Was hat euch bei Selbsthass, niedrigem Selbstwert und starken Selbstzweifeln geholfen?

      Was hat euch bei Selbsthass, niedrigem Selbstwert und starken Selbstzweifeln geholfen?

      Hallo allerseits,

      vielleicht hat der eine oder andere von euch bereits Fortschritte in Bezug auf den Selbstwert gemacht? Ich habe leider seit Jahren damit zu kämpfen, knicke immer wieder ein, weil ich nicht an mich glaube, das Gefühl habe, nichts wert zu sein. Aus diesen alten Denkspiralen komme ich einfach nicht heraus. Einen positiven Bezug zu mir selbst aufzubauen ist wahnsinnig schwierig und immer nur mal temporär ein wenig möglich, wenn etwas gut läuft (Bestätigung).

      Vielleicht könnt ihr davon berichten, was euch bei dieser Problematik geholfen hat? Eine bestimmte Therapie, ein gutes Buch.. vielleicht auch eine konkrete Übung?

      Ich würde mich freuen, wenn ihr von euren Erfahrungen berichten würdet! :thumbsup:

      Alles Liebe,
      Grottenolm
      Hallo Grottenolm,

      Eine Buchempfehlung hab ich leider nicht, aber ich kann gerne berichten was mir sehr geholfen hat.

      ***evtl. trigger***
      Aktuell mach ich die Kunst zu meinem Beruf und dazu gehört auch den menschlichen Körper zu studieren. Darum erlerne ich das Akt zeichnen. Einmaldie Woche kommt also ein Modell in die Schule das dan gezeichnet wird. Und seit dem ist mein Selbstbewusstsein viel besser geworden. Den die Menschen die da gezeichnet werden sind genau wie wir alle nicht perfekt aber das stört sie nicht im geringsten. Sogar so wenig dassie sich zwei Stunden lang von einer ganzen Schulklasse anglotzen lassen. Sie kennen ihre "Problemzohnen" und sind damit im reinen. Vielleicht denkst du jett das das doch alkes Menschen sind die einen "schönen" Körper haben, nein es sind Menschen wie du und ich. Mit dem Unterschied das sie sich bedingungslos lieben. Seit ich das begriffen habe geht es mir besser.
      Ob du damit was anfangen kannst weiß ich nicht, aber ich wollte meine Erfahrungen mal mit dir teilen.

      Alles Liebe ^^
      Flo
      Genau in dem Moment,
      als die Raupe dachte die Welt geht unter
      wurde sie zum Schmetterling

      Peter Banary
      <p>Grunds&auml;tzlich ist es erstmal wichtig das du dir klar wirst das du es selbst in der Hand hast wie du selbst mit dir umgehen m&ouml;chtest,<br />
      der erste Schritt w&auml;re sich selbt zu beobachten um den negativen Automatismus in dir zu entlarven</p>

      <p>Was dir dabei helfen kann ist ein Tagebuch zu schreiben, wo du jeden Tag reinschreibst was Du &uuml;ber dich selbst denkst und wie Du dich dir gegen&uuml;ber dabei verh&auml;llst.<br />
      Das wichtige dabei ist wenn dir an einem Tag nur negative Dinge einfallen auch etwas positives hinzuschreiben wie z.B etwas das du an diesem Tag richtig gemacht has.</p>

      <p>Zus&auml;tzlich ist es wichtig das man sich selbst etwas gutes tut, g&ouml;nne dir was gutes zu Essen oder kauf dir ein sch&ouml;nes Kleid und vorallem Lobe dich, ruhig auch etwas &uuml;bertrieben.<br />
      Da ich dich ja pers&ouml;nlich kenne, finde ich es wichtig das deine Beziehungen zu menschen etwas hinterfragst, Menschen mit Selbsthass neigen sehr oft dazu zu klammern und machen sich daher<br />
      oft von anderen Menschen abh&auml;ngig. Funktionieren tut das nur bedingt da sich andere Menschend dadurch eingengt f&uuml;hlen und sich dir entziehen.</p>


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      Hallo Grottenolm
      ich habe mit dem Thema auch viel zutun aber bin da glaube ich auch schon ganz gut dabei, es zu lernen...
      Gute Frage was mir geholfen hat..
      Ich kenne eine Übung, da kann ich mir ein Tier vorstellen, und das Tier versorgen, was es braucht. Dem Tier das zu geben, damit es ihm gut geht und dass nachzusehen, was es nicht gut kann, Geduld mit ihm zu haben. bei einem Tier (am besten eins das ich auch kenne) ist mir das überhaupt nicht schwer gefallen. Ich gucke mal ob ich die Übung vielleicht im Internet finde.
      Dann geht das weiter mit einem Menschen, diesem sozusagen mit allem zu begegnen. und am Ende dann mir selber.

      Mir hilft im Aktuen oft: warum erlaube ich anderen so viel mehr / gestehe denen viel mehr ein/ verzeihe ihnen Fehler oder habe Nachsicht oder kümmere mich oder oder oder - warum gilt das nicht für mich?

      Ich bin bei dem Thema Selbstmitgefühl hängen geblieben, das ist ja gerade sehr "in" und es gibt zig Bücher dazu. Googel mal Kristin Neff. ich kann dem Thema mittlerweile auch was abgewinnen, sehe es nicht wie manche als "Lösung aller probleme" aber als Baustein dessen. Und bin durch dieses Thema Selbstmitgefühl auch zu einem unfassbaren inneren Schmerz gelangt, den ich vorher nict wusste. denn wenn ich selbstmitgefühl mit mir selber habe, dann erkenne ich auch den Schmerz an, der da ist/war wie auch immer.
      Meine Therapeutin zu der Zeit sagte immer: dass ist wie wenn man erstmal Brandbeschleuniger ins Feuer kippt, es lodert sehr stark auf (mir fehlt gerade der Begiff der da in der Szene gebraucht wird), dann lodert der Schmerz erstmal richtig hoch, und dann darf das Feuer irgendwann kleiner werden, weil es gesehen wurde, und zwar von dir. weil es anerkannt wurde, der Schmerz.

      Wenn das für dich passt kann ich noch mehr dazu schreiben - würde mich über eine Rückmeldung freuen.
      Schönen Abend dir!
      hm.. also bei mir ist das auch ganz ein großes thema, und ich habe sehr lange schon damit zu tun. Anfangs war es lange so wie bei dir, wenn etwas gut geklappt hat, es eine zeit lang gut läuft, ok, dann konnte ich auch kurzfristig halbwegs zufrieden mit mir sein. aber es hat sehr lange gedauert, bis sich da in ganz kleinen schritten grundsätzlich ein bisschen was geändert hat. ich hab das vor allem bei meinem jetzigen therapeuten gelernt, der existenzanalytiker ist und auch traumatherapie ausbildung hat. da hab ich einfach ganz lange trotz allem, was immer wieder schief gelaufen ist, die sicherheit gewonnen, es ist ok, ich bin trotzdem ok, und in der traumatherapie haben wir angefangen, zuerst gemeinsam, verletzte anteile zu versorgen oder sich so etwas ähnliches vorzustellen, wie graf zahl in der übung geschrieben hat.bei manchen anteilen ging das leichter, die jüngeren vor allem, und langsam langsam hat sich auch meine ganz strenge haltung mir als ganze person gegenüber verändert. und mitttlerweile kann ich auch schon viel besser nachsichtig sein mit mir in bereichen, wo das früher ganz und gar nicht ging. weil ich auch gemerkt habe, dass ich tatsächlich mit dieser nachsicht oft viel besser vorankomme als mit dieser unglaublichen härte und ständigen selbstzweifeln . die gibt es immer noch sehr oft, was sich verändert hat, ich traue mich jetzt, darüber zu reden, frage zb auch enge freunde, wie sie das sehen , ob es sich für mich nur grad wieder mal so anfühlt, als könnte ich absolut nichts, hätte nichts verdient und wäre total wertlos, was ja meistens auch durch was angestoßen wird und ich übernehme das nicht mehr so automatisch, sondern versuche zu schauen, woher das grad wieder kommt und wie schlimm es von außen betrachtet wirklich ist mit meiner wertlosigkeit und dann versuche ich eben mit der therapie zu schauen, was ich machen kann, damit ich wieder eher spüren kann, dass ich gar nicht so wertlos und schlecht bin wie ich mich fühle. ich schaue, was ist mir schon gelungen, auch ganz kleine sachen und alles davon, mag es auch noch so wenig erscheinen, erstmal wertfrei zu registrieren. und dann auch dafür zu sorgen, dass ich wieder kleine "Erfolge" erlebe, also wirklich ganz kleine Dinge die gelingen, denn für die Wirkung macht es keinen Unterschied, ob es schwer zu erreichen war oder nur mit wenig Hindernissen, entscheidend ist, dass man oft erlebt, dass etwas gelingt durch eigeninitiative, auf welcher ebene auch immer. Selbstwirksamkeit nennt man das glaub ich . und dadurch festigt sich langsam, mit der Zeit das Selbstwertgefühl und das vertrauen in sich selbst. Natürlich auch, wenn man von außen Bestätigung erfährt, das geht aber nicht immer, wenn man es grade am dringendsten brauchen würde. so hab ich das ein stück weit gelernt /und bin immer noch dran. Aber es hat eine ganz schön lange Zeit gebraucht, bis ich das überhaupt annehmen konnte und da war mir mein Therapeut mit seiner Hartnäckigkeit und einem unbeugsamen dabeibleiben eine große hilfe. und imaginative übungen haben dabei geholfen, es erstmal nicht so ganz direkt auf "mich" beziehen zu müssen, sondern eher so, als würde ich einer guten freundin oder so helfen wollen, mit der Zeit konnte ich das dann in ganz kleinen Schrittchen immer besser auch mir selbst ein Stück weit zugestehen.
      Ich hoffe, es ist auch für dich was dabei und ich konnte es verständlich beschreiben.
      Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will."
      ..."vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist...." (Rilke)
      Die Ursache bin ich selbst! (Thomas Bernhard) :thumbsup:

      DER KRIEG IST VORBEI! (meine exsupervisorin)
      Ich hab sowas auch, u.a., weil sich die Leute um mich stark selbst lieben und einen Idioten suchen, um diesen øffentlichen schlecht zu benutzen, aber ich nicht benutzen lasse.

      Mein Therapeut in Deutschland half mir damals, den ich anrief von Norwegen aus, Selbstliebe, Selbstwert zu entwickeln mit einem Neo Merkzettel an den Spiegel "Vergesse Dich nicht, liebe Dich"

      War anfangs sehr schmerzlich, dieser Zettel mit meinem Spiegel, hat sehr viel Traning gekostet. In mir ist oft der Selbsthass noch da, jetzt erinnern mich stark selbstverliebte Benutzer daran, das ich was wert bin!

      LG
      RosenSkorpia
      <3 Irak und Asia = I love you <3
      youtube.com/watch?v=x0MTW2Lq690
      Vielen Dank für eure Ideen und Erfahrungen. Einiges davon werde ich sicherlich mal ausprobieren!
      Ich glaube zum einen ist es wichtig, immer wieder festzustellen, dass man negativ über sich selbst denkt, obwohl man das gar nicht müsste. Es ist so sehr zur Gewohnheit geworden, dass ich diese Annahmen gar nicht mehr hinterfrage oder überhaupt registriere, dass ich mich da gerade wieder unnötig fertig mache. Der nächste Schritt ist dann wohl, sich ganz bewusst dafür zu entscheiden, sich besser zu behandeln. Zu bemerken, dass man das auch wirklich in der Hand hat. Manchmal fühlt man sich ja doch sehr fremdgesteuert in seinen Verhaltensmustern.

      Wenn man - so wie ich - sich auch immer wieder mit anderen vergleicht kann es natürlich hilfreich sein, sich auch vor Augen zu führen, dass auch andere Menschen nicht perfekt sind. Das fällt mir doch sehr schwer. Allerdings gibt es ja zum Glück auch immer mehr Menschen, die offen zu ihren Fehlern und Schwächen stehen. Das finde ich sehr mutig und werde mir das öfter bewusst machen.

      Sich selbst wie ein Tier zu betrachten, das Liebe und Zuwendung braucht, ist vielleicht gar nicht so verkehrt. Ich mag Tiere sehr :) @Graf Zahl ich bin dankbar für weitere Ideen.

      Ich glaube es ist ein sehr weiter Weg und ich selbst habe auch schon die Erfahrung gemacht, wie hilfreich dabei ein guter, bestärkender und hartnäckiger Therapeut sein kann. Leider habe ich da im Moment niemanden und erst auch mal keine Therapie im nächsten halben Jahr in Aussicht. Freunde zu fragen, ob sie mich dabei unterstützen können, finde ich etwas schwierig. Es kostet ja auch viel Energie jemanden immer wieder zu bestärken. Vielleicht habe ich aber auch Sorge meine eigene Bedürftigkeit zu zeigen..

      Auf jeden Fall werde ich darauf achten, mit was für Menschen ich mich umgebe. Im Moment habe ich sehr wenige Kontakte, da ich in diesem Jahr umgezogen bin.

      Nochmals danke für eure Ideen, Ratschläge und hilfreichen Erfahrungen. Ich werde einiges davon ausprobieren und mir eure Worte noch ein paar Mal durchlesen.

      Liebe Grüße
      Grottenolm
      hallo grottenolm,

      ich komme zwar spät aber immerhin ;) noch mit einer antwort ums eck.

      was mir geholfen hat ist eine mischung aus mich-nicht-so-wichtig-nehmen (das hat bei mir aufgrund der sowieso vorhandenen selbstzweifel ganz gut geklappt) und positiven botschaften.

      ich will kurz erklären, wie ich das meine. mich nicht so wichtig nehmen: den negativen gedanken, den selbstzweifeln und wertungen über mich selbst nicht so viel raum geben. immer wenn negative gedankenspiralen anfangen, mir sagen: "mag ja alles sein, aber es gibt auf der welt echt wichtigere themen und probleme als die frage, ob ich nun scheiße, hässlich etc bin...". damit die gedanken erst mal durchbrechen. dann karteikarten mit positiven oder neutralen "glaubenssätzen" dabei haben und die angucken, bis man sich wieder auf was anderes konzentrieren kann.
      diese glaubenssätze können zb einschätzungen von freunden sein, was sie an dir mögen, die du für dich anpasst. "meine freunde mögen meine art zuzuhören". "meine freunde sind gern mit mir zusammen." oder auch nur "neutrale" aussagen über dich, die du im prinzip in "normalen zeiten" so unterschreiben kannst: "ich bin genau so gut wie alle anderen". "was andere können, kann ich auch." oder auch, wenn du das schon hast/kannst, auch mal dinge, die du an dir einfach gut findest. auch details! "ich habe nette sommersprossen." "ich kann richtig gut witze erzählen."

      irgendwie hat das über die zeit dazu geführt, dass meine negative haltung zu mir selbst einfach weniger präsent wurde. anfangs nur, weil irgendwas immer wichtiger war als das, inzwischen ist sie einfach auch nicht mehr so krass als überzeugung da. und die positiven sätze haben dazu geführt, dass ich zumindest nicht mehr finde, dass ich wesentlich schlechter bin als andere menschen.

      insgesamt ist bei mir (allerdings hat es natürlich jahre gebraucht...) das ergebnis, dass ich einfach nicht mehr so darüber nachdenke, wie ich mich nun finde. ich mache meinen job, ich hab meine freunde, ich weiß, welche dinge mir freude machen und sehe zu, dass ich die so oft wie möglich machen kann, ich kann stehen lassen, wenn mich jemand lobt und ich muss das nicht mehr ständig mit meinem selbstbild abgleichen. für mich funktioniert das so - im jetzt bleiben und bei den dingen, die ich beeinflussen kann - sehr gut.

      alles liebe,
      solaine
      wer immer tut, was er schon kann,
      bleibt immer das, was er schon ist.


      \henry ford\
      Hallo grottenolm,

      Da es bei mir auch ein Riesenthema ist , zwei Ideen aus meiner Rumpelkiste:
      Eine Freundin von mir, die ich Jahre kenne , macht immer mal wieder Fotos von mir. Kein Akt sondern ganz alltäglich , im Garten oder beim Waldspaziergang. Sie weiß , wie ich mich sehe , was ich an mir nicht leiden kann. Und genau da gibt sie kleine Infos wie ich mich bewegen / hinstellen soll. Manchmal albern wir aber auch total rum und sie macht dabei Fotos. Ich erkenne mich manchmal selbst nicht, weil das Foto nicht mit meiner Sicht übereinstimmt. Aber dieses Foto ist real. Das bin ich. Das hilft mir , mir auch hübsche Seiten zuzusprechen.

      Das andere ist etwas schwieriger, bzw kostet etwas Mut. Ich habe vor Jahren mal eine Handvoll Freunde gebeten, mir einen Brief zu schreiben, in dem sie aufschreiben, was sie an mir mögen , was sie mir wünschen und warum sie mit mir befreundet sind. Diese Briefe habe ich immer wieder gelesen. Ich konnte mir da nichts klein reden oder nichtig machen , denn ich habe es nicht verfasst. Es ist von den Freunden verfasst worden und ich durfte es annehmen.

      Ich wünsche dir viel Kraft!
      LG
      Hallo ihr Lieben,

      vielen Dank für euren Rat.
      Ich finde eure Gedanken und Erfahrungen dazu sehr hilfreich! Tatsächlich sollte ich mich und meine zweifelnden Gedanken viel weniger wichtig nehmen! Tatsächlich gibt es viel wichtigere Dinge! Das ist ein guter Ansatz, den ich mir mal vornehmen werde! Danke dafür.

      Die Idee mit den Fotos finde ich auch ziemlich gut. Es klingt wirklich sehr hilfreich! Allerdings braucht man dafür einen Mensch an seiner Seite, der die Fotos schießen kann ;) Und das ist bei mir leider nicht gegeben.. Ich finde die Idee aber echt klasse und freue mich, dass es dir hilft!
      Tja, mit dem Mut ist das so eine Sache.. Derzeit würde mir kein Mensch einfallen, den ich darum bitten würde, mir einen netten Brief zu schreiben. Ich muss dazu wohl erwähnen, dass ich nicht viele Mensche kenne und auch hier so ziemlich in der "Einöde" lebe, wo ich bisher noch keine Freunde gefunden habe.. Da wird das etwas schwierig. Darum muss ich mich wohl generell irgendwie mal kümmern..

      Liebe Grüße an euch beide und vielen Dank,
      Grottenolm
      Mir hilft es auch, dass ich weiß, das es andern auch so geht. Den perfektesten Leuten. Sehr viele scheinen da enorme Defizite zu haben. Wenn ich das bei uns auf der Arbeit beurteile. Das hilft mir objektiv nicht. Subjektiv spendet es dennoch Trost.
      Ich versuche dann auf das zu schauen, was ich erreicht habe und das ich besondere Stärken habe und den Berg bewältigen kann.
      I can't believe it's not butter.