Fight_Fate

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      Mir fehlen die Worte zu erzählen
      Was meine Seele verbrennt
      Also schweige ich es hinaus in die Welt
      Solang mein Schatten es von der Stille trennt
      Kein Wort wird je erklingen
      Das aus dieser Feder fließt
      Doch die Tage sie verrinnen
      Bis das Letzte Kapitel schließt
      Ein stummer Schrei verhallt
      Schwarzes Blut auf weißer Haut
      Doch niemand hört und niemand hilft
      Denn niemand fragt und niemand schaut
      Die Zeit heilt alles
      Doch diese Wunden heilen nie
      Es bleibt nur ein letzter schwacher Trost
      Eine letzte Aschiedsmelodie

      Carpe Noctem
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      Du bist einfach gegangen
      Warst aus heiterem Himmel einfach weg
      Geblieben ist nur tiefe Trauer
      Sie hält mich seither fest gefangen
      Ich hab so oft dagegen angekämpft
      Gegen die Trauer, gegen den Schmerz
      Stumm geschrien bis ich heiser war
      Mit meiner Stimme, mit meinem Herz
      Niemand außer dir hat mich je gehört
      Hat je gefühlt was mir jetzt fehlt
      Hat je verstanden was du für mich warst
      Hat mir stumm von Hoffnung und Trost erzählt
      So vieles werd ich mit dir nie mehr erleben
      So vieles von dir nie mehr hören
      Du kannst mir keinen Ratschlag mehr geben
      Egal wie oft ich dich schweigend noch frag
      Und trotzdem schau ich jede Nacht
      In den Himmel hinauf zu dir
      Und wünsch mir du wärst
      Noch ein letztes Mal hier


      Ich weiß ich hab lang nicht mehr mit dir gesprochen
      Hab mich ewig nicht blicken lassen
      Mich unter jedem Stein verkrochen
      Bin nur gerannt, doch nie entkommen
      Ich bin nicht erwachsen geworden
      Nicht mutig und stark, keine Kämpfernatur
      Doch du bist vor mir diesen Weg gegangen
      Und nun folge ich im Sand deiner Spur
      Ich glaube du wärst stolz auf mich
      Ich bin meinem Weg gefolgt bis zu diesem Tag
      Wie so oft weiß ich nicht, wohin er mich führt
      Wieder wünsch ich mir von dir einen letzten Rat
      Viel ist geschehen
      Doch ich weiß
      Du bist nach all der Zeit
      Noch immer hier bei mir
      In meiner Erinnerung
      Gibst mir Kraft und Wärme
      Wann immer ich frier
      Wirst nie vergessen, wirst nie vergehen
      Du bleibst für immer ein Teil von mir
      Ich hatte nie die Zeit
      Abschied zu nehmen von dir
      Und nie die Kraft
      Es ein letzes mal zu sagen
      Ich vermisse dich, du fehlst hier
      Ich wünschte ich könnt dich sehen
      Nur noch ein letztes Mal
      Um dir zu sagen, nach zehn Jahren
      Was mir auf der Seele brennt
      Doch klar ist mir auch
      Du weißt das alles schon

      Leb wohl
      Bis bald
      Dein Sohn

      Carpe Noctem
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      Wenn man am Abgrund steht, gibt es kein zurück
      keine zweite Chance, keiner der dich hält
      Das Ende kommt, ist unausweichlich
      Denn niemand will sehen wie man fällt
      Das letzte Wort ist gesprochen
      Das Schicksal längst besiegelt
      Die Seele zum letzten Mal gebrochen
      Die doch nur die Hoffnung widerspiegelt
      Die Nacht vergeht, doch folgt kein letzter Tag
      Keine netten Worte mehr, die Phrasen alle hohl
      Alles war aus, als die erste Träne lief
      Das war nie ein Lebewohl
      Es war stets ein Abschiedsbrief

      Carpe Noctem