Ambivalent Touchiert

      Ambivalent Touchiert

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      Ich habe einfach mal los geschrieben, ohne jetzt auf ein Problem einzugehen, eine Frage zu stellen oder bestimmte Antworten zu erwarten.
      Ich würde mich natürlich trotzdem über Kommentare freuen!

      Beziehungstechnisch sehe ich jede Menge Zerstörung die hinter mir liegt und auch wenn es sich im Moment wie eine totale Niederlage anfühlt, so weiß ich doch das es noch mehr geben muss als das. Was bleibt mir auch sonst übrig, als einen funken Hoffnung zu finden, es gibt nichts Anderes das mir einfallen könnte, als einfach weiter zu machen.
      Das ist es doch was mich aus macht, was wäre ich ohne das. Auch wenn in mir eine sensible und gebrochene Seele wohnt, so bleibt es mein Geheimnis das es wert ist, beschützt zu werden. Im Außen kommt nichts an mich heran, die Mauern sind groß und stark und die meisten könnten sich gar nicht vorstellen, diese Festung einzunehmen.

      Innen ist es kalt, da kaum Licht seinen Weg hinein findet. Ich ließ einige passieren, ich wollte mich nicht verstecken doch mir war nicht bewusst, welch Tragweite solch ein Risiko mit sich führt. Könnte ich die Zeit zurück drehen, so würde ich das Risiko trotzdem eingehen. Auch heute mit den ganzen Erfahrungen, setze ich vieles aufs Spiel und das obwohl ich oft gefallen bin. Wenn ich es gewohnt bin wieder aufzustehen, wieso sollte ich dann liegen bleiben?

      Jede Bindung an einen Menschen, fühlt sich an als hinge sie an einem dünnen Faden und egal wie gut ich bin, die Kräfte wirken zu groß und das Bindeglied zu schwach. Niemand ist wirklich reell oder zum Greifen nahe. Ich missverstehe die Situationen, ganz egal wie oft ich sie durchlebe. Ehrgeiz allein ist kein Schlüssel zum Erfolg und ich hasse es, machtlos zu sein.
      Nichts ist garantiert, alles ein vielleicht. Wie schaffe ich es Vertrauen zu schenken, wenn ich kaum welches Habe, ich kann es mir nicht aus den Rippen schneiden. Vertrauen wächst nicht von allein, es braucht wie eine Pflanze Licht und ein paar andere Dinge und wenn man nicht aufpasst, so geht diese ein.

      Es ist so als würde ich mit dem Kopf durch die Wand wollen, obwohl diese nicht nachgibt und gerade deshalb will ich es vielleicht, der Weg durch die Tür wäre zu leicht. Wie kann ich Menschen glauben, die das Eine sagen und das Andere tun und das immer, immer wieder. Ich spreche von Hoffnung und Liebe, doch ich komme mir vor wie ein Träumer, der sich von der schrecklichen Wahrheit loslösen will.
      Sprich nicht mit mir, wenn deine Worte leicht sind, wie der Wind. Sehe mich nicht an, wenn du es nicht wirklich willst und sei dir bewusst, für mich hat alles Konsequenzen. Ich frage mich selbst, doch ich habe keine Antworten mehr und ich suche, doch finde nichts.

      Ich will es einfach nicht wahrhaben, das alles keinen Sinn machen soll. Ich sehe immer etwas das mich weiter laufen lässt und wenn es auch eine Illusion ist, so bringt es mich voran. Wenn ich untergehen sollte, dann will ich die Gewissheit haben, alles getan zu haben, denn es gibt nichts Schlimmeres, als tatenlos zu sein. Weiß und schwarz vermischen sich, alles ist so verschwommen, nichts scheint mehr klar, außer der Gewissheit das es weiter gehen muss.
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