Flashback/Erinnerung und das Jetzt danach

      Flashback/Erinnerung und das Jetzt danach

      Hallo,

      ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben.

      Ich halte nicht so viel von allen kategorisierenden Begriffen. Es widerstrebt mir daher auch ein Erlebnis als Flashback zu benennen.
      Aber vorgestern hatte ich eine Erinnerung, die sich so plötzlich in meinen Kopf drängte und die ich so 1-1 empfand als wär ich wieder in der Situation... körperlich wie emotional.. dass mir "Erinnerung" als Begriff nicht ausreichend erscheint - und so etwas habe ich so noch nicht erlebt.

      Ich hatte ein Buch gelesen, nachts.. es war eigentlich eine Art seichte Schnulze.. als ich das Buch kaufte, war mir aber nicht klar, dass es eine seichte Schnulze mit einer durch und durch traumatisierten weiblichen Hauptperson ist.
      Die Traumatisierung wurde aber nicht weiter im Detail beschrieben und ich las so vor mich her ohne irgendetwas zu erwarten was mir ernsthaft nahe geht.

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      spoiler: sex, nähe...
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      Und dann versuchte die gute Frau, weil sie es durchaus wollte aber entgegen innerer Ängste, körperlich mit dem Schulzenkerl zu werden.
      Das wurde natürlich bildlich und emotional genau beschrieben. Und sie tat so.. und tat dann etwas wo ich dachte "nein. nein. definitiv nein. wenn der autor ein bisschen ahnung hätte täte sie das nicht mal eben".
      Was Quatsch ist, weil sicherlich sich jeder an anderen Stellen schwer täte. Ich schloss dabei nur von mir auf alle anderen, dass es leichter ist berührt zu werden als den anderen, "das", zu berühren.
      Jedenfalls folgte nach dem Gedanken "no never" eine derart reale Erinnerung.. dass ich erstmal aufgestanden bin, mich angetrunken hab und die ganze Nacht jemanden per Whatsapp zugemüllt habe..
      Es war als lägen 50kg auf meinem Brustkorb, ich konnte zwar real atmen, hatte aber die Erinnerung nur schwer atmen zu können, ich fühlte mich ängstlich, verwundbar, nach "ausharren" statt wie sonst "kampf oder flucht"..
      Ich hatte sogar ein paar Momente den Gedanken an SVV, was mir eigentlich fremd geworden ist und auch nicht ernsthaft zur inneren Debatte stand, aber dennoch kurz ein wenig verlockend erschien um die Gefühle gegen Greifbaren Schmerz zu ersetzen.
      Die Erinnerung die ich hatte.. war von einem Abend als ich 15 war. Ich hatte so verbittert darum gekämpft, dass mein erster Freund bei mir übernachten durfte (verbittert, weil ich durch die Sozialphobie meiner Mutter kaum Menschen überhaupt nach Hause mitbringen konnte), dass der Gedanke ob ich das überhaupt will, mir erst kam, als es dann endlich beschlossene Sache war.
      Es war nicht so, dass ich von ihm Bedrängung oder Erwartungen zu erwarten hatte. Trotzdem war es mir schon vorher etwas "huch wirklich?" zumute.
      Dann war er da, ich hab mich im Bad umgezogen und die einzige Nachtklamotte die ich hatte.. ich fühlte mich viel zu nackt darin.. und kam dann in mein Zimmer sah ihn und fand ihn auch viel viel zu nackt (Tshirt und Unterhose, aber keine Shorts).
      Da widerstrebte mir das ganze eigentlich schon deutlich genug, als dass ich heute einfach gesagt hätte "äh.. ich schlaf auf dem Boden" und heute hätte ich das entgegen von Fragen und Verwunderung halt getan.. zumindest vorerst bis ich mich wohl fühle..
      Damals fehlte mir die Achtsamkeit meine Gefühle richtig wahrzunehmen und Konsequenzen daraus zu ziehen. Damals war mir klar "tja angezettelt, durchstehen".
      Wir legten uns dann hin und er berührte mich und das war zu nah.. es war als hätte ich nicht nur bildlich, sondern real eine körperliche Grenze 30cm oder mehr um mich.. und er würde die unterschreiten.. und für mich war es völlig plausibel, dass ich das aushalte bis er zum körperlichen Punkt x kommt, da wusste ich, dass ich ein "nein" rauskrieg.
      Genauso kam es und ich weiß dass mein nein in meinen eigenen Ohren fremd und dumpf klang.. und er kapierte dann auch und fragte warum ich zitter und hat mich gehalten..
      Obwohl dann die Totenstarre soweit vorbei war.. ist er irgendwann eingeschlafen und ich lag die ganze Nacht wach, weil mir an dem Tag auch das neben ihm schlafen zu viel war. Und wieder war es für mich plausibel das auszuhalten.

      Hier sind vielleicht User, die verstehen, dass so etwas eine bedrückende in-aufruhr-bringende Erinnerung sein kann.
      Es fiel mir schwer gegenüber Menschen außerhalb von SVV Foren mich zu artikulieren.. Ich war 15, das ist über 10 JAhre her, vielleicht sind solche Ängste jedem bei den ersten Versuchen von Nähe passiert.
      Ich habs nicht geschafft meinem Mann die Erinnerung zu schildern, es war mir zu peinlich, zu albern, mich davon heute aus der Bahn bringen zu lassen.
      Aber, und das hat Jahre an Arbeit und Übung gekostet, ich hab mich gezwungen überhaupt mit ihm zu reden.. halb drumrum..einen Tag später, aber immerhin.. hab mich an ihm festgeklammert, mich ausgeatmet, mich an dem Gedanken gelabt, in Sicherheit zu sein, dass er da ist, seine Barstoppeln, er, ich nichts aushalten muss, ich mich nicht mehr selbst zum reglosen Reh vor der Flinte mache..
      Tatsächlich haben wir sogar viel gelacht während er zum 100 Trilliardsten Mal "rede" sagte, bis ich das ausgespuckt hatte, was ich ausspucken wollte.

      Ich weiß nicht, ob es müßig ist aus dem Vorfall mehr machen zu wollen als es ist. Vielleicht war es eine Erinnerung Punkt. Aber ich hatte das Bedürfnis daraus irgendetwas mehr zu machen.
      Hab mich gefragt, was mir das sagen kann. Warum diese Erinnerung derart "lebhabft", warum überhaupt, warum hab ich mich damals so gefühlt..
      Ein kleiner hoffnungsloser Teil in mir hofft, dass ich jetzt sicher genug in mir und meinem Leben bin, um an Erinnerungen zu kommen, die wirklich Erklärungen bieten. Ich hab mich vor Jahren auf allen erdenklichen und kranken wegen versucht zu retraumatisieren um an vielleicht nicht existente Puzzleteile zu kommen.
      Aber das ist nur ein kleiner hoffnungsloser Teil. Wenn ich bisher nicht drankam, vielleicht gibt es nichts, wenn kann ich es nicht erzwingen und vielleicht ist es auch gut so. Diese Diskussion möchte ich mit mir und anderen nicht führen, weil sie eh nirgendwohin führt.
      Was mich mehr beschäftigt hat.. war die Frage.. ob, das vielleicht das letzte Mal war, dass ich wirklich Nähe zulassen konnte, auch wenn ich sie nicht ertragen hab. Das ist etwas provokant, weil ich sicher danach viele Male Nähe noch gespürt hab. Aber in den über 10 Jahren.. hab ich es perfektioniert Körper und Seele zu trennen. Ich war betrunken, ich hab riesige Neigungen und Konstrukte drumrumgebaut..
      Ich hab meinen Mann gefragt, ob er sich mir nahe fühlt, nahe im Sinne von nackt, seelisch dabei. und er tut das. was dafür spricht, dass die konstrukte nicht schuld daran sind, dass ich das nicht tue oder dafür dass ich grad zwanghaft rumanalysiere und mich doch nahe fühle nur eben nicht ausgeliefert.
      seelische nahe und seelisch wie gehäutet.. kann ich grade schwer unterscheiden.. leider gibts da ja auch keine vergleichswerte ;)

      Ich bin heute so pragmatisch, wehrsam, straight, mit Stress und Emotionen belastbar.. das mag zT eine Maske sein und mir ist klar, dass ich das dahinter auch bin und pflegen muss.. Maske klingt aber falsch.. ich kann einfach heute funktionieren wenn ich muss bzw will.. kann meinen Job bestreiten.. kann Sachen überhören statt mich zu fragen "bei Interpretation x könnte es dann sein, dass ich schlecht bin, dass person x mich nicht mag, dass ich falsch gehandelt hab", kann meine Schwächen anerkennen, damit leben, dass mich nicht jeder mag oder jeder richtig versteht und kann mir eben auch Ruhephasen, Erholung (statt SVV) gönnen, über Gefühle in der Regel reden..
      Ich will damit sagen.. dieses 15 jährige ich.. ist mir so fremd geworden, dass ich nicht weiß was ich damit anfangen soll.. wie ich drüber reden soll mit Menschen die mich nicht so kennen.. es ist mir peinlich.. wenn auch kurz.. mich nach Fötungsstellung und "bitte kommt endlich jemand und rettet mich" zu fühlen.

      Grade möchte ich am liebsten in einen anderen Menschen reinkriechen, der mir verspricht, dass alles gut wird.
      Und mein funktionales Ich seufzt und gibt zu bedenken, dass kein anderer mir Sicherheit geben kann, letztlch nur ich, und das kriechen und klammern nicht hilft, sondern selbst machen.

      So.. das musste mal raus.. zusammenhängend.. ohne die Hälfte rauszulassen..

      Wenn jemanden dazu irgendetwas einfällt freue ich mich.. ich gehe eher von "kenn ich auch" als von Ratschlägen aus (weil ich nicht wüsste was man raten könnte, aus meiner Sicht kann ich grad aus dem ganzen keine klaren Handlungen ableiten).. freue mich aber über beides ;)
      Hallo Swollen,

      ich weiß jetzt nicht,ob ich Dir was sinnvolles sagen kann, aber jedenfalls kommen mir deine Gedankengänge und wie du das erlebt hast recht bekannt vor.. ich kannte sowas auch lange nicht, hatte keine so real wirkenden wiederkehrenden Erinnerungsfetzen und es wäre mir nie in den Sinn gekommen, das Wort Flashback oder Trauma im zusammenhang mit mir zu verwenden. Obwohl ich viele andere Aspekte schon an mir kannte, die u.a. auch hier immer wieder beschrieben werden. Aber ich, ich hatte ja nichts derart schlimmes erlebt, es wäre mir heillos übertrieben vorgekommen, mich als traumatisiert zu beschreiben...

      Tja.. bis es dann aus heiterem Himmel , fast 15 Jahre später plötzlich anfing, dass solche Erlebnisse wie Du sie oben beschrieben hast, plötzlich völlig überraschend auftauchten, in meinen körper fuhren und sich absolut real anfühlten (übrigens fing es bei mir auch mit der Erinnerung an meinen 1. Freund und unsere Versuche, uns körperlich näher zu kommen, an, ich war auch ca 15. ) Damals dachte ich auch. Da muss ich durch, das ist normal, ich muss das einfach lernen auszuhalten)
      und es kam dann einiges hoch und viele andere Dinge haben sich wohl endlcih "sicher" genug gefühlt, um sich rauszutrauen. Ich habe sehr damit gehadert, ob ich mir nicht einfach nur was einbilde, mehr daraus mache als es ist oder einfach nur eine Erklärung für all das haben will, wies mir geht und mit welchen Schwierigkeiten ich seit zig Jahren kämpfe.

      Zum Glück war/bin ich in Therapie und hatte quasi einen kompetenten Ansprechpartner. und wir haben da wirklich viel drüber gesprochen und tun es noch immer. Hab immer wieder meine Zweifel kundgetan und was das ganze jetzt soll, ob denn sowas überhaupt möglich ist, nach so vielen jahren, wo ich sowas vorher nie hatte und es ja nicht sowas extrem schlimmes war, und überhaupt, was, wenn es gar nicht stimmt und ich es mir nur einbilde oder irgendwie aufbausche.

      Was ich gehört habe: Es ist nicht ausschlaggebend, ob es stimmt oder nicht, in welcher Ausprägung etc. es geht ja nicht um eine Gerichtsverhandlung. Fakt ist, es ist da was aufgetreten, dass sehr aufwühlend ist und das irgendwo seinen Ursprung nimmt und mich sehr stark beschäftigt. Das ist Grund genug, es ernst zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen, selbst wenn ich es nur erfunden hätte (ich empört: wieso sollte ich sowas erfindeN?) aber er wollte mir damit nur sagen, es geht nicht um eine Beurteilung von Außen, es geht darum wie es mir damit geht und was es mit mir macht, und das ist in demFall das einzig wichtige. Ähnliches habe ich von meinem Arzt gehört. und nach und nach viele Fakten aus dem neuern Wissenstand der Forschung, ja, kann sein dass das jahrzehntelang nicht auftaucht, dann plötzlich doch, ja auch bei "harmloseren" Dingen kann es das geben, es kommt darauf an, wie vulnerabel man selbst zu dem Zeitpunkt war und wie und ob das ganze später gut oder weniger gut oder gar nicht aufgefangen wurde.
      Dass die leute, die eine handfeste PTSD Diagnose haben, durchaus ähnliches erzählen und es jedenfalls nachvollziehbar ist, also nicht völlig aus der Luft gegriffen, was ich da so fühle und mir denke .Nach und nach hab ich das sickern lassen, und zumindest ich für mich hab irgendwann mir gesagt. ok. es ist so, es nutzt ja nix, mich auch noch ständig mit den zweifeln zu quälen, ich hab das näher angeschaut, fachmenschen gefragt und die würden nicht leichtfertig damit umgehen. was auch immer der grund ist, ich nehm es jetzt mal an und versuche damit in einen umgang zu kommen statt es ständig zu bekämpfen und mich schlecht zu fühlen weil es trotzdem da ist)

      Frage: wieso ist es dir peinlich, mit deinem Mann drüber zu reden? hast du angst zu übertreiben, schwach zu sein, ich versteh es grad nicht ganz, was der Grund dahinter ist.

      Auch und gerade dann, wenn man stabiler und vom Umfeld her gesicherter ist, kann es sein, dass sich solche Dinge bemerkbar machen. Weil jetzt "Ressourcen" dafür da sind, es möglich scheint, auch dafür Hilfe zu finden. Das muss nicht bedeuten, dass dieser hilfsbedürftige Teil den Rest total überlagert! Also es kann durchaus weiter die straighte starke Swollen von heute geben, aber es gibt da vielleicht auch noch Reste der 15jährigen, auch wenn das bisher nicht aufgefallen ist. Die Swollen von heute kann ihr aber im unterschied zu damals helfen und Verständnis für sie entwickeln und für sie da sein .das kann darf und soll beides da sein dürfen, will ich sagen. Mir hat dieses absolut hilflose Embryogefühl auch sehr Angst gemacht und deshalb wollte ich das auch erst überhaupt nicht an mich ranlassen. Aber was ich gelernt hab, dieser Aspekt gehört genauso zu mir, aber er muss meinem jetzigen ich nicht gefährlich werden, ich muss keine Angst vor ihm haben. Im Gegenteil, je besser ich ihn verstehe und mich um ihn kümmern kann, desto besser.

      Das erstmal spontan von mir. Ich muss kurz los, ich hoffe, es ist was für dich dabei und halbwegs verständlich. bin später wieder da, falls es wirr rüberkommen sollte, ich kann das immer nicht so einschätzen.
      Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will."
      ..."vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist...." (Rilke)
      Die Ursache bin ich selbst! (Thomas Bernhard) :thumbsup:

      DER KRIEG IST VORBEI! (meine exsupervisorin)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ares“ ()

      Hallo ares,

      ich war heute ein paar Stunden wach, hab gefrühstückt, dann gings mir vom Magen her miserabel (was mit meiner OP vor kurzem zusammenhängen kann), ich dachte mir ich leg mich kurz hin.. und hab den ganzen Tag verschlafen.
      Dann hab ich deine Nachricht gelesen.
      Ich versuch mich für jede Antwort in threads zu bedanken, weil immer jemand für mich Zeit investiert hat. Aber heute kann der Dank nicht groß genug sein. Deine Worte taten sehr gut.

      Vielen Dank auch meiner Forumsfreundin für die PN. Die Antwort muss ich erst noch ein wenig hin und her wiegen und durch mein Gehirn und meinen Bauch jagen. Ich will gleichzeitig der Interpretatin widersprechen und irgendetwas anderes in mir sagt fiese grinsend.. tu nicht so als stimme es nicht..

      Ich weiß nicht genau was mir gegenüber meinem Mann so unangenehm ist.
      Ich war noch nie gut darin unangenehme emotionale Dinge Angesicht zu Angesicht zu sagen. Schriftlich krieg ich einen Seelenstriptease besser hin. Ich habe ihm mal, als es sozusagen nötig wurde, 6 Seiten über meine Kindheit geschrieben. Weit peinlichere Erinnerungen.
      Ich habe überlegt ihm den Thread zu zeigen. Vielleicht. Andererseits würd ich gerne lernen mit ihm zu reden.
      Ich hatte das Bedürfnis ihm die rhetorische Frage zu stellen, ob er mich auch als das was ich emotional war lieb hat. Seine Antwort war "ja, so hab ich dich ja kennengelernt" meine darauf "ich war früher noch schlimmer" ;)
      Vielleicht ist es aber das.. den Pragmatismus, die gesunde Ignoranz.. riesige Anteile davon hab ich mir bei ihm abgeschaut.. es fühlt sich auf emotionaler Ebene (nicht rational) wie eine Niederlage ihm und mir gegenüber an jetzt "so einen Heckmeck um nichts" zu machen.

      Ich hatte immer gedacht.. wenn sich so etwas wie Flashbacks oder was auch immer einstellt.. wären es neue Erinnerungen..
      die Erinnerung war mir aber immer bewusst. Ich hatte darüber auch schon oft nachgegrübelt.. Ähnliche Begebenheiten gab es in dieser ersten Beziehung noch zwei drei Mal in etwas schwächerer Form.
      Ich wurde aber niemals bisher so emotional dahin geworfen. Es war halt nur eine Erinnerung. Es war nicht "wie jetzt" von den Gefühlen.

      Inzwischen verblasst das "wie jetzt" Gefühl zusehends..
      Ein weiteres Novum: ich bin mir zum ersten Mal unsicher, ob ich da jetzt wirklich vollen Willens bin Puzzleteile zu erhalten, nachdem mir klar ist wie real Vergangenes von jetzt auf gleich sein kann.
      Aber ich gehe mal davon aus, dass vermutlich gar nichts weiteres kommt.. oder wenn nicht von jetzt auf gleich zuviel. Wenn da was wäre und der Körper intelligent genug war es 15 Jahre zurückzuhalten, wird er mir vermutlich jetzt auch nicht mehr zumuten als ich wegpacken kann.

      Da erarbeitet man sich seine Ressourcen und man wird damit belohnt, dass die Psyche Dinge tut, die einem so unkontrollierbar erscheinen ;)
      Ich versuche es wie du zu sehen " Im Gegenteil, je besser ich ihn verstehe und mich um ihn kümmern kann, desto besser. "