Immer heftigere, längere und öftere Dissoziationen

      Immer heftigere, längere und öftere Dissoziationen

      Es geht um folgendes...dissozieren tu ich glaube ich schon seit ewigkeiten, nur sagte man früher immer dazu das es momente gab in denen ich völlig verträumt gewesen war, in meiner "eigenen Welt", weggetreten....erst viel viel später habe ich dann erfahren das es Dissoziationen waren und sind.

      Meine Disso´s gestalten sich folgendermaßen, meine Augen heften sich auf einen Punkt (starren), ich werde eingefangen und umgeben von einem Nebel, ich sehe nichts mehr, höre nichts mehr, fühle nichts mehr und die Zeit vergeht...ich bin Isoliert und nicht mehr da, umgeben und erfüllt von Leere. Es kann jedoch auch passieren das ich in einer anderen Zeit bin oder an einem anderen Ort in meiner Disso (nicht in der Realität). Dieser Zustand dauert von 10 Minuten bis mitunter 3 Stunden, ehe ich wieder zurückkomme, zu mir komme...Es gab auch mal einen kompletten Tag indem ich zwar automatisiert lief, aber nicht wirklich anwesend war und innerlich völlig leer gewesen bin, laut Therapeutin war auch das eine Dissoziation. Bis jetzt hatte ich die aber nicht mehr einen kompletten Tag und die Dissos gestalten sich wie anfangs beschrieben.

      In der letzten Zeit wird es immer häufiger und heftiger mit den Disso´s. Ich drifte weg aus der Realität und bin dann immer so zwischen 30-45 min. nicht mehr anwesend. Wenn ich wieder zurück in der Realität bin, bin ich ausgelaugt, verwirrt und habe probleme mich wieder richtig in der Realität einzufinden, somit endet das ganze dann mitunter in heftigen SV um wieder im Hier anzukommen. Bei kurzen Disso´s (10min) schaffe ich es mitunter mit der 5-4-3-2-1 Achtsamkeitsübung (sehen,hören,fühlen) mich wieder gut in der Realität zurechzufinden, bei den heftigeren und längeren klappt das nicht, bzw. ich bekomme diese Übung erst gar nicht hin.

      Meine Psych. Betreuerin und meine Therapeutin etc. wissen darüber bescheid und sagen das es ein laaaanger Weg wird, da es bei mir momentan so unfassbar viele Baustellen (Psychisch/Psychosomatisch...etc...) gibt und die Therapie sehr anstrengend/aufwühlend ist und es mir momentan äußerst schlecht geht und ich sehr instabil bin ;(

      Dennoch würde ich gerne wissen, ob ihr diese Zustände kennt und was euch hilft wieder in der Realität anzukommen und wie ihr evt. bemerkt wann eine Disso beginnt und sie mit irgendwelchen Skills abwenden könnt.

      Ich danke euch im voraus das ihr dies gelesen habt und für eure unterstützenden Antworten.

      LG FallingAutumnLeaf
      "Ich sehe die orange-rötlichen Herbstblätter im Sonnenlicht fallen, sie fallen und fallen...genau wie ich!" (FallingAutumnLeaf)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „FallingAutumnLeaf“ ()

      @Flippy

      Erstmal danke das du dir kurz Zeit genommen hast, auf meinen Thread zu antworten.

      Derzeit belasten tut mich - unter anderem - die zermürbende und aufwühlende Therapie und meine sonstigen Psychischen Erkrankungen/Störungen/Probleme verbunden mit den Psychosomatischen Beschwerden und die Nebenwirkungen der Medikamente...
      All das erklärt schon das es schlimmer wird / bzw. geworden ist, das haben mir auch meine Therapeutin und meine Psych. Betreuerin gesagt.

      Mich würde halt interessieren, ob ihr die genannten Zustände kennt oder wie sich eure Dissos gestalten und was euch hilft wieder in der Realität anzukommen. Auch würde es mich interessieren ob ihr den Beginn einer Dissoziation bemerkt und ggf. irgendwelche Skills habt, die ihr dann anwenden könnt um soetwas vielleicht abzuwenden.

      Liebe Grüße FallingAutumnLeaf
      "Ich sehe die orange-rötlichen Herbstblätter im Sonnenlicht fallen, sie fallen und fallen...genau wie ich!" (FallingAutumnLeaf)
      Hallo FallingAutumnLeaf,

      da ich keine Dissoziationen habe, kann ich dir keine Erfahrungen schildern. Aber ich möchte dich auf die zwei hier im Forum festgepinnte Threads hinweisen, vielleicht findest du da ein paar Ideen, vielleicht hast du sie aber auch schon gesehen und gelesen: Gegen Dissoziationen und Ideensammlung: Wenn es einen überrollt. Vielleicht findest du da ja ein paar Skills für dich, die dir helfen, nicht zu dissoziieren bzw. schneller wieder in der Realität anzukommen.

      Liebe Grüße und alles Gute,
      Fylgja.
      Therapy only works when we have a genuine desire to know ourselves as we are. Not as we would like to be.
      ~ Hannibal, S2E9

      @'Fylgja

      Danke für dein Kommentar. Habe die beiden genannten Threads eben kurz überflogen und werde sie nochmal gründlich durchlesen, evt. könnte da etwas für mich dabei sein. Zumindest ist das soetwas was ich mir vorgestellt / bzw. gesucht habe. Danke dir.

      Vielleicht findet sich ja hier noch der ein oder andere mit Disso´s und mag seine Erfahrungen, Skills etc. mitteilen.

      Lieben Gruß und allen einen schönen Sonntagabend
      FallingAutumnLeaf
      "Ich sehe die orange-rötlichen Herbstblätter im Sonnenlicht fallen, sie fallen und fallen...genau wie ich!" (FallingAutumnLeaf)
      Hallo,

      ich kenne es - leider.

      Oft sind es kleine Pausen die der gegenüber oft nicht merkt. Selbst Ärzte nicht... Ich bekomme solche schlimmen Zustände wenn es für die Psyche zu viel wird vor allem in der Therapie oder bei Ärzten (egal Hausarzt oder irgendein Facharzt). Da bin ich oft ganz weg. Ich bekomme nichts mehr mit selten irgendwie noch eine Stimme aber was die Stimme sagt versteh ich in solchen Momenten nicht, drauf reagieren funktioniert auch nicht. Mittlerweile wissen die Ärzte alle schon bescheid, da es bei jedem schon mindestens einmal passiert ist (da wird dann versucht mich anzusprechen nach ca 10 min kommen wieder erste Reaktionen meinerseits.
      in Der Therapie wird dann emdr mit tappen in dem Fall macht es dann die Thera,

      Die schnellste zurückhol Methode ist das Ammoniak. Ich habe grundsätzlich immer eine Ampulle dabei. Falls wenn dann. Nachteil wenn man ganz weg ist kann man diese Ampulle halt nicht anwenden. Solche Ampullen gibt es in manchen Apotheken (hatte es auch schon das ich nach der Amoniak Frage dumm angeschaut wurde oder im Internet)

      Kleine kurze Auszeiten habe ich schon mehrmals am Tag. Mir hilft da schon das Naltrexon damit ist es nicht mehr ganz so oft.

      Hoffe habe nicht so ein durcheinander geschrieben
      Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.

      Don Bosco (1815-1888)
      @ Paula

      Ich danke dir für die Mitteilung deiner Erfahrungen. Gut zu wissen das man mit den Disso´s nicht alleine da steht. Tja...wenn ich eine Dissoziation hatte und irgendwann laaaangsam wieder in der Realität ankomme, bin ich dennoch mitunter noch nicht wirklich zurück, ich bin dann verwirrt, irgendwie neben der Spur...schwer zu erklären..so eine Art Zwischenzustand, Leer, Gefühllos, wie betäubt. Da komme ich dann nur mit SVV raus ;( ...

      Wenn die Dissoziation nicht ganz so lange und heftig gewesen ist, schaffe ich es mit der 5-4-3-2-1 Achtsamkeitsübung wieder besser in der Realität anzukommen.

      Vorher...also vor einer Dissoziation...das abzuwenden...dafür habe ich bis jetzt nichts gefunden. Es passiert einfach und manchmal ist dieser Neblige Leerezustand auch ganz Hilfreich wenn die Realität für die Psyche zu belastend ist. Jedoch kann dieser Zustand dann auch recht lange andauern...ist aber wie gesagt unterschiedlich.

      Ich würde mich sehr über weitere Kommentare freuen...Eure Erfahrungen, wie erlebt ihr eure Dissoziationen, was sind eure Skills...was auch immer...

      Ich danke euch für´s lesen und kommentieren.

      Gebt ALLE auf euch acht.

      LG FallingAutumnLeaf
      "Ich sehe die orange-rötlichen Herbstblätter im Sonnenlicht fallen, sie fallen und fallen...genau wie ich!" (FallingAutumnLeaf)
      Oft habe ich das Gefühl, wenn ich wieder da bin ist mein Kreislauf noch irgendwie 300 m hinter mir her. Noch total wacklig und zittrig.

      Was mir gerade noch aufgefallen ist, ist du hast geschrieben du starrst wenn du weg bist. Das ist bei mir komplett anders. Ich habe meine Augenbewegungen nicht mehr unter Kontrolle und die rollen und bewegen sich total schnell und unkontrolliert.

      Ich weiß nicht wie dir es geht, aber ich habe immer Angst dass wenn ich in der Öffentlichkeit bin das es mir da passiert- schwups und weg. So zwischen hier sein und weg kenne ich auch in der Öffentlichkeit (da antworte ich auch noch aber nur wirres Zeug was nicht stimmt; ich beantworte meist alles mit "ja" auch wenn es nicht stimmt).

      LG Paula
      Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.

      Don Bosco (1815-1888)
      @Paula
      Du beschreibst einen Zustand zwischen "So zwischen hier sein und weg". Das kenne ich. Manchmal befinde ich mich irgendwo dazwischen, ich bin nicht komplett weg, aber auch nicht wirklich hier...so ein Zwischenzustand, ein Zwischenraum...leere, gefühllosigkeit...auch da komme ich eigentl. nur mit heftiger,längerer SV heraus um dann wieder nach und nach in der Realität anzukommen. Die ersten Schn*tte spüre ich nicht, das sehen der ersten Bl*ttropfen regt nichts in mir...erst irgendwann verschwindet die Leere und die Gefühllosigkeit und ich komme in der Realität wieder an.
      Ist dies auch eine Form der Dissoziation? Da sollte ich ggf. nochmal mit meiner Therapeutin und meiner Psych. Betreuerin sprechen.

      Zum Thema "starren"...ich merke zu Beginn einer Dissoziation das ich beginne zu starren, ehe ich kompl. wegdrifte, wie das dann während der Dissoziationsphase ausschaut, weiß ich nicht, ob sich meine Augen da hin und her bewegen oder ob ich weiter starre, keine Ahnung.

      Das Dissoziieren in der Öffentlichkeit ist eine beschissene Sache, doch kommt das bei mir auch mitunter vor, was mitunter natürlich auch gefährlich sein kann.

      Danke das du dir meine Post´s durchliest und auch bereit ist drauf zu antworten, ehrlich gesagt erleichtert es mich einen kleinen wenig, das auch dir und anderen solche Zustände nicht unbekannt sind.

      LG FallingAutumnLeaf
      "Ich sehe die orange-rötlichen Herbstblätter im Sonnenlicht fallen, sie fallen und fallen...genau wie ich!" (FallingAutumnLeaf)
      Hallo,

      hm gute Frage ob es schon eine Dissoziation ist bis jetzt dachte ich schon, werde aber auch nochmal meine Therapeutin fragen.

      Das mit den Augen denke ich kann ganz unterschiedlich sein.
      Meine Augen sind eh keine der gesunden Sorte. Ich habe schon größere Probleme damit und bange immer mal wieder um den Führerschein.Eine Augenkrankheit die ich habe, bewegt meine Augen die ganze Zeit.So eine Art zittern, wenn es mir gut geht ist es nur für Ärzte sichtbar wenn es mir schlecht geht und man genau schaut sieht des auch jeder. Da werden dann einfach meine "natürlichen" Augenbewegungen mehr so die Theorie.

      Außerhalb der Therapie zb daheim komm ich irgendwann so wieder zu mir. Zeitgefühl ist aber keins da.
      Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.

      Don Bosco (1815-1888)
      dissos ... kennen wir... ich weiß nich ob das weiterhilft wenn einer der viele is so seine persönlichen dinge dazu sagt
      also is ja anders als wie wenn einer allein im körper wohnt und so
      aber ein satz von dir, FallenAutumLeaf is uns regelrecht ins gesicht gesprungen

      zitat:
      Zum Thema "starren"...ich merke zu Beginn einer Dissoziation das ich beginne zu starren, ehe ich kompl. wegdrifte,

      bist du in dem moment wo du das bemerkst noch handlungsfähig
      ?
      hast du dann noch den moment zeit nach einer amoniakampulle zu greifen und die zu benutzen?
      wir finden das zeug furchtbar widerlich, aber es hilft wenigstens am zuverlässigsten (also bei uns so gut wie immer)

      alternativen ausprobieren aus den topics die fylgja reingestellt hat
      bei skills kann as immer sein das einige vom start weg nix bringen
      oder in manchen situationen helfen aber in anderen nich
      deshalb is es wichtig sich nach und nach rauszuarbeiten das man mehr als einen hat dfür leichte, mittlere und die ganz schlimmen problemsituationen
      das is natürlich ein prozess der dauert der vor und rückschritte und auch mal stillstand in der entwicklung verbunden is...


      das mit dem starren is bei uns auch so
      das krasseste was ne freundin uns mal sagte 14 stunden
      dieses da sein ohne wirklich da zu sein kennen wir auch

      dissos in der öffentlichkeit finden wir sehr sehr schlimm
      haben da so einige schlechte erfahrungen mit gemacht und irgendwann einfach entschieden wenn das risiko zu krass is - zu hause bleiben ... da wir erwerbsunfähig sind und rl kaum privatkontakte am wohnort haben un d so geht das ziehmlich gut
      aber schön und gut geht anders -.-

      edit: also ich weiß nich ob ich das richtig erklären kann
      aber zb laufen wir soweit das wettermäßig geht öfters barfuß damit haben wir irgendwie .. so einen verankerungspunkt in der realität und soweit ich weiß benutzen wir auch noch anderes in diesem sinn
      boah ne sry das müßen wir später nochmal versuchen das richtig zu erklären


      aber nein leider... rechtzeitig merken wenn man noch ganz da is und dann maßnahmen ergreifen können auf dem level sind wir noch lang nich angekommen :(

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Saga“ ()

      Hej,

      Dissos sind mir auch bekannt.
      Hauptsächlich in Situationen die ich als anstregend/stressig empfinde oder viel Aufmerksamkeit erfordern, dabei allerdings reines Desinteresse beinhalten und bei Langeweile
      Meistens nehme ich die Realität nicht mehr richtig war. Beispielsweise das der Raum kippt oder sich dreht.
      Mit unter auch einfach ein Gefühl, als wäre das alles nicht Real. Stimmen anderer Leute hören sich merkwürdig und so Sachen.
      Die nächste Stufe wäre dann das wegtreten.
      Ich bin dann irgendwo sonstwo, bekomme allerdings am Rande noch die Realität mit, reagiere allerdings nicht auf sie.
      Oft fange ich dann an mich zu v*rl*tz*n ohne es zu realisieren.
      Komplett abwesend bin ich eher selten.
      Das sind denn die Situationen wenn man plötzlich im Edeka steht und sich fragt wie man da hin gekommen ist oder was man da soll.

      Besonders anstregend empfinde ich die Tage, an denen ich zwar funktioniere, wenigstens halbwegs, aber dennoch irgendwie abwesend bin. Alles ist etwas fremd, aber noch im Rahmen. Gerade aus denken klappt nicht so richtig. Hält dann meistens den ganzen Tag an.

      Besonders viele Strategien habe ich nicht, allerdings bekomme ich schon oft mit, wenn ich anfange weg zu driften oder gerade weggedriftet bin.
      Für mich hat sich bewährt Kaugummi zu kauen. Ich kann nicht sagen warum, allerdings funktioniert Konzentration allgemein besser und ich trete nicht so oft weg.

      Interessant ist, dass das ganze oft Phasenweise verläuft. Es also Phasen gibt in denen ich ständig weg bin und Phasen in denen ich wochenlang meine Ruhe habe.

      Liebe Grüße

      Khaotikus
      "Wenn dein Leben in Sch*rb*n liegt, zieh die Schuhe aus und tanz darauf."

      Frei nach einem guten Freund
      Hey kenne das auch. Versuch es doch nach den dissos mal mit Hirn flick flackert. Hilft mir immer. Und wenn das nichts mehr bringt Versuch mal an Ammoniak zu riechen und dich nur auf den Geruch und die Gefühle die das riechen auslöst zu konzentrieren. Das hilft bei mir immer. LG Meike
      Guten Morgen ihr Lieben,

      erstmal danke das sich nun doch noch ein paar gemeldet haben.

      @Saga, @Khaotikus, @Traum:

      Wenn ich zu "starren" beginne, also bevor ich dann kompl. wegdrifte, bin ich nicht mehr wirklich handlungsfähig.

      Anders ist das wenn die Dissoziation so beginnt wie Khaotikus es beschreibt, wenn der Raum sich verändert, wenn er kippt oder sich dreht und alles sich unreal anfühlt und Stimmen sich entfernen. Das passiert z.B. des öfteren während einer Therapiesitzung. Wenn ich dann rechtzeitig meinen sehr spitzen, harten Miniigelball drücke, dann schaffe ich es mitunter anwesend zu bleiben und einer Disso entgegenzuwirken.

      Manchmal kommt eine Dissoziation aber auch so schnell und überrumpelt mich, das ich es erst bemerke, wenn ich nach langer Zeit wieder zurück im hier und jetzt bin.

      Mir wurde inwzischen gesagt, das man merkt das ich entweder zu starren beginne und nicht mehr reagiere, aber auch das es vorkam das meine Augen sich schnell und unkontrolliert hin und her bewegten...es scheinen bei mir unterschiedliche Arten von Dissoziationen zu sein. So gibt es auch eine Art Zwischenzustand bei dem ich weder richtig in der Realität bin, noch wirklich weggedriftet bin.

      Bei manchen Dissos schaffe ich es wie gesagt, diesen entgegenzuwirken, bei anderen merke ich aber erst später wenn viel Zeit vergangen ist, das ich Dissoziert habe.

      Zwei Dinge haben mir inzwischen ein wenig geholfen. Das eine ist der kleine, sehr spitze und harte Igelball, den ich dann feste Drücke um im Hier zu bleiben. Das andere ist eine Achtsamkeits-Übung um wieder besser in der Realität anzukommen. Da mache ich dann meistens die 5,4,3,2,1 Achtsamkeitsübung (sehen,hören,fühlen).

      Nochmal vielen Dank für Eure Kommentare. Gibt auf euch acht.
      "Ich sehe die orange-rötlichen Herbstblätter im Sonnenlicht fallen, sie fallen und fallen...genau wie ich!" (FallingAutumnLeaf)