Auszug aus meinen Gedanken

      Auszug aus meinen Gedanken

      Heyho !

      Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher wohin das genau passt, da aber sicher ein paar tiefe Gedanken bei raus kommen, tipp ich das hier rein.

      Aller Anfang ist schwer, so auch jetzt gerade. Sinn und Zweck ist hier glaub ich das mitteilen ... erwarte demnach auch keine Antworten.
      In meiner "Vorstellung" heute habe ich ja schon ein wenig was angesprochen. Mein "Hauptproblem" aktuell ist das ziellose dahinleben. Einerseits ist es ein unbeschwertes Leben, andererseits ist es sinnlos. Eine kurze Erklärung ... ich habe 6 Jahre lang in Braunschweig gearbeitet und gelebt, nachdem ich von meinem Zuhause in Magdeburg dort hin gezogen bin. Die Arbeit war nicht verkehrt, nur auch nicht für mich ausreichend fördernd. Dennoch hatte ich geniale Kollegen und Vorgesetzte. Ich hab meinen Tag selber eingeteilt und die Arbeiten geplant und ausgeführt. Zu diesem Zeitpunkt war ich, nach einigen merkwürdigen weiblichen Bekanntschaften, so weit um zu sagen das ich glücklich war. Ich hatte ein geregeltes und normales Leben, worauf ich, gegen allen Trends der heutigen Gesellschaft, viel Wert lege "normal" zu sein ! Heutzutage ist es ja eine Voraussetzung, das man nicht alle Tassen im Schrank hat um nicht "langweilig" zu sein !? Wie dem auch sei ... Ich habe ein Mädchen kennengelernt und nach 1 1/2 Jahren zu ihr nach Hamburg gezogen, trotz dessen das ich wusste das es nicht so perfekt lief, aber welche Beziehung tut das schon ? Schön und gut, alles hinter mir gelassen, meine Freunde, meine Wohnung, mein Job, genauso wie mein Insignia OPC zu verkaufen um wegen Familienplanung nicht alles für einen extrem teuren Wagen auszugeben. Naja, nach einem halben Jahr war dann Schluss ... nur noch genervt voneinander ... und ihre ständigen Lügen satt, habe ich die Sache beendet. Ich muss an der Stelle zugeben, das ich keineswegs traurig darüber war das es nicht geklappt hat ... für mich ist nur meine Welt zusammengebrochen weil ich mit nichts da stand. Genau das ist eingetroffen, was meine größte Angst ist ... Existenzverlust. Da ich dort oben nicht bleiben wollte, direkt den Job dort gekündigt, den ich sowieso scheiße fand ... meine 7 Sachen ins Auto geschmissen und zurück zu meinen Eltern. Eine andere Möglichkeit blieb mir ja auch nicht.

      Damit fängt die Geschichte auch eig. an. 1 1/2 Monate arbeitslos ... nicht weil ich nichts gefunden habe oder ich abgelehnt wurde ... eher weil ich nicht das erst beste nehmen wollte. Dennoch ... ist mein jetziger Beruf genauso beschissen. Scheiß Kollegen ... ältere ... die denken das die "Jugend" ( klaro ... mit 28 ) nichts kann. Ich gebe zu das mir son Gerede am Arsch vorbei geht ... weil ich weiß das es nicht so ist. Im Gegenteil, was ich teilweise sehe was die fabrizieren ... aber ich halte meinen Mund und grinse innerlich.
      Nun sitz ich schon seit 4 Monaten hier ... und kämpfe täglich mit mir selber. Ich weiß nichts mit mir anzufangen ... habe auch keine Lust auf irgendwas. Genau das was ich eig. nicht tun sollte ... mich verkriechen. Ich lebe von Tag zu Tag ... habe auch keinen Grund anders zu leben. Ich verfalle wieder in Depressionen ... meine ständigen Stimmungswechsel nerven mich ungemein. Ich lenke mich mit Spielen ab ... obwohl ich dazu eig. garkein Elan habe. Ein Tagebuch das ich seit kurzem führe hilft zwar etwas ... aber ärgere mich jedesmal das ich es einfach nicht schaffe alle meine Gedanken auch wirklich niederzuschreiben, weil sie zu extrem hin und her wechseln und ich oft einfach nicht mehr weiß was ich genau gedacht habe. Diese "Phase" ist eig. schon so lange überwunden. Ich hatte mich komplett im Griff und konnte mit sämtlichen "Defiziten" meiner Persönlichkeit umgehen. Das schlimmste aber ist, das in mir immer mehr der Wünsch wächst ... mich wieder selbst zu verletzen. Ich weiß nicht einmal genau warum ... früher war es mehr ein Akt der Bestrafung ... ich sehe das ganze nicht als meine Schuld an, weil ich daran auch keine habe. Gut ok, Schuld daran das ich so blöd war und dort hingezogen bin ... aber ich sehe dafür keinen ersichtlichen Grund. Es ist einfach nur das Verlangen ... um mich lebendig zu fühlen ? Ich weiß das das kein Grund ist ...zumindest nicht für mich. Ich fühle mich innerlich leer ...
      Die Antidepressiva halfen mir anfangs mich zufriedenen zu fühlen ... halfen mir, das ich endlich schlafen konnte, mehr als nur 1 - 3 Stunden die Nacht. Ich nehme sie ja eig. nicht wegen meiner psychischen Leiden an sich ... sondern wegen den körperlichen. Die Zufriedenheit war nur ein netter Nebeneffekt, genauso wie das schlafen. Aber irgendwie helfen sie mir jetzt überhaupt nicht gegen das Psychische !?!? Im Januar habe ich einen Termin beim Neurologen ... eig. 2 bei 2 verschiedenen, falls mit einer nicht passt. Aktuell setze ich meine ganzen Hoffnungen da rein ... das sich etwas ändert ... aus eigenem Antrieb funktioniert das gerade nicht, weil ich ein Ziel ... einen Grund dafür brauche, den ich im Moment nicht sehe.
      Das einzige ... und es klingt jetzt sicher ziemlich traurig ... was mich von dem ganzen ablenkt und mich vergessen lässt ist Alkohol ... war es schon immer. Ich bin kein Alkoholiker oder sowas ... ich bin irgendwie was Abhängigkeit von "Genussmittel" angeht immun und ich habe einiges ausprobiert ... auch über längere Zeit. Ich ... liebe ? ... nur den Rausch ... das Augen schließen und Achterbahn fahren. Aber selbst das wird mir durch die Tabletten genommen. "Ohoh" werden sich sicher einige denken ... Tabletten und Alkohol ... bla ... was solls !? Ich werde nicht mehr betrunken ... mein Körper gehorcht nicht mehr, aber der Rausch bleibt weg. Mieser Nebeneffekt wenn man darauf steht. Genauso wie sexuelle Lust ... verspüre ich echt selten seitdem. Als Single warsch. sogar gut so xD ! Aber auch der "Höhepunkt" des ganzen bleibt oft aus Ö.ö ! ( letzteres stört jetzt wenig, erst die Frau, dann der Mann xDDD ).
      Das hat mir aber recht früh gezeigt das das Zeug meine Persönlichkeit verändert hat ... eines der wenigen Dinge worauf ich stolz war. Mein Verstand und Kreativität war und musste mir wichtig sein. Gerade meine schrägen Ansichtsweisen und Ideen haben mich zu einem guten Songwriter gemacht ... mittlerweile brauche ich Wochen für einen Text, der am Ende dann auch meist wieder gelöscht wird ... weil er einfach nicht "Ich" ist !!!
      Jaaaaaa ... einfache Lösung ... mit den Tabletten aufhören, wenn ich damit unzufrieden bin ... aber das geht nicht, weil ich noch weniger mit dem körperlichen Leiden leben kann ... !

      Derzeit umgebe ich mich einfach zu viel mit dem Thema BPS/SVV ... den "Abgründen" meiner Gedanken und meiner irgendwie aussichtslosen Situation ... woraus ich ehrlich gesagt keinen Ausweg weiß !? Wenn ich mich voll dagegen stemme ... Lösungen aktiv suche ... gestehe ich ein das ich alleine nicht weiter komme. Vll. habe ich das auch schon ... Meinen Gefühlen war ich mir immer bewusst ... aber der letzte Rest, zu akzeptieren das ich wieder eine Therapie machen müsste ... wieder jemanden meine Geschichte aufzuzwingen der es am liebsten garnicht hören möchte ... ... ist ein Schritt den ich glaube ich noch nicht gehen möchte. Wie gesagt, meine Hoffnungen stecken darin, das ein Neurologe einen Weg weiß mit dem ich leben kann ...um wieder leben zu können. Aber bisher waren meine Hoffnungen immer zu groß und wurden eig. immer enttäuscht ... daher habe ich auch "Angst" zu hoffen, aber was sollte ich auch anderes tun ?

      Ich bin so unglaublich von mir selber genervt ... der Anfang von allem war ein "Aufschrei" nach Beachtung, das gebe ich auch offen zu. Später wandelte es sich tatsächlich in eine "Sucht" auf der Suche nach guten Gefühlen ... mittlerweile bin ich einfach so. Mir ist bewusst das ich kein einfacher Mensch bin ... niemand der weiß was er eig. will und was er vom Leben erwartet. Oder ob es einfach nur falsche Prozesse in meinem Körper sind die mich so werden lassen !? Letzteres würde zumindest die Schuld von mir nehmen ... eig. ein lächerlicher Gedanke ... eher eine Ausrede ... ! Ich bin offiziell Borderliner ... früher, zu der Zeit der Diagnose hatte ich ein zufriedenes Gefühl ... eine Erklärung dafür und den Gedanken das ich nicht wie jeder andere bin, was ich auch nie sein wollte. Heute bin ich zumindest soweit, "Normalität" als Standard zu definieren ... ich passe mich immernoch nicht an ... habe Probleme mit Autorität und sage direkt und ( zu oft ) mit harter Ehrlichkeit was ich denke. Aber das definiere ich auch als Standard sein ... seine Einstellung zu vertreten und so ehrlich wie möglich zu sein ! Bringt einem aber nicht viele Freunde ein ... :-/ !

      Achso ... noch etwas ... auf Arbeit habe ich mich in letzter Zeit gehäufter verletzt ... nicht absichtlich versteht sich ... kleinere Kratzer und Schnitte ... ich hasse Schmerzen, auch wenn das im Zwiespalt mit meiner Vergangenheit und "Vorlieben" privat xD steht ... Aber ich habe jedesmal ein Gefühl der Zufriedenheit gespürt ... !? Ich hasse Schmerzen nicht wegen dem Schmerz an sich ... eher weil sie einfach nerven. Gerade an den Händen oder Gelenken, wo man sie bei jeder Bewegung spürt. Eig. verspüre ich auch viel zu oft das Gefühl des genervt seins ! Teilweise sogar genervt davon, genervt zu sein -.- !



      So ... ich werde an dieser Stelle aber auch erstmal Schluss machen ... und das ganze vll. später weiter ausführen.
      Wie gesagt ... ich erwarte hierauf keine Antwort ... bin mir auch nicht mal sicher aus welchem Grund genau ich das schreibe. Mich einfach mitzuteilen ? Das würde aber mit einschließen das ich eine Antwort haben möchte ... was eig. nicht wirklich der Fall ist !?
      Egal ...

      Sorry an die die das lesen "mussten" ... xD

      Greez
      Me
      Jemand anderes zu sein ist leicht und nichts besonderes - schwer ist nur man selbst zu sein ohne Kompromisse...

      Weiterführend ...

      Ich habe mir ... mal wieder ... einige Gedanken gemacht. Eine Sache die ich ja mit am besten kann ... so gut wie alles kaputt zu denken und so lange zu analysieren bis ich auch das kleinste bisschen verstehe bzw. irgendwo einordnen kann.
      Die Anmeldung hier ... ist nicht passiert weil ich mir Hilfe erwarte, keine Antworten auf irgendwelche Fragen die ich mir ständig stelle ... auch wenn das der Sinn hinter diesem Forum sein sollte !? Meine Fragen beantworte ich mir selber, habe ich schon immer getan, auch wenn die Beantwortung eine Weile dauert. Es ist eher die Suche und der Anschluss an "Gleichgesinnten" ... klingt furchtbar traurig ... aber auf der Straße trifft man eher selten Menschen die das ganze hier nachvollziehen können. Mir fehlen Gespräche ... keine trivialen ... auch mehr Diskussionen ... auf etwas beanspruchender Basis als das worüber man sich sonst mit Bekannten und Kollegen unterhält. Ich habe derzeit das Gefühl ... und die Angst das mein Verstand allmählich eingeht ... ! Freunde zu finden ist mir schon immer schwer gefallen ... nicht weil ich unsympathisch bin oder mir der Kontakt schwer fällt. Anfangs scheinen mich die meisten Menschen zu mögen, warum auch immer !? Ich habe nur große Probleme damit anderen Menschen zu vertrauen. Vertrauen ... habe ich das überhaupt schonmal irgendjemanden wirklich entgegen gebracht ? Aus meiner Erinnerung kann ich zumindest keinen hervorkramen ... gerade Frauen gegenüber fällt es mir unendlich schwer. Vll. aus den bekannten Verlustängsten ... die wenigsten wollen sich für den Rest ihres Lebens an jemanden binden.
      Was auch eine interessante Tatsache ist ... ich konnte mir immer .. und kann es noch immer .. vorstellen mit einer Frau alt zu werden, Kinder zu haben ... und glücklich zu sein. Ich versuche auch ein guter Freund zu sein ... Aktivitäten zu teilen, auch wenn ich nicht immer unbedingt gefallen daran finde. Kompromisse eingehen ... was die meisten heutzutage garnicht mehr können oder wollen. Das einzige was ich auch bisher von einer Partnerin erwartet habe, ist Ehrlichkeit, Loyalität und mir ab und an ... auch nur mit den kleinsten Kleinigkeiten zu zeigen, das ich ihr wichtig bin. Aber das sind Dinge, die keiner bereit ist zu geben. Vor allem Ehrlichkeit ... weil das bedeuten würde, seine Persönlichkeit offen zu legen und sich verletzbar zu machen. Ich habe damit keine Probleme ... auf jede Frage die mir gestellt wird, antworte ich ... so ehrlich es überhaupt geht, auch wenn das bedeutet, das ich mich "angreifbar" mache, aber für mich ist das Sinn einer Beziehung ... !? Oder sehe ich das irgendwie falsch ? Ich erwarte ... oder eher erhoffe ... mir das nicht vom ersten Tag an ... sowas braucht seine Zeit, die ich mir genauso gebe wie meiner Partnerin. Es gibt in mir dunkle Abgrunde .. Gedanken die ich oft nicht bereit bin offen zu legen was meine Vergangenheit angeht. Ich war sicher kein Engel ... und war auch anderen Menschen gegenüber nicht immer ehrlich oder Frauen nicht zugetan mit denen ich geschlafen habe. Manche haben offen gesagt das ich das letzte Arschloch war und nicht verdient habe zu leben ... was ich rückblickend auch verstehen kann ! Ich gebe zu das das Leben damals deutlich einfacher war ... wenn man sich nur auf sich konzentriert und einem alle anderen völlig egal sind. Aber ich habe dafür bezahlt, nicht nur alleine durch eigene Hand.
      Das war dann auch der Punkt an dem ich kapiert habe, das sich etwas ändern muss ... das ich mich ändern muss. Ich habe oft darüber nachgedacht, ob ich eigentlich genau dieser Mensch bin ... und ich mich als "Gutmensch" eig. nur verstelle um meinem eigenen Bild als guter Mensch zu entsprechen. Ob es davon herrührt das meine Psyche leidet, weil ich nicht der bin, der ich eig. bin !? Dann fallen mir aber wieder die Gewissensbisse ein ... die mich damals verfolgt haben. Träume die ich deswegen hatte ... keine guten. Wenn man etwas für richtig hält, meldet sich nicht das Gewissen ... und lässt einen erkennen, das man etwas falsches getan hat !
      Aber .. und sorry dafür ... Scheiße nochmal ... das Leben an sich ist so viel einfacher ...

      Vll. ist es aber auch genau das was ich brauche ... Probleme ... !? Den Gedanken hatte ich in meinem Leben schon so oft ... vll. bin ich einfach nicht zufrieden damit, zufrieden zu sein !? Aber ist das nicht genau die heutige Kultur ? Man möchte etwas unbedingt haben und kann ohne eig. nicht mehr wirklich weiter Leben ... bis man es hat ... und etwas neues braucht weil es langweilig wird !? Konsumkultur ... wirkt sich dieses Verhalten mittlerweile auch so extrem auf zwischenmenschliche Beziehungen aus ? Es gibt da draußen genug Männer und Frauen zur Auswahl ... und wer ist wirklich glücklich in einer Beziehung ? So böse das jetzt auch klingt ... das ist mir schon seit Jahren bewusst ... niemand ist wirklich glücklich mit seinem Partner ... und das macht es einem teilweise so einfach eine Beziehung zu zerstören wenn man selber etwas ( wie in meinem Fall als Mann ) von einer Frau möchte ! Aber ist das richtig ? Wenn man sowieso unglücklich ist, ist es verständlich wenn man sein Glück woanders sucht ... nur bedeutet das auch, das niemand mehr um seinen Partner/in kämpft ! Auch wenn es warsch. das Richtige wär, etwas dafür zu tun, man hat sich immerhin nicht umsonst für denjenigen entschieden ! ( häusliche Gewalt ausgeschlossen !!! )

      Ich bin nicht hässlich ... und auch nicht wirklich unzufrieden mit meinem Körper. Genauso wenig halte ich mich nicht für dumm ... auch nicht für schlau ... eher für clever ! Auf Komplexe meiner Person gegenüber schiebe ich das ganze schon lange nicht mehr. Das wäre Quatsch und wurde mir immer wieder bestätigt. Wieso und warum ich so bin wie ich bin ... weiß ich teilweise auch. Weshalb diese Phasen auftreten ... nicht immer. Das einzige was ich nicht verstehe, warum ich ( wie ich es bevorzugt sage ), mich selber verziere !? Mir fällt da jedesmal der Text von den Bösen Onkelz ein ... von dem Lied "Narben" ... : Ein Buch in Haut geschrieben, eine lebenslanger Spiegel, begraben in der Zeit, im Nebel der Vergangenheit, die Narben auf unsren Seelen, bestimmen den Gang des Lebens, Hand aufs Herz, spürst du den Schmerz ...
      Für mich war es eine Bestrafung ... für die vielen Dinge die ich getan habe ... Dinge auf denen ich nicht wirklich stolz sein kann ! Und jetzt schau ich in solchen Momenten wie jetzt gerade darauf ... und spiele diese Szenen im Kopf nochmal durch. Im Endeffekt als eine Art Warnung für mich selber, die selben Fehler nicht noch einmal zu tun !? Aber es waren nicht alles Fehler ... könnte ich jede einzelne Narbe beschriften, würde ein Teil davon kein Fehler meiner Vergangenheit sein ...
      Dazu gesagt ... trotz meiner Vergangenheit ... meiner Taten und dem was mir angetan wurde, auch in vielen meiner Beziehungen ... bereue ich in meinem Leben nur eine einzige Sache ! An sich ist es kontrovers ... sich für etwas zu "bestrafen" und es doch nicht zu bereuen. Aber meiner Ansicht nach, gehört jede meiner Entscheidungen und Taten zu mir ... Sachen die mich zu dem gemacht haben was ich bin, zu dem Weg den ich gegangen bin ... weshalb also sollte ich etwas davon bereuen ?
      Das einzige was ich mir jedoch nie verzeihen werde ... und was ich bis zum Ende bereuen werde ... ist, das ich nicht zu der Beerdigung meines Bruders gegangen bin, um mich von ihm zu verabschieden !!!
      Ich war gerade 12 geworden ... als mein 7 Jahre älterer Bruder einen tödlichen Arbeitsunfall hatte. Einen Unfall den er hätte vermeiden können ... und weswegen ich bis heute eine gewisse Wut ... nein ... Unverständnis verspüre ! Aber wie dem auch sei ... ich wollte damals nicht mit ... warum genau weiß ich nicht. An dem Tag hat meine Cousine auf mich aufgepasst ... und ich habe nur rumgeblödelt ... gelacht ... ... Ihre Worte dazu haben sich für immer in mein Gehirn gebrannt ... : "Woanders weinen sie jetzt" !
      Ich war ein Spätentwickler ... soll aber keine Ausrede dafür sein. Ob ich es vollends verstanden habe damals, bezweifle ich ... Er war ein toller Mensch ... auch wenn man es im Endeffekt immer behauptet. Aber er war es wirklich ... er hat sein Leben gelebt und wenig ausgelassen. War ein unglaublich guter Schüler und überall beliebt mit einem reisen Freundeskreis. Ich war auch nicht dumm in der Schule, auch immer einer der Besten ... aber immer das Gefühl gehabt, nicht genauso gut gewesen zu sein wie er ... gerade meinen Eltern gegenüber. Obwohl ich es sein wollte ...
      Ansonsten sind wir Grund verschieden ! Obwohl ich mir bis heute Wünsche ... einen Teil seiner Persönlichkeit zu besitzen ... ! Ob ich zu ihm aufgesehen habe ? Ja ... definitiv. Natürlich frage ich mich heute noch ... wie es wäre wenn das alles nicht passiert wäre ... er hätte bestimmt schon Kinder ... ich wäre Onkel ... und auf Feiern würde man sich jedesmal sehen und sich gegenseitig auf den Keks gehen ... naja ... ich ihm definitiv mehr als er mir ^^ ! Oder ihn an einem Wochenende zu besuchen ... zu seiner Familie ...
      Man ... die einzigen Gedanken die mir Tränen in die Augen schießen lassen ! ... er fehlt mir ... auch wenn ich das wahrscheinlich nicht sagen würde ... wenn es anders gekommen wäre !

      An der Stelle beende ich das erstmal besser ... mein Kopf überschlägt sich gerade ...

      Greez
      Me
      Jemand anderes zu sein ist leicht und nichts besonderes - schwer ist nur man selbst zu sein ohne Kompromisse...
      Knapp ne Woche ... in der eig. nicht sonderlich viel vorgefallen ist an irgendwelchen interessanten Aktivitäten oder Ereignissen die alles hätten schlimmer machen können. Dennoch ist es so, denke mal weil ich mich jetzt tatsächlich voll mit dem ganzen Thema zu meiner selbst beschäftige. Warum ? Einfach weil ich langsam Klarheit deswegen haben möchte, was derzeit eig. los ist !?

      Es geht mir schlechter ... nicht nur allein psychisch, es äußert sich auch allmählich körperlich. Mein Magen fühlt sich nach dem wenigen Essen wieder so an, als ob er es nicht haben möchte. Kopfschmerzen, die ich schon ziemlich lange nicht mehr hatte.
      Ist es jetzt so weit ? Bin ich wieder ganz unten angekommen ? Ich merke nicht nur die Depressionen ... ich fühle sie regelrecht ... für mich wird alles wieder irgendwie grauer, trostloser ... obwohl das an sich nie groß anders war eigentlich !?
      Ich brauche gerade ewig lange für einen Satz ... liegt auch daran, das ich nicht mal Lust habe zu reden ... auf Fragen nicht mal mit Ja oder Nein zu antworten ... nicht weil ich es nicht möchte ... es ist einfach kein Elan dazu vorhanden.
      Kurz um ... ich habe aktuell die Lust am Leben verloren, dessen bin ich mir auch eig. bewusst ... seit längerem vll. schon, habe es aber versucht zu verdrängen und mich davon abzulenken .. um es nicht eingestehen zu müssen. Das soll nicht heißen das ich mir
      den Tot wünsche ... habe ich mir noch nie, auch wenn ich es mir ein paar mal vorgestellt habe ... nicht WIE ... sondern was wäre wenn !? Gut damit bin ich sicher nicht der einzige ! Ich habe Angst vor dem sterben ... und durch meine eigene Hand ... später vll. ...
      viel später ... ich möchte nicht in einem Bett vor mich hinvegetieren, in dem Fall möchte ich den Zeitpunkt schon selber bestimmen dürfen !
      Ich kann einfach im Moment nichts finden was mich irgendwie ein klein wenig glücklich stimmt ...
      Ehrlich gesagt ... wünsche ich mir jemanden zum reden ... nicht hier drüber ... über irgendwas ... ... aber derzeit weiß ich auch nicht wie ich mit anderen Menschen umgehen kann ... bzw. ... keine Ahnung, wie ich mich an jemanden hängen würde !? Ich habe meine Freunde immer mit bedacht ausgewählt ... auch ein Grund warum ich so wenige habe ! Nur fehlt mir die Fähigkeit gerade ... Menschen einzuschätzen. Eig. kann ich das ziemlich gut. Liegt vll. auch nur daran das mich andere gerade wenig interessieren !?
      Da wäre es eig. nur unfair einen Freund zu suchen bzw. aufzusuchen ... ich würde denjenigen sowieso nur wieder auf irgendeine meiner typischen Eigenarten verletzen oder enttäuschen.

      Ich weiß nur gerade einfach nicht was genau ich machen soll ... was ich mit mir anfangen soll !? Zum Doc gehen ? Was sollte der schon machen !? Krank schreiben für eine Auszeit ... damit ich mich noch mehr zurück ziehen und zu Hause vor mich hin denken kann in aller Ruhe ... nein ... Auf meine Arbeit kann ich mich aber auch nicht konzentrieren, die einfachsten Dinge ... die ich eig. mühelos kann ... fallen mir so unendlich schwer, weil mein Geist einfach woanders ist.
      Mich "einweisen" lassen ... wo ich mir nicht einmal sicher bin ob ich es auch wirklich möchte ... und wenn ... wäre es begründet aus der Sicht anderer ?
      Mein Körper schreit förmlich nach einem Schnitt ... meine Gedanken drehen sich einen Teil des Tages nur darum ... versuche mich aber jedesmal mit irgendwelchen Spielen davon abzuhalten ... ich möchte es nicht zulassen und sträube mich bisher noch dagegen ...
      werde es auch weiterhin ! Den letzten fehlenden Schritt werde ich nicht wahr werden lassen. Aber reicht der Gedanke daran nicht schon .. um es auch für mich selber zu rechtfertigen ?
      Ich brauche etwas anderes ... eine andere Umgebung ... hier .. bei meinen Ellis zu Hause ist so viel schlimmes passiert ... ich liebe meine Eltern ... aber einfach der Ort ... an dem ich war .. oder jedesmal gekommen bin wenn ich am Boden lag ...

      Meine Mutter hat es mich heute gefragt ... ich weiß das sie es schon länger bemerkt hat ... aber sicher nicht wirklich getraut zu fragen ... ob meine "Art" derzeit psychisch bedingt ist. Ich konnte nur mit einem Kopfnicken antworten und sie nichtmal dabei anschauen. Die nächste war Grenze damit überschritten ... ...

      Es tut mir leid das ich das hier schreibe ... wie gesagt, ich weiß nicht was ich mir davon erhoffe !? Ob ich überhaupt hoffe ...
      Eine Unterhaltung würde ich mir zwar wünschen ... will es ja aber auch eig. nicht ... weil es wie bereits erwähnt unfair wäre ... ...
      Ich hab einfach den "normalen" Weg verloren auf den ich so stolz war ihn erreicht zu haben ... und mich jetzt wieder weit abseits davon bewege ...
      Jemand anderes zu sein ist leicht und nichts besonderes - schwer ist nur man selbst zu sein ohne Kompromisse...
      Hi,

      ich habe alles gelesen. Du scheinst wirklich clever und - vor allem - sehr reflektiert zu sein. Ich war beeindruckt von der Art, wie du deine Situation und deinen Weg betrachtet hast.

      Es fällt mir aber schwer, etwas darauf zu antworten. Ich hätte viele Fragen an dich, deren Antworten mich interessieren würden, zum Beispiel: Wann fühlst du Zufriedenheit (heute, oder auch früher)? Was sind deine Stärken - erzähl mehr? Wie hast du es damals geschafft, ein zufriedenes Leben zu führen (es hört sich zumindest so an, als hättest du das vor deinem Umzug weitestgehend gehabt)?
      Ich habe auch Hypothesen... Wenn Krankheit nicht ein Defekt ist, sondern erstmal ein Schutzmechanismus - wofür ist dieses Tief dann gerade gut? Wovor schützt es? Unsere Psyche ist ein geniales Wunderwerk und jede noch so krude Verhaltensweise oder innere Dynamik hat im Kern das Ziel zu schützen. Worum geht es bei dir?

      Aber diese Gedanken und Fragen scheinen mir zugleich unpassend, da du deutlich schreibst, dass du gerade einfach in einem Loch bist, aus dem du keinen Ausweg siehst. Vielleicht sind daher meine Fragen und Gedanken für dich gerade einfach nicht dran.
      Aber was könnte dann dran sein, was könntest du gerade brauchen, das du dir selbst geben kannst? Leere Versprechungen Anderer sind zu wankelmütig - was liegt in dir, wie du wohl für dich sorgen kannst? Und was könnte ich dir schreiben, damit du ein Stück dieser Selbstsorge, die du einst definitiv besessen hast, und die wohl gerade irgendwo schlummert, wieder entdeckst?

      An dieser Frage hänge ich am meisten und daher fällt meine Antwort relativ leer aus. Eigentlich nur mit einer Frage: Was brauchst du? Was täte dir jetzt gut? Nicht die ultimative Lösung, das perfekte Heil, die schnelle Genesung, sondern ein wenig Linderung?
      Was brauchst du?

      Viele Grüße
      Hallo Ren.

      Erstmal herzlich willkommen hier im Forum. ^^

      Wir müssen gestehen das wir schon eine Weile um deinen Text herrum schleichen und nicht so recht wissen was und wie man dir antworten könnte... Teilweise sind unsere Meinungen auch einfach viiiel zu verschieden und es entsteht 'ne riesengroße Diskussion im Kopf *lach* aber das ist unsere Problem und nicht deines! ;) ... Jedenfalls haben wir keinen Plan was man dir jetzt raten kann aber da du ja eh keine Antworten (von anderen) erwartest ist ja eigentlich alles chick ^^

      Wobei frag da mal lieber die Mods. ;) könnte mir nämlich vorstellen das die diesen "Tagebuch"/"Blog"-Faden von dir nicht unbedingt so dolle finden... :/ einfach weil du für so "Selbstgespräche" auch einen eigenen Blog auf bauen könntest und nicht das Forum da zu brauchst. Aber das nur mal so am Rande. ;)

      Was uns zum Thema nicht auf die Beerdigung gehen und lachen eingefallen ist : Du warst ein Kind. KInder verarbeiten vieles einfach anders als es Erwachsene tun. Außerdem ist lachen und total überdreht drauf sein auch manchmal so eine Art Schutz. Ganz nach dem Motto, lieber lachen statt heulen und lieber aufdrehen als zusammen zubrechen. ... Glaube einfach das du dich da geschützt hast an dem Tag und das es eine ganz normale Reaktion eines kleinen Jungen war der traurig ist und auf seine ganz eigene Art und Weise um seinen Bruder trauert. Finden daher den Satz von deiner Cousine "wo anders weinen sie jetzt" eher nicht so gut... Jeder geht halt anders damit um!! Der eine heult wie ein Schlosshund, ein anderer dreht ab und lacht und wieder andere zekloppen im Suff Spiegel... verstehst du was ich meine? Finde einfach du solltest das nicht so streng zu dir selber sein und auf diesen Spruch nix geben, war halt deine Art damit umzugehen und das ist vollkommen okay! ! :)

      Ansonsten fällt uns nix mehr ein. ;)
      Wir wünschen dir einfach ganz viel Kraft und schicken dir paar Sonnenstrahlen rüber ^^ :D

      Mit lieben Grüßen.

      // Nora (für die ganze Gruppe)
      Hallo,
      mir geht es ähnlich wie den Vorpostern und es fällt mir schwer, was drauf zu antworten, doch treiben mich deine Texte doch schon eine Weile um, weil da einfach auch deine derzeitige Lage so spürbar wird und ich möchte doch ein paar Dinge versuchen zu sagen, aus meiner Erfahrung, vielleicht kannst du dem auch was abgewinnen .
      Ich versuche mal grob zusammenzufassen, was ich von deinen Texten verstanden habe:

      Es scheint sich bei dir über einen längeren Zeitraum viel angesammelt zu haben, und die Baustellen sind recht zahlreich. Du merkst selbst, dass du mehr und mehr an Deine Grenzen in vielerlei Hinsicht kommst, weißt aber noch keine Auswege und je mehr sich das alles zuspitzt, desto auswegloser scheint die Lage. Du hast angesprochen, dass du Medikamente nimmst und dass sie dir helfen, zumindest die körperlichen Auswirkungen ein bisschen zu mildern (Schlaf, innere Ruhe). Das finde ich schon mal sehr wichtig, dass das ein wenig hilft
      Da gab es den Umzug, die Trennung von der Freundin, die Jobsituation ist unbefriedigend und du fühlst dich in der derzeitigen Umgebung nicht wohl und hast auch kaum jemand, mit dem Du drüber sprechen kannst. Du denkst auch darüber nach, dich stationär aufnehmen zu lassen, weil es dir immer schlechter geht und du auch die Konzentration in der Arbeit nicht mehr gut aufbringst. Soweit das, was ich von Texten verstanden und behalten habe .
      Ich war schon öfter in ähnlichen verworrenen und zugespitzten Situationen und ich kenne auch die Zweifel von mir, einer Klinikaufnahme gegenüber. Aber es wäre zumindest eine möglichkeit, mal aus allem ein wenig rausgenommen zu sein für eine gewisse Zeit (ewig behalten die einen eh nicht) und sich mal sortieren zu können, zu schauen, was ist das Wichtigste, wo brennt am meisten der Hut" und nach und nach die Dinge angehen zu können. Noch dazu hättest Du da vielleicht auch die Möglichkeit, dich gleich an kompetente Beratungsstellen wenden zu können, die gemeinsam mit Dir ein bisschen überlegen und vielleicht neue Möglichkeiten aufzeigen können , was zB Job und Wohnsituation angeht.
      Zudem könntest Du überlegen, ob es nicht vielleicht sinnvoll wäre, eine psychotherapie oder beratung mal zu versuchen, zusätzlich zu den Medikamenten (die können auch keine Wunder wirken, nur unterstützen).
      Ich kann nur von mir sprechen, aber ich habe so einen radikalen Schnitt wie du es nennst, in Form einer stationären Aufnahme rückblickend immer als hilfreich und entlastend empfunden und konnte da einfach ein wenig Distanz und Entlastung finden, und eins nach dem anderen wieder Boden gewinnen. Wenn man so drinsteckt, ist es ab einem gewissen Punkt einfach sehr schwer es nur mit sich und intensivem Nachdenken wieder hinzukriegen. Und bei dir sind einfach viele Dinge die da grade anstehen, noch dazu hast du kaum Ansprechpartner. Allein drehen sich die eigenen Gedanken irgendwann immer wieder im Kreis und es ist schwer, aus dieser Endlosspirale wieder auszusteigen, so jedenfalls meine Erfahrung.
      Zu der Sache mit der Beerdigung hatte ich einen ähnlichen Gedanken wie die Pusteblumen. Es kommt mir aber so vor, als hättest du diesen Verlust noch nicht richtig verarbeitet oder jedenfalls beschäftigt es Dich auch sehr. Deswegen wäre vielleicht aucvh in dem Punkt Unterstützung nicht schlecht, oder?

      Meine Erfahrung, Abstand nehmen, mal sich fallen lassen dürfen kann sehr helfen. Wenn so viele Dinge gleichzeitig akut sind, ist es trotzdem leichter, eins nach dem anderen anzugehen und wenn möglich Unterstützung dazu zu nehmen. Mehr Perspektiven und Ideen können nicht schaden. Was spricht also wirklich gegen eine stationäre Aufnahme, einfach um mal ein bisschen entlastung und Abstand zu kriegen und die Dinge sortieren zu können?
      Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will."
      ..."vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist...." (Rilke)
      Die Ursache bin ich selbst! (Thomas Bernhard) :thumbsup:

      DER KRIEG IST VORBEI! (meine exsupervisorin)
      Als erstes ... Dankeschön für die ... hm ... Antworten !?

      Das 2. ... muss ich mich wohl entschuldigen. Es ist nicht meine Absicht ein Tagebuch in einem Forum zu führen, das wäre etwas vermessen ... mein "Ich" damit anderen aufzuzwingen, auch wenn ich zugeben muss das die Art und Weise wie ich schreibe das wirklich vermuten lässt ... nur schreibe ich nunmal so :( ...
      Ich weiß das ich es anderen meist nicht einfach mache, etwas auf meine Gedanken zu antworten ... teils beantworte ich meine Fragen ja selber, hatte ich aber auch geschrieben, das es mir erstmal wichtiger ist, selber über alles nachzudenken und meine Antworten selber zu finden, einfach um für mich selber darüber bewusst zu werden, ob meine Denkweisen und Ansichten überhaupt richtig sind ... entgegen allem was man über die Psyche weiß ... für mich rational erklärbar sind. Ich bin zumindest der Ansicht, das unser Körper ein komplexer Aufbau ist, der durch chemische Prozesse gelenkt wird ... auch unsere Gedanken und Gefühle. Daher ... auch wenn wir es als Menschen nicht ... oder noch nicht verstehen ... muss ja ein körperlicher ... wie noyée so schön gesagt hat ... Defekt vorliegen !? Aber ob das einfach nur eine Ausrede ist, das meine Gedanken einfach nicht richtig funktionieren ... oder meine "Seele" einfach einmal einen Schlag zu viel abbekommen hat ... bin ich mir auch nicht sicher. Selbstschutz ... hat meine Persönlichkeit natürlich auch seine Facetten um sich selbst vor negativen Einflüssen zu schützen. Aber das ist es nicht immer ... zumindest wüsste ich nicht wovor ich mich aktuell schützen müsste ? Warum ich die "berühmte" Mauer um mich selbst hochziehen müsste ... Eigentlich ist es ein Neuanfang, ich weiß bloß nicht, wofür ich mich ins Zeug legen sollte um einen solchen wirklich durchzuziehen !?

      Ich weiß nicht wann bzw. wodurch ich mich zufrieden fühle ... so traurig das auch klingen mag. Natürlich kann ich zufrieden sein ... aber das ist ein Gefühl das ich nicht genau definieren kann !? Wenn ich neben meiner Partnerin liege, sie einfach nur beobachte ... und mir denke ... dieses schöne etwas gehört mir ... ... ich glaube das ist ein solcher Moment, wobei es aber auch nur ein Stück glücklich sein, sein kann !? Ist glücklich sein gleichzusetzen mit Zufriedenheit ?? Entschuldigt die evtl. blöde Frage ... aber ich weiß es wirklich nicht !?

      Womit ich es damals geschafft habe das ich aus diesem Loch wieder rausgekrabbelt bin ... die Antwort lässt mich gerade lächeln. Nicht aus nostalgischer Erinnerung, eher an die vorhergehende Aussage!
      --> Frauen werden warsch. mit den Augen rollen, Männer eher "cool" denken !? Es war die erste Anschaffung überhaupt, die nur alleine für mich und mein Ego gut war. Ich hab mir ein viel zu teures 325 PS Auto gekauft. Nicht weil ich es brauchte, einfach nur ... weil ich es wollte ! Wie ich mir auch oft anhören durfte ... eine klassische "Penisverlängerung". Aber es war mir vollkommen egal ... es war für mich alleine und so banal und idiotisch das ganze auch war, es hat meinem Ego einen Schub gegeben und mir ein Gefühl von Glück verschafft, alles andere war nicht wichtig.

      Es gibt für mich keine unpassenden oder dummen Fragen, sondern ausschließlich dämliche Antworten. Jede Frage hat auch eine Antwort verdient ... weil man sich meist zu selten traut eine einfache, aber meist wichtige Frage zu stellen. Der Gegenüber kann auch nicht wissen, wie wichtig einem die Antwort darauf sein kann !
      Dennoch ... auch wenn ich jetzt ein paar Stunden darüber nachgedacht habe ... fällt mir keine direkte Antwort darauf ein, weil ich es einfach nicht weiß. ich weiß nicht was mir einen Schubs geben würde um wieder etwas nach vorn blicken zu können. Das ist ja auch aktuell mein größtes Problem ...

      Das letzte ... Dankeschön für den ... ich nenne es mal, und nicht böse sein ... "Versuch" ... die Schuld von mir zu nehmen das ich damals mit meinem Bruder aus reinem Selbstschutz gehandelt habe. Das war auch eine Zeit lang meine eigene Ausrede ... aber die akzeptiere ich schon lange nicht mehr, auch wenn ich noch ein unreifes Kind war. Der Spruch meine Cousine war gerechtfertigt ... es war eine ... unangemessen trifft es nicht mal annähernd ... respektlose und idiotische Reaktion bzw. Verhalten ... aber auch wenn ich es bereue und mich selber dafür hassen ... ist es verarbeitet. Natürlich denke ich noch darüber nach und schäme mich auch dafür ... gehört aber eig. nicht hier rein ... und ich entschuldige mich dafür wenn es so rüber kam. Meine Gedanken streuen beim schreiben immer in alle möglichen Richtungen ... daher kommt es auch oft vor das etwas zusammenhangsloses dabei raus kommt -.- !
      Auch ... wenn mich eine Sache etwas verunsichert ... ich weiß nicht wer mit "WIR" gemeint ist Ö.ö !?

      Edit:
      Meine Mutti kam gestern Abend nochmal zu mir und wir haben uns nochmal etwas genauer über meine jetzige Situation unterhalten. Mit 28 zwar blöd zu sagen ... aber meine Mutti liegt mir sehr am Herzen und ihre Meinung ist mir immernoch wichtig ... und sie hat von sich aus gefragt ob eine stationäre Therapie nicht doch langsam mal angebracht wäre. Eine Art Bestätigung meiner eigenen, eigentlich schon geklärten Frage ... ob ich es wirklich machen sollte !? Am Montag werde ich zu meiner Hausärztin gehen ... auch wenn mich meine derzeitige Firma daraufhin kündigen sollte ... zumindest so weit und "erwachsen" sollte ich schon sein und einsehen das wenn man alleine nicht mehr weiter kommt ... wirklich Hilfe braucht. Als Teil einer Therapie bei einem Therapeuten 2x die Woche habe ich ja bereits hinter mir ... eine stationäre Aufnahme ist aber ein, zumindest in meiner Sicht, größerer Schritt ... den ich auch gewillt bin, erstmal auszuprobieren.

      so Long ...
      Jemand anderes zu sein ist leicht und nichts besonderes - schwer ist nur man selbst zu sein ohne Kompromisse...
      Da ich vermute das es uns betrifft und
      um dir mal die Verunsicherung zu nehmen und weil du es in dem Zusammenhang Schuldgefühle/Beerdigung mit am Schluss geschrieben hast und wir da ja auch was zu geschrieben haben...

      Mit "Wir" meinen wir uns die "Pusteblumen" ;) ... Wir haben eine Diss. (bzw. sind multiple dürfte den meisten glaube mehr sagen ;) ) und darum halt "Wir" und nicht "ich" bzw nur sehr selten "ich" ... Ok und nun weiter im Text ;) :D Sorry, für das "off-Topic" *lach* aber wollten dich nicht so verwirrt zurück lassen!! ;)

      Außerdem ist doch okay das du so schreibst wie du schreibst, kein Grund sich zu entschuldigen! ;) Haben halt nur darauf hingewiesen weil wir schon offt gelesen haben das solche Fäden zugemacht werden... eben aus solche Gründen, "Selbstgespräch" ... Wollten dich nur davor bewahren geschlossen zu werden, da wir es ja im Grunde eigentlich ganz gut finden was du hier für Dich tust!! :) Sorry, falls da was falsch rüber gekommen ist, schreibe ruhig weiter... Bitte :)

      Ok., das aber nur so Rande von uns (den Pusteblumen ;) keine Angst wir beissen nur und spielen nicht ;P *lach* Nein sind ganz lieb, Echt ^^ )

      Liebe Grüße und viel Kraft. :)

      // Nora (für die Gruppe bzw für den "Rest" der Pusteblumen ;) )

      fünkchen Hoffnung !?

      Hey ...

      Es ist gemacht. War heute früh bei meinem Hausarzt für eine Überweisung zwecks stationärer Aufnahme. Danach direkt dort hin und diesen Freitag soll das ganze dann starten. Das "Vorstellungsgespräch" verlief ganz gut. Die vorläufige Feststellung lautet: Schwere Depression mit drang zum SVV ... Meine Medikation wurde jetzt erstmal ein klein wenig angepasst.

      Meine Gefühle sind aktuell so extrem gemischt, aber glaube das geht jedem so. Einerseits freue ich mich das etwas passiert ... wenn denn etwas passiert. Andererseits habe ich ... hm ... Angst ? ... nicht direkt eigentlich !? Ich fürchte mich davor ... und auch wenn ich den Schritt von mir selber aus gehe ...fühlt es sich gerade so an als ob ich dort fehl am Platze wäre !? Dumm ... ich bin noch nichtmal da ! Aber bei jeder solcher Phasen ... die ich in den letzten Jahren hatte ... die auch weitaus mehr ausgeufert sind, wurde mir für mich selber etwas klar .. und an den Gedanken klammere ich mich auch gerade ... "Vll. muss man erst komplett zerbrechen, bevor man neu beginnen kann !?" Es ist ein Schritt hin in Richtung "Heilung/Besserung" ... für mich aber das Eingeständnis das ich ganz am Boden angekommen bin und so in mir die Hoffnung aufkeimen kann, das es diesmal ein wirklicher Neuanfang sein wird !?!

      Ich bin bis aufs letzte gespannt ... und ich hasse es zutiefst auf etwas warten zu müssen, umso mehr ... desto wichtiger es für mich ist -.- ! Krank geschrieben bin ich nicht, bin da auch etwas im Zwiespalt ob das ok ist .. oder nicht. Zuhause zu sitzen, gerade jetzt ... und darauf zu warten ... bringt mich sicher um den Verstand ! Da ist etwas Ablenkung sicher schon gut ... nur weiß ich auch, das ich mich nicht auf meine Arbeit konzentrieren kann, meine Gedanken schießen dafür einfach zu wirr umher gerade.
      Eines der schwierigsten Dinge morgen, wird nur die Erklärung an meinen Vorgesetzten sein ... weswegen ich für eine ganze Weile nicht da sein werde. Ich weiß das ich nicht die ganze Symptomatik runter rattern muss, aber erfahren werden sie es, zumindest wo ich war denk ich mal, sowieso. Nachdem was ich bisher so gelesen habe !? Tja ... nichts was man unbedingt gerne macht ... ...

      Aber ... müsste mich das ganze nicht eigentlich fröhlicher stimmen ? Es ist irgendwie mehr das Gegenteil ... Kein Plan !?!?


      so Long
      me
      Jemand anderes zu sein ist leicht und nichts besonderes - schwer ist nur man selbst zu sein ohne Kompromisse...
      Edit:

      Heute früh gleich meinem Vorgesetzten informiert ... nicht das warum und wieso. Mir wurde zwar die Wahl gelassen, aber die Aussage war eig. direkt und unmissverständlich. Ich solle nach Hause gehen und die Woche dort bleiben, weil es zu gefährlich für mich selber und meine Kollegen ist wenn ich so arbeite. Ob es Mitgefühl ist ... oder ob man es mir einfach so sehr anmerkt ... wobei ich mich eig. zusammengerissen habe, weiß ich nicht !? Unsere Sekretärin hat zumindest etwas genauer nachgefragt und zeigte Verständnis ... in dem Moment überkamen mich auch schon Schuldgefühle, das ich nicht arbeite ... wobei es körperlich ja eig. geht ... und ich musste zu meiner Überraschung mit den Tränen kämpfen ... ich hasse solche Situationen. Damals in der Lehre war es das selbe ... da durfte ich auch ein viertel Jahr nicht aktiv arbeiten, nur in unserer Lehrwerkstatt ... und jeder schaut einen blöd an weil es sich immer wieder ziemlich schnell rumspricht. Eine Art Highlight bzw. Unterhalter als Clown für andere in ihrem langweiligen Arbeitsleben ... ...
      Jemand anderes zu sein ist leicht und nichts besonderes - schwer ist nur man selbst zu sein ohne Kompromisse...

      Stand der Dinge ...

      Joooooooo ... und ich melde mich mal wieder zu Wort ... als Antwort auf meine eigenen Texte ...

      N bissel mehr als eine Woche ... das ich die stationäre Therapie abgebrochen habe ... nach knapp 2 Tagen ! Nicht das ich mich dort unwohl gefühlt habe ... nur halt, wie erwartet fehl am Platz. Ohne irgend jemandem hier zu nahe treten zu wollen, aber dort sieht man den Abgrund ... zu dem ich definitiv nicht gehöre. Ein Therapieprogramm das sich jedweder meiner Logiken entzieht und ein Arzt der keinerlei Durchblick besitzt und selber als Patient dort gut aufgehoben wäre. Natürlich stelle ich mich dadurch auf eine höhere Ebene als die Menschen die dort stationär aufgenommen sind ... empfinde mich aber nicht als etwas besseres ... nur definitiv nicht psychisch "beschädigt" genug um dort hin zu gehören. Zumal die Schwestern auf der Station mich schon nach wenigen Stunden gefressen haben. Aber das zeigt nur mein Trotz und meine Dickköpfigkeit ... gut oder nicht in manchen Fällen, hier aber meines Erachtens angebracht. Die Hilfe die ich benötige und mir selber davon verspreche gab es dort auf jeden Fall nicht !

      Tja, direkt danach mehrere Tageskliniken und Therapeuten angerufen ... bisher ohne jeglichen Erfolg ... in einer Welt der Massenabfertigung, auch in der psychologischen Sparte, ist für einen einzelnen ... frei denkenden Menschen kein Platz ...

      Eig. sollte/wollte ich heute wieder arbeiten ... war auch, nach einer Nacht mir ca. 2 Stunden schlaf, pünktlich dort. Keine halbe Stunde später wurde ich nach Hause ... bzw. zum Arzt geschickt. Krankschreibung bis etwas passiert ... ... wenn etwas passiert.
      Nachdem ich alles was mir etwas bedeutete und wichtig war ... verloren habe, darf ich jetzt nicht einmal mehr arbeiten gehen. Einerseits versteh ich es ... die "Gefahr" ist zu groß wenn man keinen klaren Gedanken fassen kann ...andererseits ... bin ich für mich ... alleine ... Einsamkeit ... eine meiner größten Ängste im Leben.
      Typisch ich ... direkt alkoholisiert ... nicht aus Sucht, aus Angst ... es betäubt mein Gehirn ... lässt es weniger aktiv am Geschehen teilhaben ... und sorry wenn das hier mal wieder wirr geschrieben und sich einige Fehler einschleichen ... aber ich bin aktuell "drauf".
      Ja, evtl. kein guter Zeitpunkt Texte zu verfassen ... aber an sich einer der besten Zeitpunkte, da ich mich konzentrieren kann ... auf ein Sache, das schreiben.

      Mir geht es nicht besser ... eher das Gegenteil ... mein Verlangen nach einem "cut" ... ist überwältigend. Und ich bin mir nicht sicher ob es evtl. sogar eine "gute Idee" wäre. Vll. lindert es ein wenig ... und so mies und krank das auch klingen mag ... vll. wäre ich dann wieder ein größeres "Problem" für Psychologen und co. !? Ist dieser Gedanke schon krankhaft und falsch ? Derzeit fehlt mir einfach der Bezug zur Realität ... den ich aktuell auch überhaupt nicht haben möchte ... Realität ist ein Arschloch ... sorry für den Ausdruck an dieser Stelle ... aber es ist einfach so ! Ich bin einfach von allem enttäuscht ... von mir selber und alles um mich herum ... und jeder der mir gerade zu nahe kommt ... bekommt es auch zu spüren. Vll. sollte ich auch aufhören mit jeder Art von Hoffnung ... weil enttäuscht wird man so oder so ...
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