verbeamtung bei M*gersucht/SVV

      @junimond: Es soll jetzt nicht falsch klingen, aber meine Mutter sagte früher immer: Wünschen kann man sich viel. Ob man es letztendlich kriegt ist die andere Geschichte.
      Ich denke, du schätzt dich in dieser Beziehung sprich Bundeswehr völlig falsch ein bzw. überschätzt dich massiv.
      Ich kann dir gerne eine Statistik über PTSD Betroffene zum besten geben. Wenn dein Leben einmal durch eine PTBS versaut ist, macht es keinen Unterschied ob jemand tot oder lebendig ist. Es fühlt sich nämlich genau gleich an. Sich mit etwas, das für dich und dein Krankheitsprofil viel zu hoch eingeschätzt ist, auseinanderzusetzen ist das eine. Letztendlich genommen zu werden und auch dauerhaft glücklich im Beruf zu sein ist das Andere. Afghanistan ist kein Kinderspielplatz. Aus deinen Worten "Mal eben schnell zur Post fahren" oder "Ja, dann lasse ich mich eben mal fix an der Waffe ausbilden" hat man aber den Eindruck, du hast von Auslandseinsätzen und den Jobs bei der Bundeswehr völlig überschätzte Vorstellungen. Ich will dir nicht zu nahe treten. Aber das muss ich jetzt einfach mal so sagen.

      Du hast SSV und Essstörungen. Das sind chronisch auftretende Krankheitsbilder. Und du sagst selbst, dass du nicht stabil bist.
      Wenn man so jemanden nach Afghanistan in einen Kriegseinsatz schicken würde, wäre das blanker Wahnsinn.

      Schon mal den Slogan gehört: Wir dienen Deutschland? Auch wenn du dort als Verwaltungsangestellte genommen werden würdest, bist du im Kontext der Bundeswehr angestellt.

      Hier hat dir keiner absprechen wollen, dass du dich nicht mit der Bundeswehr beschäftigt hast. Nur sind Theorie und Praxis zwei paar Schuhe.

      Abgesehen davon hast du dir widersprochen. Erst sagst du, es soll die reine Verwaltungsgeschichte sein. Dann behauptest du, du hättest auch kein Problem wenn sie dich ins Ausland schicken in Krisengebiete.

      Bewirb dich doch einfach erst einmal und wenn du wirklich genommen wirst, schaust du weiter. (Ich habe hier immer das Gefühl, du machst Schritt 2 vor Schritt 1). Unter deinen Umständen sehe ich aber zumindest für die Bundeswehr schwarz. Bei kleineren Verwaltungsposten könnte das schon eher hin hauen. Warum bewirbst du dich eigentlich nicht bei der Stadtverwaltung in deiner Nähe? Warum muss es unbedingt eine Verbeamtung sein, die mit deiner Vorgeschichte so schwer zu erreichen ist?

      Bezüglich Verbeamtung wüsste ich auch gerne, wo du diese Falschinfos her hast. Abgesehen davon, sehe ich eine Verbeamtung mit deinem Krankheitsbild als viel zu hoch angesetzt. Wie gesagt. Ein gut ausgebildeter Arzt sieht, ob Narben von Selbsteinwirkung stammen oder Fremdeinwirkung.

      Bei der Bundeswehr nehmen sie weitaus nicht jeden. Auch wenn das immer so suggeriert wird.

      Mir geht es hier auch nicht um die potenzielle Gefährdung von x,y,z bei der Bundeswehr.

      Ich sehe dich mit deinen hier gemachte Angaben im Kontext Bundeswehr und möchte erreichen, dass du dir keine falschen Hoffnungen machst.
      Ich würde mir daher die Frage stellen: Warum sollen sie mich bei der Bundeswehr nehmen, wenn sie mich beim Finanzamt abgelehnt haben?

      Ich finde es wirklich aller Ehrenwert, dass du dir solche Ziele setzt und nicht total resignierst, aber ich finde, man muss auch realistisch bleiben.

      Wie gesagt. Die Bundeswehr ist auch nicht der letzte Verein, den man nehmen kann, wenn einen sonst niemand haben möchte. Von der Vorstellung sollte man sich verabschieden. Das Studium oder auch die Ausbildung sind wirklich knallhart. Ich habe auf einer Geburtstagsfeier vor 2 Jahren jemanden kennen gelernt, der gerade seine Lernordner dabei hatte (über die Bundeswehr ausgebildet wurde bzw. Studium). Mir fielen fast die Augen heraus.
      Die Abbrecherquote ist enorm hoch.

      Ich würde dir gerne Mut zu sprechen. Aber ich setze Menschen nicht gerne die rosa Brille auf und ich möchte vermeiden, dass du hinterher total enttäuscht bist.

      Ich sehe folgendes als Hindernis im Kontext Bundeswehr und auch allgemein der Ausbildung

      - dein hohes Alter
      - dein instabiler Zustand
      - Verbeamtung
      -die ärztliche Untersuchung
      - deine chronische Erkrankung

      Mir entzieht sich, warum du nicht erst einmal kleine Brötchen bäckst und warum es gleich die Bundeswehr sein muss oder eine Verbeamtung. Da du keine Angaben zu deinem bisherigen Leben und bisherigen Ausbildungen machst, kann man dazu auch nichts sagen. Das musst du natürlich nicht. Aber man weiß so eben nicht, ob du die letzten 10 Jahre gearbeitet hast oder in Kliniken warst. Je nachdem wird das schwerer oder leichter dies in der Bewerbung zu verpacken.

      Letztendlich musst du glücklich sein und wenn du mit dem Druck nicht zurecht kommst oder einen Rückfall hast, bringt es auch niemandem etwas. Und am allerwenigsten dir selbst.

      Ich habe im Umfeld Personen, die verbeamtet sind und da werden die letzten Jahre vor der Verbeamtung sehr genau überprüft. Psychische Erkrankungen in extremer Ausprägung haben bei einer Bekannten zum Ausschlusskriterium geführt. Das kommt natürlich auf den Umfang an.

      Gibst du es nicht an, könntest du Probleme bekommen.

      Übrigens wirfst du hier einiges in einen Topf. Verwaltung bei der Bundeswehr heißt nicht automatisch gleich Verbeamtung.
      Der Freund meiner Kollegin hat Verwaltungsfachangestellter beim Bund gelernt. Allerdings ist er mit 26 auf den letzten Zug aufgesprungen, weil er die Auslandseinsätze satt hatte. Sie sagte mir, mit 27 ist der Zug für eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter langsam abgefahren.
      Das gilt auch für andere Ausbildungen. Je älter umso schwieriger.

      Was sich mir als Frage stellt. Was erhoffst du dir von der Bundeswehr als Arbeitgeber im Bereich Verwaltung? Im Internet liest es sich eher so, als ob man auch nicht mehr Geld als anderswo bekommt und als ob stetig Stellen abgebaut werden. ||

      Ich würde dann eher zuschauen, dass ich irgendwo in einer Stadtverwaltung unter komme oder meine Fühler weiter ausstrecken.
      Gerade innerhalb der Bundeswehr werden Ausbildungen zur Verwaltungsfachangestellten von ehemaligen Soldaten besetzt, die aus speziellen Gründen nicht mehr in den Einsatz wollen/können. Den anderen Teil machen junge! Azubis aus.

      Wenn du jetzt 10 Jahre jünger wärst und psychisch stabil. Aber so kommt das ja noch erschwerend hinzu.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „Lina478“ ()

      Hallo Junimond,

      ich finde, du hast dich mit deiner Berufswahl gut auseinandergesetzt und alles andere sind ohnehin Spekulationen. Es kann doch niemand sagen, ob du genommen wirst oder nicht. Versuch dein Glück und ich drück dir auf jeden Fall die Daumen!!

      Liebe Lina,
      ich finde, du wirfst hier ein bisschen viel durcheinander. Ares meinte, dass natürlich Körperbehinderte auch in Verwaltungen arbeiten können. Von Diskriminierung hatte da noch gar keiner gesprochen, sondern es ging um mögliche Arbeitsfelder, die auch Körperbehinderten offen stehen. Ich finde, Junimond kann es doch ruhig bei der Bundeswehr versuchen, denn sie will ja gar nicht in den Auslandseinsatz, sondern Verwaltungsdienst machen. Und das ist doch ein großer Unterschied. Denn sie will ja keine Soldatin werden und wird deswegen auch nicht an irgendwelchen Kampfeinsätzen teilnehmen. Dass der Job kein Spaziergang ist, ist ihr glaube ich klar. Aber es macht doch einen Unterschied, in welchem Feld man bei der Bundeswehr arbeitet.

      "Ich kann dir gerne eine Statistik über PTSD Betroffene zum besten geben. Wenn dein Leben einmal durch eine PTBS versaut ist, macht es keinen Unterschied ob jemand tot oder lebendig ist. Es fühlt sich nämlich genau gleich an."

      Sorry, aber das finde ich in diesem Forum gerade nicht so sensibel formuliert.

      Liebe Grüße
      Today you are you, that is truer than true.
      There is no one alive, who is youer than you.
      Dr. Seuss
      Hallo zusammen,

      wir möchten gerne als Team etwas zu dem Thread sagen. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, den Thread kurzzeitig zu schließen und uns ein bisschen Zeit zu nehmen, um unsere Gedanken dazu zu sortieren und unseren Standpunkt deutlich zu machen, bevor noch weiter vom ursprünglichen Thema abgeschweift wird oder bevor die Diskussion hitziger wird.

      Uns als Verantwortliche hier im Forum ist es wichtig, ein paar Punkte festzuhalten.

      Psychische Erkrankungen und deren Symptome, wie etwa selbstverletzendes Verhalten, Essstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) und ähnliches sind keine chronischen und/oder unheilbaren Krankheiten. Wären diese und andere Störungsbilder nicht heilbar, dann würde es keine Psychotherapien, Klinken, Beratungsstellen und so weiter geben. Psychische Erkrankungen sind in der Regel heilbar oder zumindest so weit behandelbar, dass ein "normales", erfülltes Leben damit möglich ist.

      In diesem Sinne möchten wir ebenfalls darauf hinweisen, dass Äußerungen wie "Ein Leben mit PTBS fühlt sich an wie tot sein" an einem Ort wie diesem Forum absolut fehl am Platze, unhöflich und verletzend sind. Eine PTBS ist selbstverständlich eine schwere und tiefgreifende Störung, die für die Betroffenen alles andere als leicht zu bewältigen ist. Trotzdem ist es diskriminierend und entwürdigend, diese Erkrankung mit dem Fehlen von Lebendigkeit gleichzusetzen. Äußerungen in dieser Richtung verbitten wir uns und sehen uns in der Verantwortung, so etwas hier nicht zu dulden und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen.

      Des Weiteren halten wir es für wenig sinnvoll, hier eigene Erfahrungen oder (teilweise bruchstückhafte) Informationen als Fakten zu präsentieren. Wir vermuten, dass niemand hier genügend über Themen wie die Regularien der Bundeswehr oder den Vorgang einer Verbeamtung weiß, um so spezifische Fragen zu beantworten, wie sie hier im Thread aufgekommen sind. Das sind Fragen, die in die Hände von entsprechenden Fachpersonen gehören und die hier fehl am Platze sind. Wir möchten deshalb darum bitten, dass zum ursprünglichen Thema dieses Threads zurückgekommen wird und alle im Hinterkopf behalten, was der Sinn und Zweck dieses Forums bzw. die Themen dieses Forums sind.

      Bitte haltet euch in euren zukünftigen Beiträgen an diese Punkte, ansonsten sehen wir uns leider gezwungen, den Thread dauerhaft zu schließen, was für die Erstellerin sehr schade wäre.

      Danke,
      Euer Team
      He scales the mountain, because he's not afraid of it.
      - Django Unchained -
      Liebe Junimond,

      ich möchte dir gerne als eigene Person (also nicht im Namen des Teams) auch noch ein paar Worte mit auf den Weg geben.

      Ich verfolge deinen Thread schon von Anfang an und habe beim Blick ins Forum immer mal wieder daran gedacht, wie es bei dir wohl jetzt aussieht und ob sich was Neues ergeben hat. Ich finde es so schön zu lesen, dass du dich nicht unterkriegen lässt und immer wieder neue Pläne schmiedest. Man merkt dir deine Kraft und deine Leidenschaft an. Wenn dein aktueller Plan die Bundeswehr ist, egal in welcher Form, dann finde ich es toll dass du dieses Ziel hast und drücke dir dafür die Daumen.
      Ich finde es bemerkenswert, dass du diese Haltung hast, ich hoffe du kannst das von mir annehmen. Für eine Neuorientierung ist es nie zu spät, egal wie alt man ist. Und wenn du 32 bist, dann bist du doch noch nicht alt! Ganz im Gegenteil, ich finde das sogar noch recht jung. Mit mir haben Personen studiert, die wesentlich (!) älter waren, mehr als doppelt so alt sogar. Meine Mutter hat sich beispielsweise mit ca. 40 noch mal komplett neu orientiert, hat ihren alten Job geschmissen, eine neue Ausbildung angefangen, die Schule noch mal abgeschlossen und ist jetzt sehr glücklich in ihrem neuen Job.

      Mit dem genauen Vorgang und den Bedingungen einer Verbeamtung kenne ich mich persönlich zu wenig aus, aber ich habe in der Hinsicht noch die Erfahrung von zwei Personen, die ich dir gern kurz da lassen würde. Meine Mitbewohnerin ist gerade dabei, ihr Lehramtsstudium abzuschließen, bei ihr steht also auch die Verbeamtung in nicht allzu ferner Zukunft. Sie ist fast 30 und bringt auch ihre eigenen Probleme und Pakete mit, falls du verstehst was ich meine, und bei ihr sind beide Punkte keine Hindernisse. Als zweites Beispiel fällt mir ein Lehrer aus meiner Obstufenzeit ein, der ebenfalls verbeamtet wurde, obwohl er phasenweise an schweren Depressionen leidet und immer mal wieder ein paar Tage gefehlt hat. Seine Erkrankung war kein Problem, und obendrauf war er einer der besten Lehrer, die ich je hatte.

      Zum Schluss noch aus meiner eigenen Erfahrung: ich bin gerade auch auf Jobsuche und lese mich dementsprechend durch endlos viele Stellenanzeigen. Und in ganz vielen lese ich immer wieder, dass beispielsweise behinderte oder anderweitig benachteiligte Personen bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt werden. Das finde ich persönlich immer ganz toll zu lesen, weil es das Umdenken zeigt, dass sich in der Gesellschaft eingestellt hat.

      Kurzum, ich finde es toll zu lesen, dass du dich nicht unterkriegen lässt und dir immer wieder neue Ziele erarbeitest, und ich glaube dass du deinen Weg (und Job!) finden wirst. Dafür drück ich dir die Daumen,


      Volpe
      He scales the mountain, because he's not afraid of it.
      - Django Unchained -
      Ich denke, dass hier einige Irrtümer bestehen. Chronisch bedeutet wieder kehrend und gerade was selbst verletzendes Verhalten angeht, können wiederkehrende Episoden eintreten. Können. Sie können es. Sie müssen nicht. Dass sie in jedem Fall unheilbar sind, schrieb hier niemand. Sie können aber durchaus chronisch werden. Von daher ist das nicht ganz korrekt zu behaupten, Depressionen, Essstörungen oder SSV könnte nicht chronisch werden.
      Es gibt Menschen, die leiden über Jahre an PTBS, fangen an Süchte zu entwickeln etc.
      Da die TE immer wieder Phasen hat, in denen ihre Probleme wieder kehren, könnte man dies ab einem gewissen Zeitpunkt durchaus als chronisch bewerten. Wann dieser Zeitpunkt ist, sollte jedoch von einem Facharzt bewertet werden. Ich würde zur Definition ab wann man bei Depressionen oder Essstörungen von chronisch spricht gern empfehlen, die dementsprechende Literatur zu wälzen und sich bei Zweifeln zu belesen. Ferner sind Depressionen durchaus nicht in allen Fällen heilbar. Bewältigt heißt daher nicht geheilt. Das sollte man unterscheiden.
      Ich diene gern mit entsprechender Literatur. Ansonsten tut es vorläufig auch die Google Suche. ;)
      Sowohl Anorexie wie auch SSV und andere psychische Erkrankungen können durchaus chronisch werden. Das kann man sogar bei Quellen wie netdoktor nachlesen, die nicht wirklich wissenschaftlich fundierte Kenntnisse einbeziehen. Chronisch ist abzugrenzen von nicht heilbar. Chronisch schließt jedoch nicht aus, dass eine Erkrankung heilbar ist.

      In diesem Sinne möchten wir ebenfalls darauf hinweisen, dass Äußerungen wie "Ein Leben mit PTBS fühlt sich an wie tot sein" an einem Ort wie diesem Forum absolut fehl am Platze, unhöflich und verletzend sind.


      Ich sehe ein, dass diese Formulierung etwas sehr unglücklich war. Ich bitte dies zu beachten.

      Ferner möchte ich noch einmal hervor heben, dass ich nie schrieb, dass sich die TE nicht bei der Bundeswehr bewerben soll oder kann. Ich gab lediglich die besagten Punkte zu bedenken, zu denen ich nach wie vor stehe.
      Auch besagte Erlebnisse sind nicht ausgedacht, sondern existieren real. Ab wann wie eine Verbeamtung möglich ist, muss der Einzelfall klären. Fakt ist (und das ist nicht von der Hand zu weisen), dass die Umstände definitiv eine Verbeamtung erschweren.

      Mit mir haben Personen studiert, die wesentlich (!) älter waren, mehr als doppelt so alt sogar. Meine Mutter hat sich beispielsweise mit ca. 40 noch mal komplett neu orientiert, hat ihren alten Job geschmissen, eine neue Ausbildung angefangen, die Schule noch mal abgeschlossen und ist jetzt sehr glücklich in ihrem neuen Job.


      Ich denke, gerade was die TE anbelangt, wird einiges in einen Topf geworfen und vermischt. Weiterhin verwundert mich, wie sie von der Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bei der Bundeswehr zur Verbeamtung kommt, die in der Regel generell erst um die 3 Jahre später eintritt. Studieren und duales Studium sind nicht das gleiche. Ich würde daher die TE bitten, noch einmal zu sortieren, ob sie bei der Bundeswehr studieren möchte, eine reine Lehrstelle als Verwaltungsfachangestellte bei der Bundeswehr anstrebt oder sich für eine Beamtenlaufbahn bewirbt.

      Es gibt Unterschiede, ob man über die Bundeswehr studiert oder eine Ausbildung macht. Allein beim Studium gibt es noch einmal über 14 verschiedene Studiengänge.
      ;)

      Unabhängig davon denke ich, dass es voreilig ist über ungelegte Eier zu reden. Wir wissen ja nicht einmal, ob Junimond die Auswahlrunden schafft. Von daher kann man eh noch nichts zu ärztlichen Untersuchungen sagen. Ich kenne ein Gegenbeispiel mit chronischer Skoliose, das eine Lehrstelle also die zivile Laufbahn anstreben wollte, jedoch an der Probezeit scheiterte. Der gesamte Bewerbungsprozess ist sehr umfangreich und komplex. Deshalb ist es unrealistisch ein ja oder nein zu erwarten.

      Es gibt schriftliche Tests, ärztliche Untersuchungen, Vorstellungsgespräche und selbst wenn man die besteht, gibt es meist noch die Probezeit. Wenn jemand das trotz wieder kehrenden Episoden von SSV oder Essproblematiken bewältigt, dann alle Achtung. Ich würde behaupten, wenn einem Arzt akute Beschwerden nicht auffallen, sind die Narben entweder nicht vielzählig oder der Gewichtsverlust nicht gravierend.

      Gut bedacht werden sollte jedoch, dass man wenn man später Entschädigung verlangt, weil es durch die Arbeit zu Verschlechterungen kommt gerade bei der Bundeswehr Probleme bekommen kann. Wer näheres wissen möchte, kann mir gerne eine Nachricht schreiben.

      Dass man hier angeblich keine Fälle darstellen soll oder mit Informationen für Verbeamtung dienen, halte ich für fragwürdig. Denn das unterstellt, man würde lügen und hätte sich alles nur ausgedacht. Weiterhin sollte sich dann aber auch die Moderation an die eigenen Regeln halten. Das heißt, wenn die Moderation von Fallbeispielen berichtet, muss gleiches Recht für alle Mitglieder herrschen.

      Und bevor ich das Wichtigste vergesse: Wir alle wissen hier nicht wie dünn die TE ist, wie viele Narben sie hat etc.
      Niemand kann hier beurteilen wie schwer der Gewichtsverlust wiegt, ob es überhaupt einen gibt oder wie stark das SSV ausgeprägt ist. Dies erschwert ein klares ja oder nein zur beruflichen Zukunft. Wobei es auf die Entfernung ohnehin schwer ist. Vielleicht ist sie so dünn, dass der Arzt es deutlich merken würde. Vielleicht hält es sich auch im Rahmen. Niemand weiß das.

      Meine Meinung kennst du, Junimond. Ich hätte dir zu sämtlichen Verwaltungspositionen geraten. Jedoch nicht zur Bundeswehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von „Lina478“ ()

      das was hier die ganze zeit diskutiert wird, geht doch am thema vorbei, finde ich.
      es macht doch überhaupt keinen sinn, jemandem von etwas abzuraten oder zuzuraten, wenn man so wenig informationen hat wie wir hier alle. sie hat sich beworben, das ist schon fakt, wie es gesundheitlich um sie steht wird sie wohl nach der langen geschichte mit ihren Einschränkungen am besten wissen, was dabei herauskommt wird sich zeigen, alles weitere wird dann noch viel später erst - vielleicht - spruchreif und ist zum jetzigen zeitpunkt absolut nicht sinnvoll, energie drauf zu verschwenden.
      und es war und ist nicht die einzige bewerbung und option. für mich geht es hier doch viel eher darum, der TE zu helfen, mit der unsicherheit/angst davor, aus gesundheitlichen gründen nicht genommen zu werden besser klar zu kommen, mut zu machen, nicht mit aller macht ständig darauf hinzuweisen, wie sinnlos das doch wäre, wie schwer und aussichtlos das ganze krankheitsbild und die anforderungen. das ist nicht hilfreich, das ist ziemlich einseitig und demotivierend und in den letzten beitragen auch sehr verletzend und wertend formuliert, zumindest für mein empfinden. zumal niemand weiß, wie es wirklich aussieht. sich aufgrund weniger fakten darüber ein urteil zu erlauben, halte ich persönlich für anmaßend und unangebracht, zumal es der TE in keinster Weise etwas bringt.

      mein hinweis auf menschen mit behinderungen sollte nur deutlich machen, dass es in verwaltungstätigkeiten allgemein sicher weniger auf die körperliche verfassung ankommt,als in berufen, die auch körperlich viel anstrengender sind. Da sind andere parameter wichtiger, es kommt darauf an, dass sie den konkreten aufgaben dann gewachsen ist. da gehts mehr um hirn als um körperliche ausdauer.


      Das hier ist ein SELBSTHILFEFORUM. und das was hier passiert, ist alles andere als das, finde ich.
      Die Bewerbung ist längst draußen, es bleibt abzuwarten, ob die TE unter den Besten ist, wenn nicht, hat sich das Thema Bundeswehr ohnehin erledigt,dann kann man nach anderen Möglichkeiten schauen,kann man auch schon in der Wartezeit, damit eine Absage nicht soo schwer einzustecken ist.
      wenn ja, wäre es schön, das zu erfahren und evtl bei den weiteren Schritten unterstützen zu können, wie auch immer die dann aussehen. Das halte ich für die Aufgabe dieses Forums und das Anliegen der Threaderstellerin, wenn ich mich täusche, kann sie mich gerne korrigieren. Allerdings weiß ich nicht, ob sie diese ganze Diskussion nicht abschreckt, sich nochmal zu äußern. Immerhin ist das der THREAD von JUNIMOND, daher sollte es um ihre Anliegen gehen, um nichts sonst.

      Junimond, tut mir leid. ich hoffe, dass der thread offen bleibt und würde mich freuen, wenn du berichtest, wenn sich was neues tut.
      Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will."
      ..."vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist...." (Rilke)
      Die Ursache bin ich selbst! (Thomas Bernhard) :thumbsup:

      DER KRIEG IST VORBEI! (meine exsupervisorin)
      Hey

      ich hoffe auch das der therad offen bleibt. Ich muss zugeben, dass ich einige Beiträge nicht gelesen habe bzw. nicht komplett gelesen habe wenn es mir zu verletzend wurde.
      ein vorschlag damit der Therad offen bleibt: Ich melde mich wieder wenn ich weis ob ich unter die besten gekommen bin (oder auch nicht) Das wird Mitte/Ende November der Fall sein. Und dann nochmal über die Untersuchung sollte es dazu kommen.
      Aber ich sehe das nicht so negativ. Hier kamen auch mutmachende konstruktive Beiträge und ich schätze jeder hat sich Mühe gemacht als er einen Beitrag verfasst hat. Immerhin hat sich jeder auf seine Weise mit dem Eingagnsthema auseinander gesetzt. Am schlimmsten ist für mich das warten, das eben nicht wissen. Aber da muss ich durch.

      Und selbst wenn es klappt sehe ich Probleme auch mich zukommen (auch wenn ich mich sehr freue wenn es klapp) schon allein deshalb wäre es schön wenn der Thread offen bleibt, damit ich bei Bedarf noch mal Untersützungen/Ratschläge (oder auch mal einen Arschritt) bekommen kann.
      es macht doch überhaupt keinen sinn, jemandem von etwas abzuraten oder zuzuraten, wenn man so wenig informationen hat wie wir hier alle. sie hat sich beworben, das ist schon fakt, wie es gesundheitlich um sie steht wird sie wohl nach der langen geschichte mit ihren Einschränkungen am besten wissen, was dabei herauskommt wird sich zeigen, alles weitere wird dann noch viel später erst - vielleicht - spruchreif und ist zum jetzigen zeitpunkt absolut nicht sinnvoll, energie drauf zu verschwenden.


      Zu dem Entschluss bin ich mittlerweile auch gekommen und habe der TE meine Ausführungen noch einmal per Mail geschildert.

      mein hinweis auf menschen mit behinderungen sollte nur deutlich machen, dass es in verwaltungstätigkeiten allgemein sicher weniger auf die körperliche verfassung ankommt,als in berufen, die auch körperlich viel anstrengender sind. Da sind andere parameter wichtiger, es kommt darauf an, dass sie den konkreten aufgaben dann gewachsen ist. da gehts mehr um hirn als um körperliche ausdauer.


      Ja, es ist so, dass man gerade in den Verwaltingsberufen eine gewisse Behindertenquote mit einbezieht. Obwohl Realität und Praxis da relativ stark auseinander gehen. Da die TE aber keine Behinderungsstufe hat (zumindest soweit ich weiß nicht attestiert), macht es auch keinen Sinn darüber zu spekulieren.


      Und selbst wenn es klappt sehe ich Probleme auch mich zukommen (auch wenn ich mich sehr freue wenn es klapp) schon allein deshalb wäre es schön wenn der Thread offen bleibt, damit ich bei Bedarf noch mal Untersützungen/Ratschläge (oder auch mal einen Arschritt) bekommen kann.



      Wie ich dir schrieb, ist das auch meine Befürchtung. Die Zulassung ist das eine. Dauerhaft mit dem Druck umzugehen das andere. Ich denke, dass es diesbezüglich hilfreich sein kann, parallel therapeutisch zu arbeiten. Wenn du in der normalen Verwaltung drin bist (nicht Bundeswehr), musst du das wenn du die Therapie danach beginnst nicht einmal angeben. Wie gesagt denke ich aber, dass es nochmal eine Hürde ist, von 0 auf 100 40 Stunden zu arbeiten und das parallel zu den Problemen. Arbeit kann hilfreich sein. Es gibt Menschen, für die ist es absolut hilfreich und dann gibt es Menschen, die kommen mit der Stundenanzahl gar nicht klar.
      @pacem.cordium ich verstehe das du mich (wahrscheinlich) nur schützen wolltest (und danke dir dafür) aber wegen solcher Kommentare kann es passieren , dass der Thread geschlossen wird
      @Lina478 wir haben uns ja schon privat geschrieben und vom einer Seite ist alles gesagt und ich weis ja nicht ob du nicht doch eventuell recht hast und bundeswehr nichts für mich ist.

      ich melde mich soweit ich weis wie und ob es weiter geht mit der Bundeswehr. Aber ich weis selber nicht mehr als ihr im Moment. ich würde mir auch wünschen den Bundeswehr würde sich schneller entscheiden aber das kann ich nicht beschleunigen. Also ich melde mich wieder aber vor mitte/Ende November wirid dies nicht der Fall sein.
      Liebe User,

      ich greife an dieser Stelle für das Team moderierend ein. Wir mussten hier einige Beiträge entfernen. Erstens hatten sie nichts mit dem Inhalt des Threads zu tun und waren damit unfair gegenüber Junimond. Auch wenn teilweise berechtigte Einwände am Diskussionsverlauf erhoben wurden, war es hier einfach zu viel. Zweitens waren es zum Teil private Auseinandersetzungen, die hier ebenso nichts verloren haben. Drittens bestand in einigen Beiträgen eine Respektlosigkeit gegenüber anderen Userinnen und Usern, die uns im Team schockiert hat. Hinter jedem Nickname steckt ein Mensch, bedenkt das bitte.
      Damit Junimond hier weiter die Chance hat, sich Hilfestellungen und Ideen zu ihrem Problem zu holen, wird der Thread offen gelassen. Alle Fragen, Anegungen und Beschwerden erfolgen bitte über das Team, nicht hier im Thread. Allgemeine Fragen und Kritik natürlich im Feedbackbereich.

      Zuletzt noch einige Hinweise, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte:
      • Auf einen Thread zu antworten ist keine Pflicht. Es ist jederzeit möglich, aus dem "Gespräch" auszusteigen. Dies solltet ihr nicht nur für den Selbstschutz tun, sondern auch, wenn ihr euch angegriffen und wütend fühlt. Es empfiehlt sich auch manchmal eine Nacht darüber zu schlafen anstatt gleich loszuschießen. Es ist insbesondere nicht nötig, ständig nachzulegen, um das letzte Wort zu haben.
      • Wenn ihr euch angegriffen fühlt oder eine Beleidigung gegen euch seht, dann ist es nicht nötig, dies im Thread zu diskutieren. Nehmt dazu den Melde-Button in Anspruch. Auch alle anderen User sind natürlich dazu aufgefordert, unangemessene Beiträge zu melden.
      • Unsere Smileys ersetzen keine Mimik. Sie lassen daher viel Interpretation zu. Bitte bedenkt das, wenn ihr sie nutzt, da sie ansonsten schnell beleidigend sein können.
      • Wir weisen hier nochmals auf den Thread Kontakte im Forum hin, besonders auf die Anmerkungen zu den eigenen Daten. Welche privaten Informationen ihr hier herausgebt ist ausschließlich eure Sache und liegt in eurer Verantwortung!

      In der Hoffnung auf einen respektvolleren Umgang miteinander,
      Fylgja im Namen des Teams.
      Therapy only works when we have a genuine desire to know ourselves as we are. Not as we would like to be.

      ~ Hannibal, S2E9

      [...]

      Zurück zum Thema: Junimond, wie ist es mit Berlin? Ich habe heute von einer Bekannten erfahren, die sich im Verwaltungsbereich beworben hat. Wäre das was für dich?
      Ihr Lebenslauf war nicht geradlinig. Ich möchte dies zum Schutz der Person hier aber nicht ausdehnen. Wäre es eine Option für dich weg zu ziehen oder möchtest du dein gewohntes Umfeld erst einmal nicht verlassen?

      Ich schreibe dir per Nachricht gern nochmal die Hintergründe.

      [Edit: Absatz entfernt. Bitte beachte die Hinweise vom Team in dem Post über dir. Wende dich mit Kritik ggf. ans Team. Es wurde deutlich gemacht, dass das in diesem Thread Junimond zuliebe nicht angebracht ist! / Fylgja]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Fylgja“ ()

      Ich möchte noch völlig urteilsfrei eine kurze Bemerkung zum Thema Bundeswehr und Ausbildung abgeben.

      Solltest du dich entscheiden, dich für einige Jahre zu verpflichten und aus persönlichen Gründen die Stelle kündigen, ist es gut möglich, dass du die kompletten Ausbildungskosten zurück zahlen musst.

      Du kannst hierzu: Ex-Soldaten müssen Ausbildungskosten zurückzahlen googeln.

      [Edit: Bitte bleib beim Thema des Threads und verwende für alles andere die Melde- oder PN-Funktion oder sende eine E-Mail, worauf in diesem Thread explizit hingewiesen wurde. /Fylgja]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Fylgja“ ()

      Hey Lina

      genau kann ich dir die Frage nicht beantworten, aber kann es sein das du was durcheinader bringst? (nicht böse gemeint) Ich bin kein Soldat und will auch keiner werden. (klar auch Soldaten können nach dem Grundwehrdienst in Verwaltung arbeiten) aber das bei mir ist was total anders. Wenn studiere/zur Schule gehe (je nachdem) bekomme ich den Wohnplatz und Essen gegen einen kleinen Geldbetrag (also muss ich zumindest teilweise selber tragen) Die Studium/Schule ist gratis sowie die Schule/Studium ja auch für alle anderen Gratis ist (nach dem Studiumgebühren wieder abgeschafft worden sind)
      Wenn ich die Stelle dort kündige (von mir aus) würde ich den Beamtenstatus verlieren. Aber Beamtenstatus heisst nicht automatisch Soldat. Ich bekomme ja nicht mal eine Uniform (obwohl mir so eine uniform sicher gut stehen würde:-) Ich bin mir nichtmal sicher ob ich mich verpflichten muss glaube aber eigentlich nicht. Als ich in Köln beim Vorstellungsgespräach war, war auch eine Frau dort die Soldatin war (also den Grundwehrdienst gemacht hat und sich dann verpflichtet hat, hat aber in Verwaltung gearbeitet) Ich bekomme (wenn ich das richtig verstanden habe) nur für die Auslandeinsätze den Soldtatenstatus weil nur soldaten unter dem Schutz der Genfer Konvention stehen. Aber das ist mehr oder weniger pro forma. Aber wie eingangs gesagt WISSEN tue ich es nicht
      Bitte google mal den Artikel.

      Dort hat auch jemand über die Bundeswehr studiert, dann den Arbeitsplatz gekündigt und musste dann das gesamte Geld zurück zahlen.

      Ich denke, es geht dabei nicht darum ob man Soldat an sich ist, sondern ob man bei der Bundeswehr gelernt hat bzw. um die Verpflichtung.
      Auch ehemalige Studenten sind betroffen

      Wie überall bist du Beamte auf Lebenszeit und kommst da nicht so einfach raus. Du bist Diener des Staates und kündigen geht dann nicht einfach so.
      Ich kenne das auch von Bekannten so. Einmal verbeamtet hast du gewisse Auflagen, die du erfüllen musst.

      Überlege daher gut, für was du dich verpflichtest.
      So habe ich Artikel durchgelesen. Ich weis nicht ob ich mich verpflichten muss.

      Trotzdem trifft das was in den artikeln geschrieben wird nicht auf mich zu. Ich weis das man auch eine "normale" Ausbildung/Studium bei der Bundeswehr machen kann. Z.b. Koch kann bei der Bundeswehr lernen eben ganz normal im dualen System. Was ich machen will kann man aber nicht in der freien Wirtschaft machen. Das ist was bundeswehrtypisches. Das geht nur da oder gar nicht. Klar einige Inhalte die ich lerne sind auch für Verwaltung der freien Wirtschaft von Vorteil. Und wenn ich die Artikel richtig verstanden habe muss man sich sich ja nicht lebenslang verpflichten sonderen "nur" für mehrere Jahre. Und ich weis nicht mal ob ich es muss. (weil die Frau (Soldatin) in Köln beim auswahlverfahren wollte sich nicht weiter als Soldatin verpflichten aber das würde ja keinen Sinn machen wenn sie dann so ein Studium macht wo sie sich wieder verpflichten muss)

      Ich habe eine Freundin bei der Polizei also beamtin. Die ist unglücklich in Ihrem Bundesland. Aber sie kann wwegen dem Beamtenstatus nicht weg. sie könnte natürlich ganz normal kündigen und sich im neuem bundesland bewerben ABER durch einen Wechsel in ein anderes Bundeslans würde sie ihren Beamtenstatus verlieren und müsste ihn noch mal neu "beantragen" also alle Untersuchungen noch einmal durchlaufen. Und das möchte sie verständlicher Weise nicht.
      Ich weis das man auch eine "normale" Ausbildung/Studium bei der Bundeswehr machen kann.


      Ich habe mich noch einmal belesen und den Unterschied gibt es da nicht. Es gibt die zviile Laufbahn und die spezifische und den Unterschied zwischen Ausbildung und Studium. Dennoch läuft das immer über die Bundeswehr und wenn ich du wäre, würde ich diesbezüglich definitiv noch einmal nachhaken und mich auch schriftlich absichern, sodass ich im Extremfall nicht noch zusätzliche Probleme habe. Das muss aber jeder selbst wissen.

      Ansonsten möchte ich das was einige User schrieben auch noch einmal betonen. Wir reden hier doch im Moment über ungelegte Eier. Noch ist ja gar nicht raus, ob es definitiv die Bundeswehr wird. Deshalb würde ich mir nicht Wochen vorher Gedanken machen, sondern erst wenn es soweit ist.
      Ansonsten bin ich hier erstmal raus. Wenn du dann mehr weißt, beteilige ich mich gern wieder an der Diskussion.
      Gut Lina

      dann habe ich vielleicht den zivielen Berater bei der Bundeswehr wo ich mich beraten habe lassen missverstanden -gut möglich. Ich hatte halt verstanden es gibt die militärische laufgaben mit den verschiednen unterordnungen (Herr, Luft Marine usw) und dann eben die ziviele Laufbahn wo man entweder eine "normale" Ausbildung machen kann oder eben das was ich mache will, aber kann schon sein das falsch ist

      Ich werde jetzt einfach abwarten ob ich genommen werde oder nicht (also ob Zusag/Absage per Post/mail kommt) Wenn eine Zusage kommt werde ich bei den entsprechenen Stellen wo ich eine Vorstellungsgespräch habe noch mal nachfragen. Ich will so ehrlich sein und zugeben, dass ich während der Vorstellungsgespräch nicht gedacht habe danach zu fragen.
      Um mal kurz vllt ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen:

      Man unterscheidet bei der Bundeswehr prinzipiell 2 Laufbahnen. Die militärische und die zivile. In beiden sind sowohl Ausbildung als auch Studium möglich.

      Im militärischen Bereich verpflichtet man sich für 13 Jahre (Ausnahme Medizin, da sind es 16 Jahre), und studiert entweder in Hamburg oder München an einer der beiden Bundeswehr Unis. Fächer gibt es dort alles mögliche (BWL, VWL, Geschichte, Sport, Psychologie, Pädagogik,...). Nach dem Studium erfolgt die weitere militärische Ausbildung, häufig verknüpft mit Auslandseinsätzen.

      In der zivilen Laufbahn findet das Studium an der Fachhochschule des Bundes in Mannheim statt. Nach erfolgreichem Studium und einer gewissen Anzahl an Dienstjahren erfolgt die Übernahme aus dem Status des Beamten auf Probe in den Beamten auf Lebenszeit. Die Teilnahme an Auslandseinsätzen ist in gewissen Verwendungen, zb als Rechnungsführer, möglich, aber kein Muss.

      Falls noch Fragen sind, immer her damit. Ich bin da nicht ganz unwissend was die Bw angeht ;)

      Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören. Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.
      Also ich kann ein kleines update machen

      Habe Post von bundeswehr mittler Dienst bekommen (können die sich nicht an Termine halten die haben gesagt mitte November haben wir jetzt vielleicht mitte November?:-)

      Im Brief steht, das eine Einladung zur Beamtentauglichkeituntersuchung mir in Kürze zu geht. Also nichts mit Gewicht/Krankheit Aber ich muss riesigen Fragebogen ausfüllen. (Personalfragebogen, ob ich Flüchtling bin und viele Erklärungen usw.) Aber ich habe sehr schnell Post bekommen denn bis zum 31.10 gingen ja die Auswahlgespräch. Also war ich wohl sehr gut wenn sie sich so schnell entschieden haben:-) (nein heisst wahrscheinlich nichts)
    • Benutzer online 2

      2 Besucher