dass Du es wirklich willst, aber irgendwas ist da doch in Dir, was Dich in diesem Teufelskreis festhält.
      Was ist das?
      Süße, versteh mich nicht falsch, aber es kann nicht nur daran liegen, dass all die Therapien versagen.
      Damit meine ich nicht, dass Du nicht willst oder nicht genug tust, bitte nicht falsch verstehen!
      Ich hab nur immer das Gefühl, irgendwas ist in Dir, was Dich in diesem Jammertal festhält.
      Ist da vielleicht tief in Dir eine riesige Angst davor, wieder in eine Art "normales" Leben zurück zu kehren. Wieder am "richtigen" Leben teilzunehmen? Wieder ein Teil der "Gesellschaft" zu werden?
      Das kenne ich nämlich sehr gut von mir.... :rolleyes2:
      Da gibt es so unendlich viele kleine und große Dinge (und auch Menschen), die mir daran Angst machen. Zum Teil riesige Angst. Das sabotiert auch teilweise meine Bemühungen und Therapien.
      Und 14 Jahre sind verdammt lang. Wie war es denn vorher? War da irgendwas, als Du noch am Leben teilgenommen hast und ein Teil der Gesellschaft warst, was Dich so v*rl*tzt oder verschreckt oder gequält oder traumatisiert oder sonstwas hat, das Dir jetzt solche Angst macht?
      Kannst Du damit was anfangen oder was dazu sagen?


      Liebste Grüße,

      Chrissie
      "I need a new Direction
      Cause I have lost my Way"

      - "End of all Days" / 30 Seconds to Mars -

      Skills - Gründe gegen SVV - W*ndversorgung - Panikattacken - Stabilisierungstechniken - Schlafstörungen - Wehren durch Anzeige - Umfragen - Regeln
      @ Flippy
      Erstmal toll das du nun schon so lange clean bist! Sei Stolz auf dich!
      Kann das mit der Zwangseinweisung schon verstehen, doch ich war schon einige male freiwillig auf der Geschlossenen, dass möchte ich nicht nochmal durchmachen müßen, sorry!

      @ SoRaya
      Wie ich schon zu Flippy gesagt habe, verstehe euch schon, doch ich will auf keinen Fall das es so weit kommt!

      @ Chrissie
      Ich habe echt Schwierigkeiten über meine Vergangenheit zu sprechen. Setze oft eine Maske auf was mein seelisches Befinden verdeckt. Der Schmerz in mir ist wirklich unsagbar Groß. Durch die Schmerzen beim SVV, versuche ich die seelischen Schmerzen zu überdecken. Ich hoffe du verstehst wie ich das meine. Ich kann das so schlecht beschreiben, gebe mir Mühe es so verständlich wie möglich in Worte zu fassen.
      Mir ist schon Bewußt, dass ich mich u. meinen Körper immer mehr schädige, je länger ich mich so exessiv verletze. Jedoch verdränge ich die Gedanken daran ganz schnell wieder, will mich damit nicht befassen, auseinandersetzen.
      Ich verletze mich ja nun schon sehr lange u. wie du schon sagst ging es nie wirklich besser was das SVV angeht.
      Mittlerweile ist es zur Sucht geworden, ich brauche das SV wie die Luft zum atmen. Es gehört dazu wie das tägliche Zähneputzen, da hast du schon recht. Ich kann mir ein Leben ohne SVV nicht mehr vorstellen. Das SV ist ein Ritual für mich, seufz...
      Trotz aller Therapien hab ich noch nichts für mich gefunden was den Druck u. den Drang mich zu verletzen ersetzt.
      Du hast Recht ich habe schon alles an Therapien mitgemacht, Kliniken, Medis und und und...
      doch ich gebe zu schnell auf, will mich verletzen. Es ist ein Teil von mir, ohne kann ich nicht.
      ZZt. gehe ich in eine ambulante DBT Gruppe, doch eigentlich war die Vorraussetzung in der Gruppe zu bleiben ein bestimmter Mindest-Hb-Wert, was ich im Moment nicht erfülle. Ich habe das in der Gruppe verschwiegen, da keiner nachgefragt hat, doch das ist natürlich kein Dauerzustand, dass weiß ich.
      Ich weiß das ich nur ich was verändern kann, wenn nicht für mich, dann wenigstens für meine Kids. Doch nichtmal das schaffe ich.
      Ich hasse mich dafür, habe starke Schuldgefühle, was dann wieder zur SV führt. Ich steck da in einem Teufelskreis u. weiß nicht wie ich daraus kommen soll, denn es gelingt mir trotz aller Hilfen nicht. Ich denke ich bin ein hoffnungsloser Fall, seufz...
      Die Hoffnung das alles Gut wird hab ich schon lange nicht mehr.
      Vlt. ist es tatsächlich so, dass mir der feste Wille fehlt u. ohne den gehts nicht, dass ist mir bewußt, doch ich ändere nichts daran.
      Warum weiß ich auch nicht, bis heute habe ich keine richtige Antwort darauf???????
      Meine Kindheit war nicht besonders von Liebe u. Geborgenheit geprägt war das zweite von fünf Kindern. Habe immer funktioniert so wie es meine Eltern wollten. Die Pubertät hab ich nie durchgemacht bin immer den untersten Weg gegangen, nur um der Frieden willen. Wenn ich nicht gehorcht habe wurde das mit Zurückweisung u. Liebesentzug bestraft.
      Als ich dann psychisch Krank wurde, kam ich mir wie ein Außenseiter vor, Psychisch Krank...nein geh mir weg. Meine Eltern, sprich Familie kamen mit meiner Erkrankung nicht zurecht, zeigten wenig Interesse, haben sich auch nicht darüber Informiert.
      Ich fühlte mich abgelehnt u. ungeliebt.
      Mit 11 Jahren wurde ich von meinem Cousin s*x**ll m*ssbr**cht, was tiefe W*nd*n in meine Seele riss. Ich habe erst vor ca. einem Jahr mit meiner Thera darüber gesprochen, doch richtig verarbeitet habe ich das nie. Mit Eltern u. Familie habe ich bis Heute nie darüber gesprochen, aus der Angst heraus sie könnten mir nicht glauben.
      Sorry, jetzt raucht mir der Kopf...muß es fürs erste hier mal belassen!

      LG Gaby





      [edit: Detail rausgenommen. Free]
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!

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      Ich sehe schon warum du keine einweisung willst - es ist einfach grauenhaft, das seh ich auch so. Aber du sagst ja auch dass es so nicht weitergehen kann und du süchtig bist. Eine Art "entzug" scheint da ehrlich die einzige lösung. Aus der tatsache, dass du hier gepostet hast schließe ich, dass du etwas ändern willst. Welche art ratschlag erwartest du?
      And we will survive this. One day we'll be out of here.
      Hy Flippy,

      ich weiß selbst nicht was ich erwarte???
      Mir ist bewußt das nur ich allein was verändern kann, doch alles in mir sperrt sich!
      Meine Thera sagt auch, dass ich einen Entzug machen müßte!
      Ich hab so große Angst davor, doch ändern tu ich nichts, warum auch immer!?!
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Hallo Gaby,

      ich hab hab gerade einen anderen Thread gelesen und mir kommt der Gedanke, dass du vielleicht Angst hast, was von dir noch übrig sein könnte ohne SVV. Es ist ein fester Bestandteil deines Lebens geworden, du definierst dich darüber (?). Was passiert also, wenn dieser große Teil nicht mehr ist? Eine Frage, die sich hier wahrscheinlich jeder mal stellen muss in einem "Werdegang".
      Also, wer bist du, hinter dem SVV?

      Ich hoffe, das ist nicht zu provokant... Aber an der Frage knabber ich selber grad ein bisschen.

      lG Nunki
      Flügelwesen
      ...komm nicht auf Scherben zum stehn...
      Andreas Bourani

      Liebe Gaby

      Kurze Meldung auch von mir.
      Zunächst kann ich mich Nunki anschließen. Diese Frage ging mir beim Lesen dieses Threads auch durch den Kopf. Vielleicht hilft es dir ja ein wenig wenn du das versuchst zu beantworten.
      Es ist einfach nicht möglich das sv einfach "wegfallen" zu lassen weil dadurch gerade bei fortschreitender Gewöhnung eine Leere ist vor der man Angst hat (bei mir erlebe ich das selbst auch so). Wenn du quasi weißt was statt dieser Leere kommt fällt es dir vielleicht einfacher dich darauf einzulassen.

      Was mir noch eingefallen war (ich weiß nicht ob das bescheuert klingt oder vielleicht auch sinnlos ist): Du schreibst von Schuldgefühlen wegen des svs aufgrund derer du dich wieder verletzt. Ewiger Teufelskreis. Das ist logisch. Die völlig bescheuerte Idee: Dir als "Bestrafung" das sv eben NICHT zu erlauben. Weiß nicht ob das vielleicht unproduktiv ist. Wollte den Gedanken nur mal loswerden.

      Vielleicht könnte dir tatsächlich nochmal eine Art "Entzug" helfen, das aber dann vielleicht mit dem Gedanken diese Leere schon vorher zu füllen um nicht wieder zurückzufallen. Dass Fixierung und Sedierung nicht die dauerhfte Lösung ist ist ja auch irgendwie klar.

      Du schriebst, dass du letztes Jahr angefangen hast mit der thera über die Vergangenheit zu reden. Das ist zumindest ein guter anfang. Du schreibst ebenso, dass du das alles nicht richtig verarbeitet hast. Vielleicht ist es das was dich im inneren so quält und immer wieder zum sv treibt. Vielleicht kommst du mit dir etwas zur ruhe wenn das nicht so brodelt?

      Hoffe das war jetzt nicht zu wirr oder komisch geschrieben.

      LG
      I fought all through the night
      Oh oh, but I made it alive!
      The sun is starting to rise
      Oh, oh these are beautiful times!

      Owl City - Beautiful Times (feat. Lindsey Stirling)
      also ka können vllt nich soviel sinnvolles hier beitragen
      aber es is doch schonmal gut das du hier anfängst zu schreiben
      ein bißchen
      und vllt später ein bißchen mehr
      und das in der therapie vllt. dann auch nach und nach geht die vergangenheit zu verarbeiten
      das man es vllt sorum erstmal angehen muß/kann/sollte
      bei der ursache und nich bei dem symptom auch wenn das svv bei dir noch so schlimm is funktioniert es bei dir vllt nur wenn erst vergangenheit verarbeiten dann das svv problem gezielt nochmal intensiv in den vordergrund stellen um aus dem teufelskries einen ausstieg zu finden?
      es wird sicher sehr hart dieses verabrieten von den schlimmen dingen
      sich mit auseinandersetzen und so
      aber wenn man dann wieder licht am ende vom tunel sieht weil sich etwas entwickelt hat damit umzugehen
      weil man gelernt hat man is nich mehr das kleine kind das sich nach liebe sehnt die es von den eltern nie bekommen hat (ja das is für uns gade volldas thema und voll das fette problem iwie... kennen das also mit dem ungliebt gewesen sein und was das heute für probleme macht und so....)

      vllt. fehlt dir der feste wille ja gar nicht sondern nur der richtige ansatzpunkt in diesem kreis um ihn auflösen zu können
      weiß auch nich so genau

      die angst vllt ohne svv das was forget me meinte mit der leere denke auch dass das eine rolle spielt
      und das man dieses leere füllen was sie meinte tun sollte ...hm...
      Hallo ihr lieben,

      werde nun mal versuchen meine Gedanken zu ordnen u. euch zu antworten, hat ja lang genug gedauert!
      @ Nunki
      Also du hast recht, dass ich mich übers SVV definiere. Ich brauche das SVV wie die Luft zum atmen, ohne kann ich nicht. Was bleibt übrig wenn ich das SVV lasse, es nicht mehr mein "Leben" bestimmt??? Es entsteht zuerst mal eine riesen Lücke, die es zu füllen heißt. Nur womit??? Ich habe viel nachgedacht u. bin leider zu keinem brauchbaren Ergebnis gekommen, seufz...
      Skills helfen mir garnicht! Müßte Struktur in meinen Tag bringen! Hobbys u. Kontakte hab ich kaum, weiß nicht womit ich sonst die Lücke schließen könnte, keine Ahnung!

      @ ForgetMe
      Das SVV "einfach" zu lassen geht nicht. Meine Thera meinte aber ich müßte es komplett lassen, nur ein bißchen verletzen gelingt mir nicht, mache es zu exessiv.Müßte einen Entzug machen, doch das macht mir so große Angst das ich den Gedanken daran schnell wieder verdränge. Ich verletze mich ja schon soooo..lange u. sooooo...stark, dass ich mir es nicht mehr ohne vorstellen kann, es scheint mir für mich unmöglich zu sein. Habe keine Hoffnung auf ein Leben ohne SVV.

      @ Saga
      Ob mir der feste Wille fehlt, frage ich mich sehr oft. Manchmal denke ich es ist so. In meiner Umgebung bekomme ich dauernd vorgeworfen, dass ich nicht wirklich mit dem SVV aufhören will, da ich mein Problemverhalten nicht veränder. Es stimmt ich weiß keinen Weg aus dem Teufelskreis zu entkommen, leider sehe ich kein Licht am Ende des Tunnels. Bin so abhängig vom SVV, das ich es nicht lassen kann oder will???
      Gut, es ist für mich eine große Überwindung hier im Forum zu posten, aber ich bin über meinen Schatten gesprungen u. habe mich getraut! Bereue es nicht...denn der eine oder andere Denkanstoß bringt mich vlt, weiter!?!
      Die Vergangenheit habe ich sehr, sehr lange verdrängt u. bis heute nie so wirklich verarbeitet u. du hast recht, es wäre an der Zeit, dies zu tun. Hab meine Thera schon viele Jahre u. konnte ein großes Vertrauensverhältnis aufbauen, sodaß ich mir schon vorstellen könnte an der Vergangenheit zu arbeiten, was mir helfen könnte, auch wenn es sehr hart wird u. mich erstmal bestimmt zurück wirft?!?

      LG an euch
      Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Hallo!
      Ich möchte auch kurz meine Meinung sagen.

      Ich möchte davor warnen, an die Vergangenheitsbearbeitung zu gehen, bevor du in das SVV einigermaßen Kontrolle gebracht hast.
      Denn dadurch geht es dir dann nur noch schlechter. Meiner Erfahrung nach ist es zunächst einmal wichtig zu lernen seine Emotionen und sich auf "normalem" Weg regulieren zu lernen bevor man ans Belastungsmaterial geht.
      Und diese nötige Stabilisierung ist in deinem Fall denk ich, nur stationär möglich...und das auch nur wenn du es wirklich willst.
      Zwingen kann dich niemand oder überreden...
      Du musst es wollen....!!!
      LG JNM
      Hallo JuNeMi,

      also im Moment bzw. seit längerem bin ich alles andere als Stabil, verletze mich sehr, sehr häufig. Hab die Kontrolle darüber verloren. Es ist ein tägliches Ritual was für mich dazu gehört, wie das tägliche Zähneputzen.Es geht einfach nicht mehr ohne SVV.
      Ich bin sehr oft in der Psychiatrie, stationär. Für die Zeit die ich in der Klinik bin unter Kontrolle, verletze ich mich etwas weniger, doch auch da finde ich immer Möglichkeiten es zu tun. Wenn ich dann wieder zuhause bin, läuft alles wieder wie immer.
      Zur Zeit ist es mir auch nicht möglich nochmal Stationär zu gehen.
      Und deine Anmerkung, dass es nur klappt wenn ich auch bereit dafür bin u. den festen Willen habe damit aufzuhören, stimme ich zu.
      Denke oft mir fehlt der feste Wille wirklich das SVV zu lassen.Nur ich kann was verändern, doch es gelingt mir nicht, seufz...

      LG
      Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Liebe Gaby,

      was passiert denn, wenn du es nicht tust, dich nicht verl*tzt? Hast du das mal ausprobiert? Sorry, das klingt jetzt vielleicht doof. Ich meine aber wirklich, was passiert in dir, wenn du es _heute_ nicht tust? Kannst du skillen? Mit deinem Hund (ich glaube, du hast einen?) schmusen? Hier schreiben? Was machen dann deine Gefühle, kannst du darüber reflektieren? Und kannst du morgen vielleicht sagen, hey, ich habe einen Abend ohne SVV überstanden?

      Entschuldige, viele Fragen, alberne vielleicht. Du musst nichts dazu schreiben, wenn du nicht magst/kannst.
      Flügelwesen
      ...komm nicht auf Scherben zum stehn...
      Andreas Bourani

      Hallo Nunki,

      es gab auch Zeiten wo ich es nicht täglich gemacht habe, aber die sind schon lange vorbei, leider.
      Skillen kann ich , doch die Skills helfen mir nur bedingt, dh. ich kann das SVV nur kurz hinauszögern u. dann verletze ich mich doch.
      Ja, ich hab einen Hund u. eine Katze, die geben mir schon viel aber verhindern das SVV nicht wirklich.
      Was etwas hilft ist wenn ich mit dem Hundi Gassi gehen, denn da draußen kann ich mich nicht verletzen, beziehungsweise mach es draußen nicht, aus Angst mich könnte jemand sehen.
      Wenn ich es mal schaffen sollte, mich mal einen Tag nicht zu verletzen, woran ich nicht mehr glaube,habe ich Schwierigkeiten mir zu sagen gut gemacht. Mir fällt es schwer,bzw. mir ist es kaum möglich, mich zu loben geschweige denn positive Dinge an mir zu sehen oder zu hören. Beim verletzen fühle ich mich gut, doch nachher habe ich starke Schuldgefühle, fühle mich als Versager...

      LG Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Liebe Gaby
      deine Beiträge berühren mich, einerseits machen sie mich wütend, andererseits hilflos und noch mal andererseits habe ich ganz viel Mitgefühl mit dir. Deine Beiträge lassen keinen rein, so ist mein Gefühl, es gibt keinen Ausweg, das macht mich hilflos, denn ich könnte sonstwas schreiben, ich hätte das Gefühl es prallt ab an dir, nicht aus Boshaftigkeit deinerseits sondern aus deiner ganz großen Not heraus. Das wiederum löst sehr viel Mitgefühl aus mit dir, weil du in so einer großen Not bist und scheinbar keinen Weg siehst oder fühlst, wie es besser werden kann. es gibt keinen Weg für dich zur Zeit, der anders sein könnte, als das Selbstverletzen.
      Wütend auch ein Stück, weil man dich gerne mal schütteln würde, natürlich weiß ich, dass das nichts ändert.
      ich habe keine Ahnung wer zu bist, wie du lebst, und trotzdem merke ich, wie es mich beschäftigt, etwas zu finden, was dir Mut geben kann. Und doch würde es wohl immer in der wiederkehrenden Hilflosigkeit enden, die du dann hinterlässt mit deinen abschmetternden Worten, dass ein Leben ohne Selbstverletzungen noch quälender sei, als eines mit.
      Ich hatte die Vorstellung dich mal einen Tag zu "entführen", in einen Tag ohne Selbstverletzen. was würde passieren? du hättest nichts zu verlieren. behaupte ich. ja, doch, du hättest einen Tag zu verlieren, an dem du dir keinen Schaden zu fügst. viel verlangt, das weiß ich. Das meine ich ernst. Du hättest auch deine Stabilität zu verlieren, die dir das Selbstverletzen gibt.

      Kommen wir zu dem Punkt mit dem "Wollen": So leicht gesagt, so schwer getan. Der Schlüssel liegt in jedem selber. Niemand wird dir diesen Schritt abnehmen können. Es kann Menschen geben, die am Wegesrand stehen, die ihn säumen wenn du das willst, und ihn vielleicht etwas leichter machen. Aber letztlich gehen musst du. das ist bitter und schmerzvoll, viel schmerzvoller als den Weg des Selbstverletzen zu gehen. Mir sagte mal jemand, dass wenn man sich nicht verletzt man sich ja fast mehr antut, weil man das Ganze aushalten muss, was dann kommt. Hier auch wieder ein Gedanke: wenn du durch die Hölle gehst, bleib nicht stehen.

      ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du eines Tages an den Punkt kommen wirst, wo du begreifst, dass du Mitgefühl und Schutz verdienst. Ich wünsche dir, dass du selber dich lernst zu schützen, das du auch lernst, dass du heute Erwachsen bist und jeden Tag neu entscheiden kannst, jeden Tag. du kannst auch jeden Tag dich wieder fürs Selbstverletzen entscheiden. auch das sei dir frei gestellt. Denn du bist erwachsen.
      du siehst selber deine Not hierbei, du siehst, dass du dein Leben gefährdest. Deine Alarmglocken funktionieren noch. das ist sehr sehr schön. und du schreibst hier, auch das ist ein Schritt Richtung Leben. Du suchst Hilfe. Geh in deinem Tempo, nimm dich ernst. Aber sei dir gewiss, dass du gehen musst. und dass das sehr hart ist. aber das es sich lohnen kann.
      das klingt alles wie Floskeln die man wohl nicht hören will in so einer großen Not wie du sie gerade hast. ich schreibe sie trotzdem. Weil jedes mal wenn ich dein Thema lese und wieder schweigend verschwinde, ich das Gefühl habe, den Teil in dir, der so in Not, zu übergehen. Hiermit will ich sagen: ich lese das. und ich lese auch deine verzweiflung. ich lese auch, dass du einen starken Willen hast. Und ich werde dich nicht überreden, das Selbstverletzen sein zu lassen. Vielleicht ist es deine Art, das Leben zu "ertragen". ich wünsche dir, dass du iregndwann nochmal erleben darfst, nicht nur zu ertragen. sehr.
      pass auf dich auf, das tust du, das liest man. ich hoffe ich bin dir nicht zu nahe getreten.
      beste Grüße
      Graf Zahl

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Graf Zahl“ ()

      Liebe Graf Zahl ,

      dein Beitrag hat mich sehr nachdenklich gemacht u. mir auch die jetzige Situation in der ich mich befinde wiedergespiegelt!
      Du bist mir nicht zu nahe getreten, hast mir einiges in mir in Worte gefasst u. ich muß dir sagen du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
      Es stimmt das ich mein "Leben" nur durchstehe wenn ich mich selbstverletzen kann, will, darf oder wie auch immer!?!
      Der seelische Schmerz in mir ist nur zu ertragen wenn ich mir körperlichen Schmerz zufüge.
      Natürlich ist es so, das nur ich den Entschluss fassen kann, muß, mit dem selbstverletzen aufzuhören. Mir kann durch Thera etc. nur ein Weg aufgezeigt werden, bzw. mich bei dem schweren Weg den ich gehen muß unterstützen.
      Die Angst was kommt wenn ich mich nicht mehr selbstverletze ist Groß, sehr Groß...
      Du sagst du liest aus meinen Zeilen, das da ein Wille ist, es heißt ja immer so schön, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg???
      Ich schaffe es jedoch nicht diesen Weg zu bestreiten, irgendwas in mir blockiert mich,was das genau ist weiß ich nicht???????
      Dann beschreibst du diese Hilflosigkeit die du spürst wenn du meinen Beitrag liest. Auch meine Thera u. Hausarzt etc. spüren diese Hilflosigkeit sehr deutlich, dh. Jahrelange Therapien brachten nie den Erfolg den sie erhoften, bzw. mir Möglichkeiten aufzeigten, ohne das ich sie beherzigte u. anfing mein "Leben" zu verändern, das SV zu lassen oder es wenigstens so reduzieren das ich nicht ständig Bluttransfusionen brauche. Denn ich schade meinem Körper sehr, doch das scheine ich zu verdrängen. Wenn ich ins Krankenhaus gehen muß, bekomme ich große Schuldgefühle was ich wieder mit dem SV angerichtet habe, doch wenn ich dann Blut bekommen habe, gehe ich dann nachhause als wäre nichts passiert, dass gibt mir manchmal zu denken, doch ich ändere nichts daran.
      Paradox ist auch, dass ich unruhig werde u. noch stärkeren Schneidedruck habe, wenn mein Hb etwas Höher, jedoch weit entfernt vorm Normalwert ist! Ich kann diesen Hb Wert dann kaum mehr aushalten u. verletze mich dann noch häufiger u. heftiger.
      Wie ich "lebe"...
      hab drei Kids, ein Enkeltöchterchen, einen Hund u. eine Katze. Zwei meiner Kids, also beide Töchter wohnen nicht mehr bei mir, sind Erwachsen. Mein Sohn auch Erwachsen wohnt noch bei mir. Ich hänge sehr an meinen Kids, das sie ihr eigenes Leben leben müßen u. auch wollen, fällt mir schwer zu ertragen. Ich klammer sehr, zu sehr, habe starke Verlustängste!
      Ich selber bin es mir nicht wert mit dem SV aufzuhören, doch müßte ich es nicht für meine Kids tun...?!?
      So, mir raucht der Kopf u. ich hoffe ihr blickt noch durch u. ich habe nicht nur wirres Zeug geschrieben!

      @ liebe Nunki
      Danke auch für dein Mitgefühl u. das gleiche Empfinden wie Graf Zahl!
      Danke auch für eure Anteilnahme!
      Bin traurig das ich die Menschen um mich herum so Hilflos u. Wütend mache!

      Also bis Dann
      LG Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Liebe Gaby
      hab vielen Dank für deine ANtwort ich habe mich sehr darüber gefreut, dass du reagiert hast und geschrieben hast, danke! Auch nicht - reagiere wäre in Ordnung gewesen für mich aber so ist es noch besser ;) ich möchte gerne darauf eingehen. Nicht um dich zu "überzeugen", das kann und will ich nicht tun, aber vielleicht ein paar gedanken dazu.

      1. stellst du fest: du hast seelischen Schmerz, niemand weiß, wie weh das tun kann, wenn man nicht selber mal welchen gehabt hat. auch gibt es Abstufungen, aber du hast einen so enormen Schmerz den du linderst durch das SVV, absolut logisch und leicht nachvollziehbar für mich zumindest. auch hast du warscheinlich ein Stück weit gelernt es so zu ertragen, wie oben jemand schrieb, im Sinne einer Sucht. Und ich kann das Gefühl gut nachvollziehen, die Angst davor, diesem Schmerz "Ausgleifert" zu sein, wenn du dich nicht mehr verletzt oder es reduziert. Diese Angst ist furchtbar, und ich bin der festen Überzeugung, dass es auch sehr sehr hart wird. das auszuhalten.
      Als Beispiel: Ich selber habe jahrelang nichts mehr gefühlt, absolut abgespalten, anders ging es nicht, einen Wahnsinn nach dem nächsten zu überleben. es war meine Strategie. Es gab einen Impuls vom Außen der mir zeigte, wie es wieder ist, zu fühlen, es war furchtbar und schön zugleich. es war und ist eine riesen Herausforderung aber es ist Leben. das sage ich mir. Niemands Leben ist einfach, aber das leben dazu gehört fühlen, und lernen, dass alle Gefühle, egal welches, sie gehen vorbei. das gibt mir zB Sicherheit das ich mich darauf einlassen kann, wenn ein Gefühl geht, dann kommt ein Neues. aber sie gehen alle wieder. Ebenso der Schmerz der kommt vielleicht in Wellen wie wenn man einen Menschen verloren hat, immer wieder haut es einen um, aber jede Welle geht vorbei.
      Trotzdem: ich glaube du brauchst erstmal einen Gegenpol, der stark genug ist, und dem du vertrauen kannst, damit du es "wagst" diese riesen Unterstützung die dir das SVV noch gibt (ich will es nicht schön reden, es ist absolut selbstschädigend und keine Lösung) aufzugeben. das müsste erstmal gegeben sein, vorher kannst du noch so einen großen Willen haben oder noch so gut gehen wollen, die ANgst ist (vielleicht auch berechtigt?) zu groß. Deswegen: nein, da wo ein Wille ist, kann ein Weg sein, aber der Wille ist nicht alles denke ich, meine meinung.
      Blockiert dich vielleicht dein Selbstschutz? Paradox ich weiß, aber der Gedanke kam mir, du schützt dich in dem du dich verletzt vor dem immensen Schmerz der sonst da wäre? Und den du vielleicht nicht so leicht "überlebst"?

      Ich musste um ehrlich zu sein kurz schmunzeln als du schreibst, dass es dich traurig macht, dass du mich und andere hilflos und wütend machst. nein, das muss dich nich traurig machen. das ist mein Gefühl. Nicht schmunzeln weil ich dich auslache, sondern schmunzeln, weil ich das auch gut kenne. Die Hilflosigkeit und die Wut ist ja angemessen oder? Und ich bin für mein Gefühl verantwortlich und muss lernen damit umzugehen. Gefühle sind lebendig. das muss dich nicht traurig machen und dir nicht leid tun, denn es zeigt, dass diese Menschen mit dir mifühlen und bei dir sind, in welcher Form auch immer. man könnte fast es umdrehen und sagen: es ist etwas schönes ;)

      Zu den Therapien: Vielleicht war noch nicht die richtige dabei? Vielleicht musst du weiter suchen, andere Qualitäten ausprobieren? Nicht nur reden? ich weiß es nicht, was du dir vorstellen kannst. es gibt so viele Arten sich selber zu helfen und helfen zu lassen und leider noch die Krux, dass es dann auch noch in die richtige Zeit fallen muss. Bitte gib nicht auf, nach der Art von Hilfe zu suchen, die dich so berührt innerlich, dass du das Gefühl hast, sie kann dich und deinen Schmerz tragen. ich bin der festen Überzeugung dass es auch diese auch für dich gibt.
      Nein, du verdrängst nicht, dass du deinem Körper schadest, du schreibst hier und sagst wie verzweifelt du bist - wirklich Hut ab. das ist gut. Vor wem hast du die Schuldgefühle wenn du ins krankenhaus gehst? Vor den Ärzten? Oder vor dir selber? Ich glaube manches ist einfach auch so gewohnheit, wie vielleicht für dich die Bluttransfusionen, dass es einfach "dazu" gehört. das mit dem Hb kann ich im übrigen auch sehr gut nachvollziehen und klingt logisch bei einem so suchtartigen Drang wie du ihn beschreibst. du brauchst ein Maß, das ist logisch, wenn auch gefährlich und schädigend.
      Du schreibst von Themen, die dich belasten (wie zB deine Verlustangst bei deinen Kindern) - alles Themen, die du vielleicht in der Hilfe, die es schafft, dich und deinen Schmerz zu tragen ohne unterzugehen, da lassen kannst und sortieren?
      Und wieder: nein, nicht für deine Kids musst du es tun. Für dich. Ganz alleine. Du bist erwachsen, und du bist für dich verantwortlich sowohl was du dir antust als auch für die Folgen bzw dem Kämpfen dagegen. deine Kinder die können deinen Weg vielleicht säumen und dir ein Stück Leben aufzeigen wie es ist ohne SVV und dich unterstützen. Aber ich bin der festen Überzeugung, Gesundwerden geht nicht für andere, das geht nur für einen selber.
      Du hast gar kein wirres Zeug geschrieben und wie gesagt ich habe mich sehr über deine Antwort gefreut - danke für dein Vertrauen und dass du den Mut hast hier zu schreiben
      Und ich hoffe ich bin dir auch dieses Mal nicht zu nahe getreten, Nimm dir das mit, was für dich nützlich ist, alles andere lass bei mir ok? das ist dann meins ;)
      Viele Grüße
      Graf Zahl
      Wenn du nicht willst, dass die Angst dich einholt,
      darfst du nicht von ihr davon laufen.