Hört das auch wieder auf?

      ich hab quasi Schädigung A gegen Schädigung B getauscht.
      nämlich schn**d*n gegen hungern.
      jetzt hab ich aber beide Gedanken im kopf. nur dass das hungern grad überwiegt.
      ist also wirklich keine gute Idee das so zu machen....
      obs irgendwann ganz ohne geht, weiß ich nicht. mein Therapeut meint ja, ich muss etwas finden, das mir Sicherheit und kontrolle gibt und nicht selbstschädigend ist.... toller rat oder? :)

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      ist es denn ein toller rat für dich? Ich kann es nicht beurteilen, hatte nie eine ernstzunehmende Therapie.
      als ich in den Phasen war wo ich selbst das kleinste bisschen aufgezwungener nahrung wieder erbr*ch*n habe, war das für mich kein tausch sondern mehr eine addition.
      ich weiß nicht warum aber manchmal ist es sogar tatsächlich so, dass es gar nichts mit selbstbestrafung zu tun haben muss, da ist es einfach so dass der anblick von meinem Bl*t mich beruhigt und wenn ich Haut trenne, dann ist es als ob ich auch innen drin knoten Trenne. Paradox :/
      Ich habe mich viel damit abgelenkt, dass ich trainieren gegangen bin und mich in Arbeit gestürzt habe und jetzt ist es so dass ich keine trainingsmöglichkeit gerade habe und man mich vom arbeiten abhält weil ich sonst oft einfach das schlafen weg lasse. enervierend. Ich glaube ich muss noch ein hobby finden das ich ausleben kann...
      mfg
      Übertreibe es auch mit dem Hobby bitte nicht. Wenn du nun nicht schläfst weil du beschäftigt bist ist das auch nicht gut.
      Ich meinte mit Ablenkung tatsächlich etwas, was einem Halt gibt, einen auffängt und manchmal auch etwas vordert.
      Man muss es nur finden.....

      Ich finde es nicht paradox sich zum Spannungsabbau zu v*rl*tzen.
      Es funktioniert ja immerhin ziemlich gut.

      Liebe Grüße

      Khaotikus
      "Wenn dein Leben in Sch*rb*n liegt, zieh die Schuhe aus und tanz darauf."

      Frei nach einem guten Freund
      Ich bin der gleichen Meinung wie Khaotikus. Ich habe ein schönes Hobby: ich spiele ein Instrument. Durch das Üben kann ich Gedanken wegschieben. Ich kann auch meine Gefühle in der Musik widerspiegeln. Und fordern tut es auch, denn der Unterricht den ich bekomme ist nicht grad zum Ausruhen ^^

      ADVBGNN schrieb:

      ich weiß nicht warum aber manchmal ist es sogar tatsächlich so, dass es gar nichts mit selbstbestrafung zu tun haben muss, da ist es einfach so dass der anblick von meinem Bl*t mich beruhigt und wenn ich Haut trenne, dann ist es als ob ich auch innen drin knoten Trenne. Paradox


      Ist eine V*rl*tzung "schlimm genug", werden Endorphine, Glückshormone, ausgeschüttet, die den Schm*rz überdecken bzw. abdämpfen sollen. (Soweit ich weiß.) Und das passiert genau dann, wenn das Bl*t läuft... Sobald ich Bl*t sehe, möchte ich, dass es von mir kommt und auf meinem Arm fließt. Einfach weil das der Zeitpunkt ist, wo die Endorphine ausgeschüttet werden. Das beruhigt.

      LG
      Zitat : "Also wenn jemand SVV macht nur weil er es genießt glaube ich läuft schon etwas mächtig schief"

      Es geht um den Ursprung, angefangen habe zu mindestens ich weil ich dem Schm*rz nicht entfliehen konnte, also musste ich lernen ihn zu genießen sonst wird er zur Folt*r !
      Das bedarf viel Konditionierung, doch die habe ich doch schon hinter mir, ich kann ihn genießen, Hauptsache er kommt nicht überraschend, doch mehr als ein kurzen Schreck gibt es bei mir auch da nicht.
      Er wird doch nur deshalb zur Sucht, weil er etwas schönes für mich sein kann, ein Freund der in der schweren Zeit immer für mich da war.
      Das ist und bleibt er für mich, ich habe mir nur weitere Freunde gesucht, wenn ich ihn vermissen würde, dann würde ich ihn einfach Anrufen !
      Ich vermisse ihn einfach nicht und wenn ich ihn Anrufen würde wäre das nichts schlimmes für mich, er ist doch mein Freund !
      Es hat jedenfalls für mich keinen Nutzen gebracht ihn zu einen Feind zu erklären, den ich bekämpfen möchte, es war für mich Essensziel wichtig nicht gegen ihn zu kämpfen (in meiner Kindheit wie auch heute).

      Für mich waren Skills das Falsche den das ist ein aktiver Kampf gegen meinen Freund, einen Freund mit dem man sich nicht so schnell anfreunden kann, ich werde diese Freundschaft keinesfalls auflösen, ich bin für diese Freundschaft durch die Hölle gegangen !
      Es ist auch gar nicht nötig gegen ihn zu kämpfen, du musst dir nur weitere Freunde suchen, ich bin immer und überall auf der Suche nach weiteren freunden.
      Es gibt sie überall, du musst sie nur suchen, ich streichle alles mögliche, so sanft wie möglich, gerade so das ich es noch spüren kann, ich nehme den hauch des Windes war, ich rieche ganz bewusst, ich höre jedes Geräusch, ich genieße den Geschmack des Essens ganz bewusst, das sind alles meine Freunde !
      Ich genieße einfach jeden Moment, das ist aber kein Skill den ich auspacke wenn ich ihn brauche, ich will das, ich will immer mehr da von, das ist kein Kampf, es gibt nichts zu bekämpfen !
      Ich bin nicht Krank, es gibt keine Krankheit die ich bekämpfen könnte, das ich gelernt habe den Schm*rz zu genießen ist absolut Normal unter den Umständen war es überlebenswichtig, sonst wäre ich Psychisch g*st*rben.

      Mache was dir gut tut, wenn es gerade der Schm*rz ist, dann ist das so, wenn du versuchst jeden Moment zu genießen hast du keine Zeit für deinen alten Freund, vernachlässigen darfst du ihn ruhig, er kommt so oder so immer wieder zu Besuch ;)

      Hört das wieder auf fragst du, nein er bleibt immer dein Freund, doch das ist doch nichts schlimmes !
      Wenn du wirklich gesund werden willst musst du deine Einstellung ändern, ich habe keine Ahnung wie lange ich jetzt genau clean bin, es ist keine Sache von Bedeutung, es gibt keinen Rückfall für mich, da ich mit nichts aufhören wollte !
      Es gibt keine Trigger für mich, es gibt nichts negatives was ich verdrängen wollte, ja ich bin durch die Hölle gegangen, doch das hat mich doch nur stärker gemacht, darum sind die Qu*len von damals heute etwas gutes, ich habe sie doch schon hinter mir ;)
      Ich sehe an meinen N*rb*n wie stark ich bin, ich lasse mir nicht weiter einreden das ich Krank bin, ich bin Gesund und das ist eine Tatsache !
      Ich halte es für einen Riesen Fehler meine Persönlichkeit als Krank zu bezeichnen, eine Krankheit ist eine Schwäche, doch meine Persönlichkeit ist das absolute Gegenteil !
      Was soll das bringen, eine Krankheit bekämpft man, doch wie sollst du dich selbst bekämpfen.
      Es gibt nichts zu bekämpfen, akzeptiere dich und genieße dein Leben, lass diese Krankheitssuchenden Fanatiker links liegen, es ist absolut sinnfrei deine Persönlichkeit als Krank zu bezeichnen.

      Gesund ist was dich Glücklich macht, suche das Glück und du wirst es finden !
      Wahn(sinn) = Wahnhaft auf der Suche nach Sinn

      Bin ich schon t*t oder Lebe ich nur nicht ?

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      Also meine Letzte Antwort will ich nicht so alleine stehen lassen da Ich denke ich hätte meine Worte damals selbst nicht annehmen können und ich möchte das aber gerne vermitteln weil es mein Leben komplett zum Positiven verändert hat.

      Ich würde dir gerne meinen langen Weg ersparen, der war nicht lustig und er war lebensgefährlich -,-
      Die ganzen Therapien haben mir nicht geholfen, ich wollte nichts unterdrücken, ich wollte nichts vermeiden, ich wollte wirklich Gesund werden, weil ich mir nur so vorstellen kann Glücklich zu leben !
      Eine unHeilbare Krankheit ist für mich nicht akzeptabel und daher endete ich immer wieder in Depression [...] :(

      Ich sehe jetzt die Parrallelen zur DBT, doch ich halte den Weg für scheiße, er ergibt keinen Sinn für mich !
      Die legen ihr augenmerk auf das SVV, als ob ich irgend ein Problem da mit hätte, meine N*rb*n bleiben so oder so, ob nun 20k oder 30k ich bin so oder so total vern*rbt.
      Ich will nicht mit SVV aufhören ich will das der Druck erst gar nicht entsteht, wenn er da ist ist SVV das wirksamste Mittel, das sagen sie dir auch ständig :confuse
      Das ist mein verdammter Körper und ich mache mit ihm was ich will, ist mir doch scheiß egal was die anderen da von halten, ich verstecke sie aus Rücksicht schon, mehr könnt ihr nicht erwarten !
      Ihr sollt mich gesund machen und mir nicht mein Überlebenswerkzeug weg nehmen, stressen mich den ganzen Tag und dann soll ich mich da für rechtfertigen das ich mit dem wirksamsten reagiere was es gibt :leckt mich
      Super ihr bringt mir also bei, ständig auf mich zu achten um dann mit Skills frühzeitig gegen den Druck an zu kämpfen.
      Ich will gegen nichts Kämpfen ich will Gesund sein und genau das schaffen sie nicht, denn ich bleibe mein Leben lang Krank, ich kann nur lernen da mit zu leben ? :Kopf schüttel
      Also werde ich nie gesund, dann kann ich den ganzen Mist auch gleich beenden, das macht einfach keinen Sinn !
      Sie vermitteln mir Hoffnungslosigkeit, vielen dank, das hätte mich beinahe g*töt*t, das ist natürlich viel besser ;(

      Zum Glück haben die Keine Ahnung, ohne Heilung wäre ich definitiv nicht mehr, es gibt Heilung b.z.w. es gab ihre Krankheit erst gar nicht !

      Doch wie komme ich zu dieser Aussage ? :
      Nun wo meine Erinnerungen zurückkommen und ich das auch zulassen kann verstehe ich mich wieder, es ist alles absolut Sinnvoll gewesen und die Psychologie war nach dem ende der Jahrelangen Traumatischen Situation mein größtes Hindernis !
      Das was meine Mutter gemacht hat, hat mir keine andere Möglichkeit gelassen als mich selbst zu v*rl*tzen, nur so konnte ich die Kontrolle behalten, ich musste mich einfach v*rl*tzen da mit sie das nicht mehr kann !
      Das Perfideste was sie getan hat, war mich noch während ihrer Misshandlungen zum Psychologen zu schicken, der mir dann einredet das mein Verhalten Krank ist, sie hätte Hilfe gebraucht und nicht ich !
      Ich war bereits stark genug, ich brauchte keine Hilfe, bei mir ist und war alles in Ordnung, doch so hat sie mich in ein noch größeres Dilemma gebracht als ehh schon -,-
      Der Psychologe hat mir dann eingeimpft das ich Probleme habe, mein Verhalten ist gestört, ich bin der Kranke ;(
      An meiner Situation hat er nichts geändert es ging doch immer weiter, also konnte ich nicht Gesund werden und so wurde aus meinem Schutz Selbsth*ss, ich zwinge meine Mutter quasie da zu mich zu Missh*ndeln, vielen dank da für.
      Das ist unerträglich ich musste das alles verdrängen, doch dadurch konnte ich nach dem Ende der Situation die mit 10 Jahren dann zum Glück abgemildert wurde, als sich meine Eltern geschieden haben ging ich zu meinem Vater, der zwar blind für jegliches Gefühl war und nie wirklich Zeit hatte doch mich zu mindestens nicht Missh*ndelt hat.
      Doch da habe ich das Problem schon nicht mehr gesehen, gut 4 Jahre Therapie hatte ich schon hinter mir, sie haben mich zwischenzeitlich sogar schon eingewiesen, da konnte sie mir dann 24/7 einreden das ich Krank bin.
      Vor der Therapie wusste ich genau warum ich das tun musste, nach jeder Prügel habe ich ihr und mir bewiesen das es mir nichts aus macht, leck mich du kannst mich nicht v*rl*tzen hier sieh es macht mir nichts aus, ich bin stark !
      Da habe ich SVV richtig angewendet und ohne die ganze "Hilfe" hätte ich auch sofort wieder aufhören können, doch ich hatte diese Gedanken verdrängt, sie waren doch Krank ;(
      Ich schade mir doch nur selbst, doch es hilft doch so gut, ich muss mir schaden um Glücklich zu sein, ich muss mich h*ssen !

      An meinen Gedanken war nichts Krankes, noch nie, da ist auch nichts angeboren, man hat mir keine andere Wahl gelassen (aus Sicht eines Kleinkindes) !
      SVV ist meine Stärke und das habe ich wieder erkannt, ich musste aufhören gegen diese angebliche Krankheit zu kämpfen.
      Es gibt und gab nie etwas zum bekämpfen, ich musste wieder da raus wo ich auch rein gekommen bin, ich musste alles noch mal durchleben um wirklich geheilt zu werden und die Idioten wollten das immer alles nur verdrängen, da für brauchte ich keine Hilfe, verdrängt hatte ich es doch schon dank ihrer Hilfe !

      Jetzt bin ich geheilt, es ist schön zu wissen das man Gesund ist, eine Krankheit macht nichts besser !
      Sie haben mich alle gestärkt, ich bin auch keinem böse, sie wollten meist nur helfen, nur leider haben sie keine Ahnung was sie tun -,-
      Sie können mich unmöglich verstehen, da für müssten sie so etwas durchleben, sie sind nicht in der Lage zu verstehen das Schm*rz ein guter Freund sein kann, tatsächlich habe ich mich mit meinem 1. besten Freund ständig geprügelt und wir hatten Spaß daran (ihm ging es nicht besser).
      Leider ist er bei Verdrängung geblieben und als ich ihn das letzte mal gesehen habe, hing er an der Nad*l ;(

      Mir kommen jetzt ständig die Tränen, früher konnte ich nicht weinen, das hat mich alles (wieder) viel sensibler gemacht doch ich kann das zulassen, ich weiß ich bin stark genug !

      Naja ich hoffe es hilft dir und oder anderen ;)

      Ich h.e.a.l. (habe euch alle lieb) :)

      [Teilsatz entfernt. Bitte achte auf die Forenregeln und Löschkriterien! / Fylgja]
      Wahn(sinn) = Wahnhaft auf der Suche nach Sinn

      Bin ich schon t*t oder Lebe ich nur nicht ?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Fylgja“ ()

      Hi,
      Falls das Stichwort Suchtverschiebung von mir kam:
      Nach dem svv erlebt nicht jeder eine suchtverschiebung. Im bestenfall kommt man einfach so mit seinem leben u sich selbst klar.
      Der einschub suchtverschiebung war nur auf meinen weg gemuenzt u eher ala negativbeispiel gemeint. Ich denke zwar dass ich so besser dran bin als mit svv, aber letztluch bedeutet das nur dass noch ein gutes wegstueck vor mir liegt.
      Wenn man das svv los ist u sich recht stabil fuehlt macht es sinn aufmetksam zu bleiben ob die neuen bewaeltigungsstrategien gesund sind.

      Ansonsten kann ich meinem vorposter insowrit zustimmen, dass ich auch nix davon halte sich selbst als krank zu betrachten. Zumindest nicht kraenker als die anderen.
      Natuerlich ist svv keine gesunde verhaltensweise aber sich als krank zu betrachten ist fuer mich auch immer entmuendigend gewesen.
      Ich hab auf die welt reagiert (so wie ich damals konnte) die reaktion war spaeter ueberfluessig, ich hab mich umorientiert.
      Aber das ist vielleicht auch individuell und phasenabhaengig. Manchmal hilft es mir auch mich als borderliner zu sehen u anderen erklaeren zu koennen, aber insgesamt freu ich mich eher wenn ich mehr und mehr die bl merkmale nicht mehr an mir sehe
      Hallo,
      ich bin jetzt auch schon einige Jahre "clean", muss ich stolz sagen. Also der Druck und das Verlangen, hört nie ganz auf, aber es wird leichter. Die Gedanken werden seltener. Ich merke, wenn ich richtig im Stress bin, mir es mies geht, dann kommt der Druck, dann kommen die Bilder wieder hoch. Und das Gefühl, einmal noch, nur ein ganz kleines bisschen. Aber ich hasse mich inzwischen aber auch dafür, dass ich es getan habe.
      Ja, mit Ersatzhandlungen aufpassen. Denn ich bin ein Meister darin zu versuchen, mein Suchtdruck mit einem "Glas" runter zu spülen.
      Körperliche Tätigkeit, wie Sport finde ich immer ganz gut.

      Viele liebe Grüße

      Ps.: Meine Antwort bezieht sich auf den ersten Post ;)
      Sieht denn keiner, dass ich schreie, weine und verzweifelt bin???
      Man betrachtet mich, doch keiner sieht genauer hin!!!
      Bin nur Luft und Schatten...

      Liebe mich, wenn ich es am wenigsten verdient habe,
      denn dann brauch ich es am meisten...
      --> ich weiß nicht von wem, ist aber nicht von mir!!!
      Gibts hier auch jemanden, der es länger als 10 Jahre ohne SSV geschafft hat und von sich sagen kann, dass die Sache vorbei ist???
      Ich habe immer mehr das Gefühl, dass das so eine Endlosspirale hinter sich her zieht.
      Mit 14 angefangen war bei mir 1 oder 2 Jahre Schluss, aber dann ging es wieder los.
      Kurioseweise nicht so sehr als Schülerin, eher als Studentin und jetzt wo mein Studium so gut wie beendet ist wieder verstärkt.
      Heißt das, man hat zu wenige Ressourcen oder Möglichkeiten Niederschläge einzustecken?
      Ich habe ehrlich das Gefühl, dass das nie wieder aufhört.
      hej,

      wenn ich mich richtig erinnere (ist wirklich lange her) müssten es bei mir jetzt zwölf sein ohne. und ich bin mir recht sicher, dass svv für mich auch nicht mehr in frage kommen wird in zukunft. vielleicht ist es zunächst eine frage der ressourcen bzw wie viele sonstige skills man erfolgreich anwenden kann, aber auch wie das umfeld unterstützt. natürlich auch, wie sehr man es nicht mehr will. und irgendwann wird es auch einfacher, weil man sich entwöhnt hat, und selbst wenn es einem dann mal richtig schlecht geht, ist das svv einfach zu weit weg, um es noch als reale möglichkeit des druckabbaus zu nutzen.

      lg
      solaine
      Not two people are alike. No hearts beat to the same rhythm. If nature wanted everyone to be the same, we were like that. Therefore, disrespecting differences and imposing your thoughts on others amounts to disrespecting nature.

      \Elif Shafak\

      solaine schrieb:



      und selbst wenn es einem dann mal richtig schlecht geht, ist das svv einfach zu weit weg, um es noch als reale möglichkeit des druckabbaus zu nutzen.

      lg
      solaine



      Bei mir sind es erst so 4-6 Jahre. Anfangs mehr Rückfälle, inzwischen nur noch alle 2, 3 Jahre einmalige Rückfälle.
      Kann meiner Vorrednerin nur beipflichten. Wenn SVV erstmal nicht mehr Alltag ist und auch gedanklich kein Alltag mehr ist, ist man (zumindest war es bei mir so), irgendwann ganz schnell raus aus dem Thema.
      Ich hatte eine lange Phase (so 1-2 Jahre) wo ich häufiger dachte "jetzt könnte ich c*tt*n" aber sofort kam der gedanke "und was hilfts mir? Schau ich lieber den Film in Ruhe, morgen sieht der Tag ganz anders aus". Das klingt bestimmt profan, aber so war es irgendwie. SVV hatte einfach keine Funktion und keinen Reiz mehr.

      Wie gesagt Rückfälle gab es immer wieder. Und ich kann für die Zukunft nicht ausschließen, dass es wieder passiert. Ich glaube das möchte ich auch nicht. Für mich persönlich sind so Verbote nicht hilfreich.
      Was Rückfälle angeht ist es aber auch seit Jahren so, dass es eben ein Rückfall ist. Keine Schuldgefühle, keine Gedankenspirale, kein Beziehungsdrama, keine Angst wieder reinzurutschen. Es hat einfach nicht so viel Bedeutung. Ich denk mir "schön blöd", wunder mich ein bisschen wie es mich so hinhauen konnt und naja.
      Obwohl ich den letzten Rückfall als Ventil erschreckend positiv wahrgenommen hab, ist mein Leben und ich einfach zu verändert um da dauerhaft reinzurutschen. Was das angeht bin ich mir auch halbwegs sicher dass das nicht wieder passieren sollte.
      @ADVBGNN
      tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte, hatte deine frage an mich leider irgendwie überlesen und in letzter zeit war ich auch seltener da.
      der rat an sich ist schon gut, aber nur insofern, dass es mir natürlich klar ist, dass ich etwas finden muss, das mir halt gibt und nicht selbstschädigend ist. das Problem ist aber, dass ich in den letzten 15 jahren eben nichts gefunden habe. ich finde meinen Psychologen nett und es tut auch gut zu wissen, dass man mit jemandem reden kann. auch versucht er mein Selbstbewusstsein zu stärken indem er mir immer sagt, dass ich dinge toll gemacht habe und zu viel von mir verlange. hab aber das gefühl, dass er mir nicht wirklich wege aufzeigt wie ich dahin komme wo ich hin soll.
      @lina:
      hab mit svv mit 14 begonnen. (bin jetzt 29)
      die längste Zeitspanne ohne svv war nach der Matura in den ersten zwei jahren meines Studiums. aber die Gedanken daran waren nie ganz weg - nur die Motivation damals es nicht zu tun war groß genug. vor abschluss meines Studiums gings dann auch wieder los und hat sich in den letzten 7 jahren dann stetig verschlimmert.
      jetzt hab ich wieder eine Phase wo es besser ist.... dafür aber eben Probleme mit dem essen.
      manchmal denk ich ich bin auf einem guten weg und kann alles hinter mir lassen und manchmal, dass es nie aufhören wird und ich eben so bin wie ich bin. hab mich noch nicht ganz entschieden welchem Gedankengang ich da glauben kann...
      Ich muss ehrlich sagen, dass 2 Faktoren mein SSV massiv begünstigen.

      a.) Auseinandersetzungen und Streitigkeiten, bei denen ich mich klein und nutzlos fühle und
      b.) Druck von außen, durch den ich Verbindlichkeiten habe.

      Während der ersten Zeit im Studium war es deutlich weniger. Im Praktikum wurde es die Hölle. Klar muss man arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Aber für mich war allein das Praktikum durch den permanenten Druck die Hölle. Obwohl meine Beurteilung danach eigentlich sehr gut war.
      dem kann ich nur beipflichten lina. sind bei mir dieselben Faktoren.
      grade muss ich sehr aufpassen um nicht wieder reinzurutschen, weil meine "Ersatzhandlung" grad den Bach runtergeht. fühl mich total unsicher und ohne halt und schwach.... aber vll kann ich es auch als Chance sehen, da jetzt rauszukommen und keine dieser "krücken" (weder svv noch hungern) zu brauchen um den alltag zu meistern. wird sich zeigen ob das was wird...
      Ich wünsche dir jedenfalls alles gute und das du es schaffst. Ich hatte im Januar so eine Episode, in der ich bewusst massiv abgenommen habe, weil ich nur noch selten für mich und meinen Körper gesorgt habe. Bei mir waren es irgendwo auch finanzielle Gründe. Da hat das eine das andere bedingt. Mein Hund hat sehr viel Geld an Tierarztkosten verschlungen und daraufhin sparte ich am Essen. Komischerweise gefiel mir mein neues Essverhalten und ich fand es auch toll mich selbst unter Kontrolle zu haben und zu beweisen dass es auch mit wenig ging. Diese Phase hielt einige Wochen und dann wurde es besser.
      Ich hoffe sehr, dass du darüber hinweg kommst.
      danke dir.
      ja das mit der kontrolle stimmt. und für mich heißt kontrolle beim essen auch kontrolle und sicherheit im leben.
      ich hab seit Februar[...] abgenommen [...]. aber seit ein paar Wochen funktioniert es eben gar nicht mehr... hoffe ich krieg die kurve wieder.
      lg

      [Edit: Details entfernt, bitte achte auf die Löschkriterien! / Fylgja]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Fylgja“ ()

      Neu

      Ich weiß nicht wirklich mit welchem Ziel ich jetzt gerade schreibe, eigentlich lief es die letzte Zeit echt gut. Ca ein jahr mehr oder weniger komplett clean.
      Hatte sogar schon überlegt meine Psychologentermine jetzt endgültig sein zu lassen, auch wenn er das vermutlich ein wenig anders sieht oder sehen würde.
      Er meint ich hätte eine depressive Grundstimmung zu erkennen, aber ich verstehe nicht genau, was er da von mir will, ich bin meistens ruhig drauf und auch recht oft (insgeheim) in einer down Phase, auch wenn ich gut darin bin, das zu verbergen.
      Jedenfalls hat mein Doc mir geraten, mir termine zur Probatorischen Gesprächstherapie zu besorgen, und ich dachte nur, "der übertreibt völlig" und wollte jetzt eigentlich komplett aufhören zum Ps. zu gehen, aber die letzten Tage merke ich immer öfter wieder Phasen, wie damals wo es angefangen hat schlimm zu werden und damals war es wirklich übel. ich

      jetzt hab ich mich vorgestern ein paar mal geschn... und gerade hatte ich einen ordentlichen tiefpunkt
      Bin grad fertig, weiß nicht wie ich damit umgehen soll...
      Bin mal wieder sehr rastlos. Mal schauen wie heiß die Dusche kann.
      Grüße euch

      [Edit: Sätze entfernt. Bitte keine Details zur Selbstverl*tz*ng, siehe dazu die Forenregeln /Fylgja]

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