Wie soll das noch enden? Trigger!

      Liebe Gaby,

      ich weiß leider garnicht so recht, was ich dir schreiben soll, dir schreiben kann, um dir vielleicht helfen zu können oder dich zumindest zu unterstützen. Deine Postings lassen mich unheimlich hilflos dastehen, mir gehts wir GrafZahl, ich möchte dich schütteln, denke aber gleichzeitig, eigentlich wissen wir doch alle, wie man sich in so einer Situation fühlt, und dass das nichts bringt.

      Was muss denn noch passieren, damit du aufhörst? Damit du dein Leben in die Hand nimmst und versuchst, dich wieder zurückzukämpfen? Du schreibst, du kannst die Frage, ob du leben willst, nicht eindeutig mit ja beantworten. Aber du lebst, ein Teil von dir will also ganz ganz sicher leben, für deine Kinder, für dein Enkelchen, für deinen Hund - für DICH!

      Ich kenne mich in die Richtung leider nicht gut aus, also sorry, falls ich Ideen niederschreibe, die nicht funktionieren, aber könntest du dich nicht freiwillig einweisen? So dass man wirklich einen kalten Entzug macht mit dir und du wieder zu dir finden kannst? Was sagt deine Thera zu alldem?

      lg Nunki
      Flügelwesen
      ...komm nicht auf Scherben zum stehn...
      Andreas Bourani

      Liebe Graf Zahl u. liebe Nunki,

      sorry das ich erst jetzt antworte...
      Ihr habt so recht mit dem was ihr schreibt, bin auch dankbar dafür!
      Stimmt ich müßte mich meiner Angst stellen u. nicht vor ihr davonlaufen. Die Ängste dürften nicht eine solch große Macht über mich u. mein "Leben" haben u. doch stelle ich mich meinen Ängsten nicht...zu GROß die ANGST, seufz...
      Da ist die ANGST vor der ANGST...ich weiß nicht wie ich diesen wichtigen Schritt in die "Richtige" Richtung gehen soll???

      Dienstag u. Mittwoch war ich wieder im Krankenhaus u. habe vier Blutkonserven bekommen. Die Tage im Krankenhaus sind immer unschön...ich stoße auf Unverständnis. Was mir schon klar ist, denn ich bin ja ständig dort u. es verändert sich nichts an meinem SVV.
      Zuhause angekommen, habe ich es direkt wieder getan...

      Montag hab ich einen Termin bei meiner Thera...die ist auch langsam Ratlos, was sie mit mir noch machen soll!
      Wie ihr schreibt kommt auch Wut in euch hoch u. ihe möchtet mich schütteln wach rütteln, dass will meine Thera auch. Da ich mein SVV nicht aufgebe u. sich dabei nichts verändert, sagt sie, kann sie mich nicht "Richtig" therapieren, denn mit so niedrigen Hb Werten ist Konzentration u. Aufnahmebereitschaft nicht möglich.

      Montag wird auch mein Hb Wert kontrolliert, hab schon Angst er könnte nach den vier Blutkonserven zu"Hoch" sein, was natürlich Quatsch ist, das weiß ich u. doch sind diese Gefühle da. Mein Hb war ja vor dem Krankenhaus nur [...] u. da wird er jetzt so um die [...] liegen, was immernoch zu niedrig ist...u. auf lange Sicht wieder dazu führt das ich erneut Blutübertragungen brauche!

      Nunki, das mit der Einweisung hab ich mir auch schon überlegt...
      doch ich kann nicht...!

      LG Gaby

      [Edit: Details entfernt / klirr]
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „klirr“ ()

      Hallo Gaby,

      ich habe Deinen Thread zwar verfolgt, jetzt aber alles nicht mehr so präsent, daher kann es sein, dass ich vielleicht etwas wiederhole...

      Hast Du Dir schonmal die Frage gestellt - zusammen mit Deiner Therapeutin - warum Du Dich so sehr über den Hb-Wert definierst? Es kommt mir fast so vor, als würde es wie bei einer Magersucht sein, nur anders - Du versuchst nicht Dein Gewicht, sondern diesen einen Wert klein zu halten, zu minimieren und hast sogar Angst davor, dass er "zu hoch" sein könnte. V*rl*tzt Du Dich, weil Du Dich v*rl*tz*n willst, oder weil Du einen möglichst niedrigen Wert haben möchtest?

      Das musst Du natürlich nicht hier im einzelnen Beantworten, aber vielleicht wäre das - wenn ihr das noch nicht hattet - etwas für die Therapie, ein anderer Ansatz mit dem man vielleicht auf die ein aoder andere Weise etwas in Bewegung setzen könnte.

      Achso und ich möchte Dich bei der Gelegenheit auch noch bitten künftig keine genaue Angabe deines Wertes mehr zu machen, das Team betrachtet alle Angaben, die andere zu Vergleichen oder zur Nachahmung ermuntern könnten, sehr kritisch und editiert diese gemäßg unserer Löschregeln.

      Grüße
      klirr
      Hallo Klirr,

      erstmal sorry, dass ich die Löschkriterien nicht beachtet habe...

      Nun zu deinen Fragen...
      Ich verletze mich wegen beidem, erstmal weil ich mir wehtun will, mich bestraffe u. ablehne...
      Dann auch weil ich "zu Hohe" Hb Werte kaum aushalten kann u. mich frage was ich "falsch" gemacht habe das der Wert
      "so Hoch" ist u. verletze mich dann wieder mehr u. mehr. Ich befinde mich da in einem Kreislauf, den ich nicht zu durchbrechen weiß...
      Meine Thera ist auch am Ende ihrer Bemühungen angelangt u. auch teilweise wütend u. verärgert das sich mein Verhalten bzw. das ich mein Verhalten nicht änder, obwohl ich mir der Risiken bewußt bin, diese aber verdränge.
      Sie hat auch schon gesagt, das sich Gedanken macht, was sie bei mir "Falsch" gemacht hat, denn sie kennt kein Borderliner der sich so viele Jahre so exessiv verletzt...
      Jetzt will sie die Strategie ändern, dh. mit Smileyheft u. Belohnungsprinzip arbeiten...

      LG Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Hallo,

      Kern meiner Frage war eigentlich: _Warum_ Du Deinen Wert als zu hoch empfindest, obwohl er nach wissenschaftlichen Maßsstäben sehr niedrig ist? Bzw. warum Du Dich so darüber definierst. Ob das schonmal in der Therapie angesprochen wurde. Denn das scheint mir ein essentieller Punkt der vielleicht auch andere Behandlungsansätze erfordern könnte. Zum Beispiel ähnlich wie bei einer Essstörung, wo sich alles um das Gewicht drehen kann. Da muss man ja auch was anderes machen als nur sagen: Iss halt was oder hör auf so viel zu essen. Da muss an der Körperwahrnehmung gearbeitet werden, z.B. so meinte ich das.

      Interessant scheint auch der Punkt, dass Du einerseits sagst Du seist Dir der Risiken bewusst, aber andererseits, dass Du sie verdrängen würdest. Machst Du denn zwischendurch etwas um dieses Verdrängen aktiv zu verhindern? (z.B. Zettel an den Spiegel hängen oder ähnliches)

      Grüße
      Hallo Gaby,
      mir ist auch noch ein Gedanke gekommen, wegen diesen massiven Verletzungen und das mit deinem Blutwert. Glaubst du nicht, dass da auch eine fatale Wechselwirkung vorliegt? Ich meine, dass es dir auch psychisch so schlecht geht, weil dein Körper einfach schwer verletzt ist. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass es mir auch psychisch irgendwann besser ging, wenn der Körper nicht mehr verletzt ist. Aber bei dir liegen ja noch viel schwerwiegendere körperliche Problematiken vor. Und die beeinflussen meiner Meinung nach massiv auch das psychische Wohlbefinden.

      Liebe Grüße
      Rosenzauber
      Hallo!

      @ Klirr
      Also der Vergleich mit dem Gewicht bei Anorexie, ist ein gutes Beispiel.
      Ich hatte Jahrelang Anorexie u. hab mir auch da ein Limit fürs Gewicht gesetzt, drüber durfte es auf keinen Fall sein. Da hab ich alles getan um das Gewicht so niedrig wie möglich zu halten.
      Nach der Anorexie kam dann das SvV u. auch hier mußte der Hb immer niedriger sein, mit der Zeit. Ich ertrage es nicht wenn der Hb mal "zu hoch" ist, für mein empfinden. Warum ich mich so darüber definiere...weiß ich leider auch nicht???
      Bei der Thera habe ich das so, noch nie angesprochen...?
      Ich halte es nicht aus wenn es mir mal "Besser" geht, das geht so weit, dass ich es mir verbiete...
      Bewußt mache ich nichts gegen das Vedrängen...muß ich gestehen!

      @ Rosenzauber
      Du hast das genau richtig gesagt, der seelische Schmerz ist so heftig, dass ich diesen Schmerz mit körperlichem Schmerz ausfülle...!
      Ich fühl mich gezwungen mir weh zu tun, um den seelischen Schmerz zu überdecken.
      Halte den dauernden körperlichen Schmerz "besser" aus als den seelischen.
      Sicherlich würde es mir seelisch "besser" gehen, wenn es meinem Körper "besser" geht...???
      Und da frage ich mich dann will ich das überhaupt...kann ich das aushalten???

      LG von einer traurigen u. nachdenklichen
      Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Hallo Gaby. :)

      Ich hoffe das ist jetzt keine doofe Frage aber was würde denn passieren wenn der Arzt dir einfach deine Hb-werte nicht sagt? Weil, um auf den Fergleich mit der ES zurück zukommen, ich habe die Waage z.b. ganz aus meinem Leben verbannt. Hat mich total kirre gemacht! *grr* Na ja und so... Wenn die Waage nich da ist, kann ich auch kein "Wunschgewicht" überprüfen und es nimmt mir i.wie den Druck bzw Kontrollzwang. Ich hoffe man versteht was ich meine, kann mich i.wie gerade nicht so ausdrücken sorry?! :/

      Ich wünsche dir von Herzen ganz viel Kraft!! :)

      lg, Kessy
      Hey

      mir kam derselbe Gedanke wie Kessy. Ich habe zwar keine Probleme mit dem HB-Wert aber mit meinen Gewicht. Deshalb wurde ich lange Zeit verdeckt gewogen. Das heisst andere haben mein Gewicht kontrolliert (fand meine Essstörung ziemlich doof) aber es hat zumindest die Gewichtgedanken eingeschränkt. (macht ja einen Sinn über etwas nachzudenken was man nicht weis)

      leider ist die Außenkontrolle (weil es bestimmte Absprachen gab) irgendwann schief gegangen weshalb ich jetzt wieder selber wiege aber ich denke das wird beim HB-Wert nicht passieren.
      junimond
      Hallo

      Gaby schrieb:

      Ich ertrage es nicht wenn der Hb mal "zu hoch" ist, für mein empfinden. Warum ich mich so darüber definiere...weiß ich leider auch nicht???
      Bei der Thera habe ich das so, noch nie angesprochen...?
      Ich halte es nicht aus wenn es mir mal "Besser" geht, das geht so weit, dass ich es mir verbiete...
      Bewußt mache ich nichts gegen das Vedrängen...muß ich gestehen!


      Wenn Du nach weiteren Möglichkeiten suchst Auswege zu finden, dann würde ich das ganz offen und ehrlich mal bei Deiner Therapeutin ansprechen. Das mit Deinem Wert auch ganz bewusst mit dem Verweis auf die Anorexie, dass es da bei Dir ganz ähnlich ist. Und eben auch die Sache, dass Du Dir verbietest, dass es Dir besser gehen darf.
      Vielleicht kann sie Dir auch helfen, dass Verdrängen mehr bewusst zu machen und da Auswege zu finden, wie Du einen guten Zwischenweg hinbekommst. Denn niemand kann sich immer allem stellen, aber es komplett Verdrängen führt auch zu nichts. Dann bleibt alles so wie es ist. Und das gefällt Dir ja selbst auch nicht.

      Aber alles der Reihe nach! Such Dir doch etwas davon aus, was Dir gerade vielleicht am drängensten scheint und nimm das mal mit in die Therapie. Falls Du das nicht kannst, aber trotzdem möchtest, könntest Du der Therapeutin auch einen Brief oder eine Mail schreiben mit den Dingen, die Du noch ansprechen könntest und sie bitten da behutsam drauf einzugehen. Oder so ähnlich. Ganz, wie es für Dich am besten ist.

      Grüße
      klirr
      Hallo

      @ Kessy
      Wir haben schon ausprobiert, was passiert wenn ich den Hb Wert nicht erfahre...
      Bei mir hat das dazu geführt, dass ich mehr verletzt habe, um dem Risiko zu entkommen, das der Hb Wert ansteigen könnte. Ich merke es ja sehr stark Körperlich wenn ich mich viel verletze u. der Hb niedrig ist u. hab dann das als Maß für mich genommen. Das heißt ich habe mich so verletzt das der Hb Wert garnicht erst steigen konnte...verkehrte Welt, ich weiß!

      @ Junimond
      Ja, ich sehe da auch Parallelen zur Anorexie...
      da ist man für jedes Gramm weniger froh. Die Körperwahrnehmung ist stark gestört. Zunehmen ist eine Katastrophe. Aber wie ich schon bei Kessy schrieb, bei mir hats zu vermehrter Selbstverletzung geführt!

      @ klirr
      Ich habe mir schon einen Zettel gemacht, mit den Dingen die es zu klären gibt...
      Ich hoffe ich traue mich das anzusprechen!? Ich nehme es mir fest vor, denn eigentlich habe ich zu meiner Thera gutes Vertrauen. Montag habe ich den nächsten Termin...
      Wie du sagst wenn ich nur alles verdränge, wird es nie was!
      Meine Thera will ja auch mit mir daran arbeiten, das das SVV weniger wird u. zeigt mir die großen Risiken auf...in der Hoffnung es ändert sich mal was in positive Richtung. Sie gibt sich soviel Mühe u. stößt bei mir auf Granit...ist langsam ratlos, verärgert u. auch wütend das ich so wenig dafür tue das die Selbstverletzung aufhört!

      Danke an Euch für euer Mitgefühl u. eure Gedenkanstöße...

      LG Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Hey,

      das schaffst Du bestimmt, dass Du Dich traust das anzusprechen. Vielleicht hilft es Dir ja, dass Du Dir sagst, dass sich deswegen nicht sofort alles ändern muss. Es anzusprechen ist immer nur ein erster Schritt, ein wichtiger und guter, aber mehr passiert damit erstmal nicht. Deswegen wird eigentlich niemand gleich erwarten, dass es ab dann sofort besser wird. Therapie ist ein Prozess und wenn man etwas neu anspricht, muss auch das erstmal Raum einnehmen dürfen. Eventuell nimmt Dir das ja etwas Druck.

      Ich Drück Dir die Daumen, dass Du Dir im richtigen Moment einen Ruck gibst und es einfach erstmal raushaust. Alles weitere findet sich dann, Schritt für Schritt.
      Hallo klirr,

      danke für deine Zeilen, sie machen mir Mut!
      Ich werde am Montag bei meiner Thera eines der Themen ansprechen...
      Ich hoffe mich verläßt nicht der Mut!?!
      Ich kann schlecht für mich sorgen, doch ich versuche es...

      LG Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Hallo,

      will nun endlich mal über den Termin bei meiner Therapeutin berichten, ist ja schon etwas her!

      Ich habe mir allen Mut zusammen genommen...habe aber leider nur in unserem Gespräch angedeutet, dass ich es mir verbiete, das es mir besser geht u. das es soweit geht das ich mich bestrafe, sowie ich mich mal besser fühle! Ich ertrage nur die negativen Dinge u. die positiven lasse ich garnicht erst zu...! Meine Therapeutin hat versucht mir klar zumachen, dass ich so nicht ans Ziel kommen, bzw. erst garkeine Besserung eintreten kann! Sie sagte ich muß den Tatsachen ins Auge sehen u. nicht alles Verdrängen...denn mein handeln hinterläßt deutliche "Spuren"! Mein Körper "sendet Signale" die ich nicht sehen will!!! Für mich hat sich da nur wieder gezeigt, dass ich nicht wahrhaben will, das ich mein "Leben" riskiere u. ich immer so weitermache wie bisher...!

      Meine Therapeutin will jetzt nach dem Belohnungsprinzip mit mir arbeiten...dh. verletze ich mich drei Tage nicht, gibt es eine kleine Belohnung, nach sechs Tagen auch u. nach neun Tagen eine größere Belohnung. Nach vier Wochen ohne Selbstverletzung geht meine Thera mit mir Kaffeetrinken. All das soll für mich ein Anreiz sein mich nicht zu verletzen, hmm...? Auch dabei konnte ich keine Dinge nennen, die ein Anreiz für mich wären bzw. die mir gut tun würden...!??! Bin dann auf die Vorschläge meiner Therapeutin eingegangen, ohne wirklich zu wissen ob die Dinge mir gut tun, mich belohnen...?

      Der Theratermin ist nun schon zwei Wochen her u. in dieser Zeit hab ich es gerade mal geschafft einen Tag ohne Selbstverletzung zu überstehen! Manchmal habe ich nur einen Arm verletzt, nicht beide...aber ist das schon ein kleiner Schritt???? Ich sehe das nicht als Fortschritt...verletzen ist verletzen!!!

      Ich hoffe ich konnte so einigermaßen auf eure Fragen eingehen...bin ziemlich durcheinander!

      Eine traurige u. hoffnungslose
      Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      hallo gaby,

      ich muss jetzt mal so deutlich fragen (lese aber hier nicht alles, sondern hab nur in den letzten wochen das ein oder andere mal reingeschaut):

      bist du denn wirklich an einem punkt, an dem du dein leben ändern willst, weil es so NICHT WEITERGEHEN kann?

      mir kommt es eher so vor, als würdest du denken "naja, iiiiirgendwie funktioniert es ja so auch, hab zwar ein schlechtes gewissen gegenüber den kids, aber naja......."

      ich würde sagen: so kann es nicht weiter gehen. du gefährdest dich und damit ganz unmittelbar auch deine kinder. du MUSST dein leben ändern.

      lg
      solaine
      Not two people are alike. No hearts beat to the same rhythm. If nature wanted everyone to be the same, we were like that. Therefore, disrespecting differences and imposing your thoughts on others amounts to disrespecting nature.

      \Elif Shafak\
      Hallo Gaby,

      egal, wie Du im RL genau bist: Du bist in jedem Fall eine eigene, einzigartige und unendlich wertvolle Welt (selbst wenn Du - was ich vermute - das anders sehen solltest!). Und Du - zuallererst Du - hast es in der Hand, wesentliches für das Schicksal dieser Welt zu bestimmen - tu ihr nicht das an, was Du sicherlich keiner der andren abertausenden Welte da draußen antun würdest! Keiner der vielen Antworter in diesem Thread sieht Deine Welt derzeit richtig behandelt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du selbst daraus die Bestätigung, ja den Auftrag zu einer Wertschätzung Deiner kleinen Welt entnehmen könntest - und von da zumindest auch zu dem selbstgesetzten Ziel einer wertschätzenden Behandlung Deiner selbst, dass dann mühsam Tag für Tag von Dir aufs neue angestrebt würde im Idealfall.

      LG
      Gaur
      Hallo
      @ solaine
      ich habe über das was du geschrieben hast nachgedacht u. mir die Frage gestellt ob ich wirklich mein "Leben" ändern will...??? Das mit dem festen Willen, stelle ich bei mir schon ewas in Frage...ich bin mir nicht sicher ob ich diesen starken Wille habe??? Bin ziemlich Hoffnungslos...!!!
      Verdränge das mein "Leben" so nicht weitergehen kann u. darf, denn nur ich allein kann mein "Leben" verändern, das ist mir theoretisch klar...doch ich handle nicht danach!

      @ Flippy
      Wenn ich es mal schaffe mich einen Tag nicht zu verletzen, kann ich das nicht als Erfolg sondern als Niederlage sehen...!
      Ich weiß nicht wie ich das erklären kann, denn es ist schon verkehrte Welt...!?!

      @ Gaur
      An dem was du geschrieben hast, kann ich erkennen, dass nur ich mein "Leben", wie du schreibst, meine kleine Welt, gestalten u. verändern kann...! Niemand kann das für mich tun, ich muß da selbst aktiv werden...doch es gelingt mir nicht, vlt. weil wie solaine schreibt mir der feste Wille fehlt oder ich keine positive Veränderung zulasse?!?

      LG Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!
      Hallo,

      bei mir hat sich einiges getan aber nicht im positiven Sinne...
      Ich verletze mich nach wie vor täglich, was sich auch bei meiner letzten Hb Kontrolle gezeigt hat. Mein Hb ist in fünf Wochen wieder um einiges gesunken, zur Blutübertragung muß ich noch nicht.

      Bei meinem letzten Theratermin am Montag, hat mir meine Therapeutin gesagt, das wir nur noch vier Theratermine haben u. dann die Therazeit u. die Abstände drastisch gekürzt werden. Ich hab sie dann gefragt wieso, da antwortete sie, das ist so.
      Vor einigen Wochen hatte meine Therapeutin schonmal gesagt, dass ich mir wohl einen neuen Therapeuten suchen muß, weil sie sich nach all den Jahren, es sind fast 10 Jahre, fragt was sie "falsch" gemacht hat, dass sie mich erreicht was das SVV angeht.
      Sie weiß nicht was sie noch tun kann, dass ich endlich wach gerüttelt werde. Ich fühl mich aufgegeben u. fallen gelassen...
      Wenn ich ehrlich zu mir bin, muß ich sagen das sie wirklich alles versucht hat u. auf Granit gestoßen ist bei mir!
      Ich verändere mein Verhalten nicht, obwohl ich weiß was die Konsequenzen aus meinem Verhalten sein können!
      Ich sage nur Suizid auf Raten...

      Ich bin am Ende u. weiß auch nicht mehr weiter! Verändern will ich wohl nichts!?! Sonst würde ich ja diesen schweren Weg angehen! Als ich meinen Hb Wert erfahren habe u. mir meine Therapeutin gesagt hat, dass ich die Dinge die ich in der ambulanten DBT Gruppe lerne nicht anwende, hab ich mich entschlossen, die Gruppe zu verlassen...
      Ich bin hoffnungslos u. resigniert! Ich hoffe trotz aller Umstände das ich irgendwann mal wach werde, bevor es zu spät ist...

      Eine traurige Gaby
      Unsere Sehnsucht wird immer größer, je weniger wir sie befriedigen können!!!