Wie soll das noch enden? Trigger!

      PS ich wollte noch ergänzen dass ich das nicht "guteheißen" will, wenn man sich selbst verletzt. Es ist ein zerstörerischer Weg und trotzdem glaube ich bringt es wenig, wenn man das immer wiederholt, weil das weißt du wohl. Vielleicht kommt das Gefühl von Mitgefühl mit einem selber wenn man anerkennt, warum man etwas tut, egal was, mit Verständnis, um es dann ändern zu können.... hmm weiss nicht ob das verständlich ist... Gute Nacht!
      Das mit dem HB niedrig halten kenne ich.
      Was gedanken/gefühlschaos betrifft: das ist in deinem Kopf. Und da du die kontrolle über deinen kopf hast (über den bewussten teil), kannst DU das kontrollieren. Mir hat es sehr geholfen und hilft mir immer noch, wenn ich mir klarmache dass immernoch ich die kontrolle habe.
      Lange zeit hab ich mich als Opfer betrachtet, aber das war nie der Fall. Ich WOLLTE nur Opfer und hilflos sein, weil ich nichts erklären musste wenn es nicht meine Schuld war und das alles vereinfacht hat.
      Aber letzendlich hab ICH mich jedes mal bewusst dafür entschieden. ICH habe die kl*nge geführt, nicht mein Unterbewusstsein, nicht das Gefühlschaos, ICH.
      And we will survive this. One day we'll be out of here.
      Hallo ihr,

      bin im Moment nicht so drauf, euren Gedanken zu folgen u. zu antworten!
      Sorry, hab grad eine Hammer Zahnbehandlung vor mir, bzw. fünf Zähne sind schon raus!
      Ich vergesse euch nicht, denn eure Gedanken sind mir sehr wichtig!

      Bis Bald Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Hallo ihr lieben,

      es stimmt schon, dass ich, nur ich dieses Verhalten, das schneiden ändern kann. Ich führe die Klinge...niemand anderes.
      Ich muß den Willen haben, damit aufzuhören...aber hab ich den???
      Bin der Frage nachgegangen was ich bin ohne das SVV? Doch ich weiß keine Antwort darauf, bin wie blockiert.
      Auch was nach dem SVV kommen könnte, kann ich mir nicht im geringsten vorstellen. Kann mir ein Leben ohne SVV nicht vorstellen. Ich schneide immernoch täglich, manchmal kann ich es etwas mit Skills, wie zB. Ablenkung beim Gassigehen mit meinem Hundi, hinauszögern, aber nicht verhindern...
      Es stimmt ich bin süchtig nach dem schneiden, dem Blut, dem Schmerz...es ist ein regelrechtes Ritual für mich, ohne gehts nicht.
      Montag hatte ich wieder Blutabname, gestern dann das Erggebnis...Hb 7,1 gerade so das ich noch nicht zur Blutübertragung ins Krankenhaus muß, noch nicht...
      Bei der nächsten Kontrolle in vier Wochen, bin ich dann wohl fällig...
      Ich weiß das, doch ich tue nichts dagegen.
      Meine Thera sagt ich muß unbedingt damit aufhören, ich schade meinem Köroer mehr u. mehr...doch das berührt mich nicht!?!
      Noch ein Punkt ist, das ich eine DBT Gruppe besuche, an der ich aber nur teilnehmen darf, wenn mein Hb um die 9 ist, normal wäre 12-16 doch das erreiche ich nie...
      Ich besuche die Gruppe aber weiter,sage nichts von dem tiefen Hb Wert u. gehe hin bis sie nach dem Hb fragen, mal sehen was dann kommt...
      Diese Vereinbarung wurde getroffen als ich in der Klinik zum Skillsprogramm war u. für die ambulante DBT Gruppe vorgemerkt wurde. Sie sagten mit einem so niedrigen Hb Wert läßt die Konzentration merklich nach, womit sie auch recht haben...
      So, nun rauct mir der Kopf...
      Freue mich schon auf eure Antworten u. Anregungen!

      LG Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Nun ja, nach vierzehn jahren ist wohl nicht mehr viel anderes übrig. Und so banal das jetzt auch klingt, such dir hobbies.
      Anstatt dich auf einen möglichst niedrigen hb zu konzentrieren, setz dir zum ziel den erwarteten 9 zu erreichen. Du würdest dich vermutlich in zweierlei hinsicht besser fühlen. 1. Müsstest du ihn nicht mehr verheimlichen. 2. Mit einem höheren hb fühlst du dich weniger schwach, was ja auch nachteilhaft ist und enorm demotiviert. (Ja, ich weiß worüber ich rede.)
      And we will survive this. One day we'll be out of here.
      @ Flippy

      Obwol ich weiß das ich mich fitter fühlen würde, kann ich nict aufhören.
      Wie Paradox das auch klingen mag, ich will nicht zulassen das es mir besser geht...ich ertrage das nicht. Warum auch immer?????????? Hobbys,hmm...ja meine Hobbys sind meine Tiere aber sonst ist da nicht viel muß ich gestehen!
      Ich igel mich hauptsächlich zuhause ein, habe wenig Kontakte, fühl mich einsam...
      Es stimmt einge Sachen kann ich auch wegen dem niedrigen Hb nicht machen, bin müde, kraftlos, erschöpf, habe Konzentrationsstörungen, Herzrasen u. Atemnot. Früher habe ich gerne Sport gemacht, das ist mir jetzt nicht mehr möglich...

      LG
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Yoga ginge auch mit Deinen eingeschränkten Händen. Es tut unheimlich gut, Du kämest mal unter Leute, hättest schon mal ein Stück mehr Lebensinhalt, welches Du der Sucht entgegensetzen kannst und würdest vielleicht auch ein paar nette Leute kennen lernen. Du bist so ein unglaublich lieber Mensch, jeder normale Mensch wäre erfreut, Dich kennen lernen zu dürfen, vielleicht mit Dir befreundet sein zu dürfen.
      Es wäre ein guter erster Schritt.
      Das ganze Ding wird natürlich alles andere als leicht. Du kannst nicht einfach auf nen Knopf drücken, das ist klar. Aber wenn Du wenigstens mal den Versuch machst, wenn Du mal mit etwas anfängst, erst mal nur eine kleine Sache, das wär doch schon mal was!
      Dann könntest Du weiter sehen. Nach und nach vielleicht immer mehr neue Lebensinhalte finden. In kleinen Schritten. Andere Ausgleiche finden, Dinge die Dir gut tun und Dir wichtig sind. Vielleicht könntest Du Dich auch irgendwo für Tiere engagieren, das wäre doch was für Dich.
      Aber ich denke Du solltest Dir erst mal nicht so viele Gedanken darüber machen, stell Dir nicht vor, was Du evtl. alles machen könntest, sieh es nicht so, dass Du versuchst, mit der SV aufzuhören, diese Vorstellung ist ein viel zu großer Einschn*tt für Dich. Das erzeugt nur Angst und Druck. Nimm Dir wirklich vor, mal so was anzufangen wie Yoga o.ä. Die Idee find ich wirklich gut. Und dann mach es auch. Denk dabei nicht an SV, nicht an die Sucht. Denk Dir nur, Du machst das jetzt einfach mal, damit Du mal ein bisschen raus kommst. Erst mal einen kleinen Schritt gehen und in kleinen Schritten denken und dabei nicht an den langen Weg oder gar an irgendwelche großen Ziele denken, das ist zu beängstigend. Setz Dir kleine Ziele und wenn sie Dir zu große Angst machen, dann setz Dir noch kleinere. Und dann schau nur auf das nächste kleine Ziel, visier das an und geh darauf zu. Nehmen wir als Beispiel einfach mal einen Yoga-Kurs, dann nimm Dir erst mal vor, wenigstens einmal hinzugehen und es Dir anzuschauen. Wenn Du das geschafft hast, kannst Du schon mal stolz sein! Dann kannst Du weiter sehen und Dir ein neues Ziel setzen, z.B. auch zur nächsten Stunde zu gehen. Oder was anderes, wenn Dir das gar nicht zugesagt hat. Und vielleicht schaffst Du irgendwann, an einem Tag wo Du dorthin oder wohin auch immer gehst nicht zu schn**d*n. Das wäre dann schon ein ziemlich großes Ziel, wenn Du das erreicht hast, kannst Du erst recht superstolz sein. Und dann kannst Du weiter sehen.

      Wenn ich Dich dieses Jahr Weihnachten besuche, möchte ich einen Fortschritt sehen!!! <3
      "I need a new Direction
      Cause I have lost my Way"

      - "End of all Days" / 30 Seconds to Mars -

      Skills - Gründe gegen SVV - W*ndversorgung - Panikattacken - Stabilisierungstechniken - Schlafstörungen - Wehren durch Anzeige - Umfragen - Regeln
      Hallo liebe Crissie,

      ich werde mal über eure Anregungen nachdenken!
      Im Moment komme ich auch kaum raus, kaum unter Leute, weil da mein Hund Pico ist, der nicht allein zuhause bleibt bzw. ich lasse ihn nicht allein, weil schon Beschwerden von den Nachbarn kamen, dass er ständig bellen würde. Wurde schon mehrmal abgemahnt.
      Doch das soll sich jetzt ändern...
      Montag kommt ein Hundetrainer, mal schauen ob er meinen Hund u. mich therapieren kann, denn ich bin sehr Unsicher u. Ängstlich im Umgang mit ihm, seufz...das überträgt sich natürlich auf meinen Pico!
      Meine Betreuerin ist auch bemüht mich unter Leute zu bringen, Kontakte zu knüpfen...doch ich mag nicht, habe größe Ängste, fühl mich nichtig u. klein, fühl mich wertlos, ungeliebt, ausgegrenzt und, und, und...
      Ziele...denke ich habe keine Ziele auch keine kleinen! Versuche mir kleine Ziele zu stecken, doch schon daran scheitere ich...
      Wie du siehst liebe Chrissie, da ist so viel, was mich hindert...vlt. stehe ich mir auch selbst im Weg???
      Veränderungen machen soooooo...viel Angst, da komme ich nicht gegen an! Manchmal glaube ich ich will mich garnicht verändern u. auf den Weg in kleinen Schritten machen, fühl mich unfähig...

      LG Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      veränderungen machen angst
      ja das versteh ich
      geht uns auch immer so
      aber wie wär es denn
      hast du ein gutes vertrauensverhältnis mit deiner betreuerin?
      ein kurs nehmen der zu ihren arbeitszeiten is
      sie bringt dich dann hin bis vor die zimmer tür, betreut für die eine stunde mal den hund und du kannst es ausprobieren?
      angst haben is schlimm aber damit fertig werden /umgehen lernen.. so unsere erfahrung... manche sachen funktionieren einfach nich in der theorie sondern nur wenn man sie ausprobiert...
      Hallo Saga,

      also das Verhältnis zu meiner Betreuerin ist okay soweit...
      Was mich nur aufregt ist, dass sie so 200%ig ist alles wird bis aufs kleinste Detail durchgeplant. Damit macht sie mich ganz kirre.
      Mit meinem Hund Pico kommt sie nur bedingt zurecht u. in ihr Auto darf Pico auf keinen Fall...sie hasst Hundehaare!

      Wie du schon sagst sind Veränderungen mit Angst verbunden...
      Ich lasse meine Ängste immer so groß werden, dass ich unfähig bin zu handeln...
      Kennst du das mit der Angst vor der Angst...so geht es mir!

      Dann habe ich Kontaktschwierigkeiten...kann schlecht bis garnicht auf Menschen zugehen!
      Das macht die Sache nicht leichter...
      Schwierig ist auch, das ich mir nichts zutraue...habe Versagungsängste u. wie ich schonmal sagte Null Selbstbewußtsein!

      Ich weiß nicht ob ich das mit einem Kurs der Volkshochschule schaffen würde???
      Ich stehe mir selbst im Weg...leider!

      Ich hoffe du u. auch andere User verstehen was ich damit sagen will!?!

      LG Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!

      Gaby schrieb:


      Ich lasse meine Ängste immer so groß werden, dass ich unfähig bin zu handeln...


      Das ist eine interessante Formulierung. Da frag ich mich, warum lässt Du sie denn immer so groß werden?
      Du bist Dir also scheinbar wenigstens schon mal darüber bewusst, dass Du einen gewissen Einfluss darauf hast.
      Dann versuch doch mal, rauszufinden, auf welche Art Du das zulässt, durch was, durch welches Verhalten und vielleicht auch durch ein fehlendes aber wichtiges, nötiges Verhalten.
      Dann kommst Du vielleicht auch auf Ideen, was Du wie anders machen könntest, um eben das Gegenteil zu erreichen. Die Angst NICHT so groß werden zu lassen.
      Ich versteh das mit den Ängsten, ganz ehrlich, ich versteh das absolut!
      Wie unglaublich groß und stark und mächtig die sein können. Trotzdem ist es eine Tatsache, dass die Ängste immer größer und stärker und vor allem mächtiger werden, je mehr man ihnen nachgibt. Jedes Vermeidungsverhalten aufgrund der Ängste ist Futter für sie, gibt ihnen noch mehr Macht über Dich.
      Ich würd Dir so gerne was anderes sagen, aber ich für meinen Teil bin der Ansicht, dass in der Lage, in der Du Dich befindest der Weg da raus nur über die Konfrontation mit den Ängsten möglich ist. Und das ist unendlich schwer, ich weiß das. Vor allem, weil Du dieses Vermeidungsverhalten schon so lange betreibst und ich bin mir sicher, dadurch ist es mit den Ängsten nur immer schlimmer und schlimmer geworden.
      Bei mir ist das ähnlich, ich hab auch vor so vielen Dingen Angst und lass mich zugegebenermaßen immer noch sehr stark von ihnen einschränken. Doch ich hab das so wahnsinnig satt, ich will nicht mehr, dass sie die Macht über mein Leben haben. Unter anderem auch deswegen, weil ich dadurch auch immer das Gefühl habe, den Menschen, die mir in meinem Leben schlimme Dinge angetan haben - vor allem bzgl. der M**ssbr**chsvorfälle - immer noch die Macht über mein Leben zu überlassen. Immer noch zuzulassen, dass sie mein Leben bis zum geht nicht mehr beeinträchtigen, alles zerstören, mir immer noch was antun, in dem ich nicht aus dem Loch raus komme, in das sie mich geworfen haben. Und das geht mir natürlich extrem gegen den Strich.
      Bei Dir gibt es doch auch Menschen, die Dir Schlimmes angetan haben. Wie lange willst Du es noch zulassen, dass sie so viel Macht über Dich und Dein Leben haben? Haben sie das verdient?

      Süße, ich denke Du musst Dich leider der einen oder anderen Angst schlichtweg stellen, so schrecklich und schwierig das auch ist, anders kommst Du da nicht raus.
      Du schmetterst alles ab wegen dieser und jener Ängste und ich kann all Deine Ängste auch absolut verstehen und nachfühlen!
      Aber es nützt doch nichts.
      Du kannst Dir da aber spezielle Hilfe holen. Es gibt ja Fachleute, die einem speziell bei so was helfen, die Dich z.B. begleiten anfangs, mit denen Du das auch ausreichend vorbesprechen und vorbereiten kannst.
      Aber Dich gewissen Ängsten zu stellen, das kann Dir keiner abnehmen, man kann Dich nur begleiten, Dir Halt geben, Dich stärken, doch das ist ja schon mal was.
      Und weißt Du was, eins verspreche ich Dir. Je mehr Du ausbrichst aus dem Gefägnis Deiner Ängste, je weniger Vermeidungsverhalten Du praktizierst, je mehr Du Dich den Ängsten stellst und Dich über sie hinweg setzt, je kleiner und weniger und schwächer werden sie nach und nach, je weniger Macht werden sie über Dich haben! Glaub mir bitte, probier es aus, Du wirst es merken. Ganz am Anfang ist es sauhart, Du musst Dich Dingen stellen, obwohl Du Angst hast. Aber auch hier wieder, ganz ganz klein anfangen und vor allem mit fachlicher Hilfe.

      Aber - sorry wenn das jetzt hart klingt - so lange Du Dich hinter Deinen Ängsten versteckst und vergräbst und ihnen immer und immer nachgibst, wird gar nichts besser werden, sondern nur immer schlimmer.

      Und weil es gerade so gut passt, muss ich mal gerade meine Lieblingssignatur (die ich ja zurzeit gerade nicht habe) zitieren:
      "Freiheit ist kein Traum. Es gibt sie wirklich. Sie liegt jenseits der Mauern, die wir selbst errichten."
      Deine Mauern sind Deine Ängste und selbst errichtet oder zumindest den größten Teil hast Deiner m.E. dadurch, dass Du ihnen so viele Jahre immer nachgegeben hast. Wie gesagt, verstehen tu ich das. Aber das nützt ja alles nichts, jetzt geht es nur darum, wie Du da wieder raus kommst.
      "I need a new Direction
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      Liebe Gaby!

      Obwohl ich momentan alles andere als stabil bin (um genau zu sein das genaue Gegenteil davon) und das was du schreibst absolut triggernd ist, habe ich dennoch diesen Thread gelesen.
      Hatte allerdings nicht gesehen - da ich hier Forenneuling bin - das es sogar im Trigger Bereich gelistet wurde. Habe auf der Hauptseite nur die letzten Beiträge gesehen und nach deinen ersten beiden Kommentaren in deinem Thread, war ich einfach zu traurig gefesselt und zu tief berührt von dem was du schreibst.

      Du schreibst, ich zitiere: "Durch die Schmerzen beim SVV, versuche ich die seelischen Schmerzen zu überdecken." Das kenne ich nur zu gut. Vielleicht ist dies deine Angst oder einer deiner großen Ängste. Die unfassbare Angst was passiert wenn du die seelischen Schmerzen nicht mehr mit der Selbstv*rl*tz*ng übertünchst...und dein Seelischer Schmerz scheint so unfassbar groß, zumindest lese ich das aus deinen Kommentaren hinaus.

      Leider kann ich dir keinen Rat geben, denn ich kenne diese Gefühle, Ängste und den starken inneren Schmerz und Druck und bin momentan selbst ziemlich down und äußerst instabil, so das auch mich das SVV stets begleitet. Ich fühle wirklich sehr mit dir.

      In Gedanken bin ich wirklich bei dir, denn deine Worte berrühren so unfassbar meine zerbrechliche Seele und ich wünsche dir von Herzen Kraft.
      "Ich sehe die orange-rötlichen Herbstblätter im Sonnenlicht fallen, sie fallen und fallen...genau wie ich!" (FallingAutumnLeaf)
      Hy ihr,

      sorry das ich erst jetzt antworte...bin im Moment ziemlich im Stress, da ich eine größere Zahnbehandlung habe u. oft beim Zahnarzt sitze :(

      @ chrissie
      Also du hast vollkommen Recht mit dem was du über diese mächtigen Ängste schreibst!
      Ich bin mir dem oft nicht bewußt, wenn ich wieder in solche Ängste rutsche u. nicht mehr weiß wie ich da raus komme.
      Ich sitze dann wie in einer Spirale aus der ich nicht mehr aussteigen kann u. das ist dann sehr, sehr, sehr heftig...

      Warum ich die Ängste meist so groß werden lasse, weiß ich auch nicht...???
      Vlt. ist es so das die Ängste mich lähmen, mich unfähig machen zu handeln...!!?!!
      Aber auch als Schutzmechanismus dienen sie mir...denke ich ?(

      Wie komme ich da nur raus...du sagst ich muß mich meinen Ängsten stellen, damit sie mich nicht weiter so stark einschränken, beherrschen u. mich mutlos machen?!?

      Ich weiß das so im Großen u. Ganzen...weiß nur nicht wie ich die soooo...starken Ängste im zaum halten kann, soll, muß wie auch immer ;(
      Es stimmt genau...die Ängste bestimmen mein "Leben"! Will ich das...???


      @ FallingAutumnLeaf

      Danke erstmal das du mir soviel Mitgefühl entgegenbringst... :) so erkenne ich, dass ich mit diesen meinen Problemen, nicht ganz alleine bin!

      Es bedrückt mich zu hören wie schlecht es auch dir geht...!
      Ich hoffe auch du lernst mit der Zeit, besser mit den Ängsten u. dem SVV zurecht zu kommen...das wird ein langer Weg für uns :(
      Ich weiß nicht ob ich ihn gehen will u. überhaupt kann???

      Das du trotz Triggerwarnung meine Threads gelesen hast, obwohl du vollkommen Instabil bist...macht mir schon etwas Kopfzerbrechen, denn diese Threads haben es ja in sich u. dir macht es auf harte Weise bewußt, wo du stehst...!
      Ich hoffe es hat dich nicht zu sehr runtergezogen...sorry!

      Also ihr Beiden, danke euch für eure Anregungen u. Denkanstöße!!!

      LG Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Hallo,

      es ist mal wieder soweit...
      Ich habe Herzrasen, Atemnot, bin völlig erschöpft u. kraftlos, überhaupt nicht mehr belastbar.
      Mein Hb Wert ist wieder so tief, das ich das körperlich sehr spüre...doch ich kann einfach nicht aufhören.
      Meine Thera bei der ich am Montag war, hat mir versucht deutlich zu machen das mehrere Blutwerte Besorgniserregend sind u. ich unbedingt mit dem SVV aulhören muß...ich bringe mein "Leben" in Gefahr, doch es scheint mir so als ob mich das garnicht interessiert ;(
      Ich stelle mir oft die Frage...will ich Leben???
      Doch ich kann es nicht mit einem Hundertprozentigen JA beantworten...
      Dabei habe ich drei Kids u. ein Enkeltöchterchen, die mich brauchen...u. ich werf mein "Leben" einfach weg.
      Das ist so PARADOX...das ich es kaum wahrhaben will ;(
      Ich hab den Sinn meines Lebens verloren...mir keine Ziele gesteckt...
      Doch jeder Mensch braucht ZIELE!
      Ich laufe vor mir Selbst davon u. nichts u. niemand kann mich aufhalten...

      LG einer traurigen u. verzweifelten Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Liebe Gaby
      Ich hab länger nicht geschrieben weil ich gerade wenig zu Hause bin, ich hab spätestens am Wochenende mehr Zeit aber: Nein, ich denke nicht dass du deine Frage mit dem ob du leben willst eindeutig mit Ja beantworten kannst da du ja Dinge tust, die es bedrohen.
      Ich glaube auch, dass du dir selber irgendwann einen heftigen Tritt geben musst, den es braucht, um durch diese wahnsinnige Angst zu gehen, hindurchzugehen, nicht anzuhalten, nein, durchgehen und aushalten, natürlich mit Hilfe, um hinterher zu merken: sie geht vorbei. Es ist ein Gefühl nicht mehr und nicht weniger. Sie hat dich vielleicht mal geschützt.
      Gaby aber niemand kann dir das abnehmen wie schon so oft hier geschrieben. Was müsste dann passieren, damit du dir Hilfe suchst? Was schlägt dir deine Therapeutin denn vor?
      Du läufst vor deiner Angst weg, und sie holt dich immer wieder ein, weil du weg läufst. Ich glaub irgendwann wird die Lösung sein, dich ihr zu stellen. In einem geschützten rahmen. Aber nicht so wie jetzt.
      Was mir allerdings noch aufgefallen ist: Deine Beiträge lösen zur Zeit nicht mehr nur Hilflosigkeit und Ohnmacht aus sondern auch Wut bei mir. Auch das wieder nicht schlimm, aber das gefühl, dich mal ganz doll scütteln zu wollen. Es würde nichts bringen ich weiß. Du tust dir auf harte Art und Weise weh, und bist verzweifelt, du machst dich selber handlungsunfähig und bist dann in dem Moment T*ter und Op*er zu gleich kann das sein? an dir selber.
      Das meine Gedanken am Morgen nach einer etwas kurzen Nacht, verzeih mir, wenn es nicht klar ausgedrückt ist, dann hole ich das nach, frag bitte. Ich schick dir einen warmen Gruß und finde es toll, richtig gut, dass du hier schreibst. Danke für das Vertrauen.
      Graf Zahl
      PS: ich finde du bringst dich selber in ein Dilemma in dem du sagst: eigentlich will ich, und ich will eindeutig leben, und andererseits erscheint es dir unmöglich etwas zu verändern und mit jedem Schn+tt beendest du es stückweise. Das ist Paradox, ich weiß, dass das auch so sich anfühlen mag, aber die Rechnung wird nicht aufgehen. Wie bei einer Anorexie, die auch immer sagt, sie will ja eigentlich leben und essen, tut es aber nicht. Umso schöner, dass du hier weiter schreibst.
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