Familiäre Situation, Leistungsdruck, Angst vor Flashbacks *eventuell trigger*

      Familiäre Situation, Leistungsdruck, Angst vor Flashbacks *eventuell trigger*

      Hey,

      ich weiß nicht genau was ich jetzt alles schreiben werde. deswegen vorab, es könnte triggern.

      Es ist für mich hier im forum recht still geworden. Ich will nicht auffallen, niemanden belasten, oder was auch immer, (was irgendwie dämlich ist, in einem forum was ja gerade dafür gemacht ist, sich auszutauschen...) ...egal.

      Wo fang ich an.
      leistungsdruck, ich bin aktuell in der Prüfungsphase, stehe kurz vor meinem ausbildungsende, (nichtmal 2 Wochen bis zur schriftlichen, und nicht mal mehr 2 monate bis ende.) Ich habe, zusätzlich zu meinen ohnehin hohen ansprüchen (keine fehler, alles muss klappen...usw...) jetzt auch noch von allen seiten den druck auf mir lasten, das ich die prüfung schaffe "muss"...klar, schulisch bin ich top, in der praxis natürlich auch, aber meine gemütsverfassung, meine selbstzweifel, lassen mich immer häufiger straucheln.
      Ich fühle mich nicht bereit. Ich sollte bereit sein. weil ich das eigentlich schon kenne (2te ausbildung...)..
      Es steckt in mir, dieses denken es perfekt machen zu müssen. was unmöglich ist. alle anderen dürfen fehler machen...nur mir gestehe ich das nicht zu...genauso wie erholung...genauso wie nähe...

      nähe...
      ...schieb ich weg, die ohnehin schon wenige freunde, die ich hier in meiner stadt habe, lasse ich nicht wirklich an mich ran...klar, man macht was zusammen, aber körperliche nähe?.. selbst profane berührungen bereiten mir unbehagen....

      familäre situation...
      Für mich. Chaotisch. Sehr starte verlustängste, was meine familie angeht, ich wüsste nicht was ich ohne machen würde, es ist ein halt. nur ist der zustand meines vater gesundheitlich kritisch. meine mutter nimmer das natürlich mit, ich muss da sein, helfen...
      aber ich kann es auch nicht ran lassen, ich stelle mir fragen, auf die ich keine antwort weiß, was die ängste nur noch schürt....

      angst...vor flashbacks.
      es kommt selten vor...aber alleine das es jeden abend eintreten könnte, das die erinnerungen wieder "real" werden könnten...lässt mich dumme dinge tun. Ich tue mir selbst nicht gut. ich halte mich wach, um schnell einzuschlafen, um zu erschöpft zu sein...das es minimiert wird...leistungsfähig ist was anderes.
      auch SvV in form von Schn**d*n ist aktuell, zwar selten...ich denke oft daran. und zwinge mich dann es nicht zu machen.
      Ich schreibe blödsinn.

      Sprachblockade...
      ja...iwie häng ich in sowas in der art...wenn man mich nach meiner meinung fragt...oder einfach fragt wie es mir geht...dann laufe ich gegen eine wand. ich bekomm kein wort herraus. sobald ich im fokus stehe...anspannung, zweifel...

      Meine Stimmung pendelt. ich kann lachen, schaue mir filme an und bin begeistert..und kaum liegt der fokus nicht darauf. fühl ich mich wie ein kleines, hilfloses kind...wie das, was iwo in mir sitzt und weiß das es nie erwachsen geworden ist.

      Mein Therapeut versucht sein bestes...iwie stabilität reinzubringen..um dann weiter zu arbeiten..an dem was wichtig ist...sonst hat es keinen zweck...nur jeder tag ist ein kampf damit.

      Was will ich. ich wünschte es würde so einfach gehen...ein rezept wie ich wieder auf den dampfer komme...
      kennt jemand das?...was macht ihr?...

      Danke..

      Dakhras.
      Bitte gib mich frei!
      Dieser Stein lastet zu schwer auf meinem Herzen,
      diese Bürde reißt mich wie ein Spaten Erde teilt , entzwei.
      (Samsas Traum - Das Lächeln eines Toten.)