WG mit Freundin

      WG mit Freundin

      ich habe es teilweise schon Thread "Freundin verh*ngert" geschrieben aber das es mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun hat, eröffene ich neuen Beitrag.

      Meine Freundin hat B*rderline und Essst*rung. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt (vor einen Monat) hatte auch einen neuen aber diese Beziehung ist auch schon wieder vorbei. Da dem Exfreund die Wohnung gehört- wohnt sie jetzt bei mir (ich habe nur single Wohnung) solange ich beruflich immer wieder in Mannheim bin ist das auch okay aber irgendwann muss kommt ja auch wieder die Praxisphase. Auf Dauer ist meine Wohnung zu klein.

      Sie möchte unbedingt mit mir eine WG gründen, weil sie vor allem nachts (eigentlich) nicht alleine sein kann. Aber ich möchte das nicht!!!
      1. einmal weil ich nicht weis ob ich nach meiner Ausbildung überhaupt in meinem wohnort bleiben kann
      2. aber auch weil es für mich auf Dauer mit ihr nicht geht. es ist mir zu eng.

      Ich weis aber nicht wie ich ihr das sagen soll. Fakt ist ziehen wir nicht zusammen geht sie kaputt und *berlebt es vieleicht auch nicht. Ziehen wir aber zusammen gehe ich kaputt und meine Ausbildung werde ich mit ihr zusammen nicht schaffen.

      Erschwerrend kommt hinzu, dass ihre Mutter in st*rben (Krebs) liegt. Morgen wird sie sich von ihrer Mutter verabschieden. Ich war (weil ich noch paar sachen zu klären hatte) dieses wochenende zuhause beovr ich morgen wieder nach mannheim fahre. Und obwohl nicht wirklich was passiert ist, bin ich selbst gefühlsmäßig völlig fertig. Und froh, dass ich morgen wieder fahren kann und nicht so wirklich glücklich das ich nächstes Wochenende wieder kommen muss aber manchmal kann man sich das eben nicht aussuchen.

      Meine Freundin sagt sogar falls ich versetzt werde würde sie mit mir umziehen, aber ich würde ja gerade um eine Versetztung bitten um von ihr (ohne viel Stress) wegzukommen. Aber das ist Zukunftsmusik. Die nächsten 1,5 Jahre werde ich wenn ich nicht in Mannheim meine Praxisphase habe an meinen Wohnort bleiben. Es geht nicht darum, dass ich ihr die Freundschaft kündigen will (obwohl ich wirklich nicht sagen kann was die Freundschaft MIR bringt/gibt) Aber ich will nicht der einzige Lebensinhalt sein, ich will nicht der Grund sein warum sie lebt, ich kann das alles einfach nicht mehr. Für eine gewisse Zeit ist das schon okay, aber es wird immer ein auf und ab bei ihr sein. [...] Ich gebe sie nicht auf, wir können gerne weiter befreundet sein, aber nicht so eng. Würde ich ihr mitteilen (das muss ich aber) das ich keine Zukunft für eine WG mit uns sehe würde sie das aber als Freundschaft kündigen auffassen. Ich sehe trotzdem keinen anderen Weg - nur ich weis nicht wie. Egal was ich mache es ist beides schlecht.

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      Hallo,
      also ich hoffe, ich klinge jetzt nicht zu schroff, aber als ich das gelesen hab, bin ich einfach wütend geworden. Ich hab das Gefühl, Du lässt Dich von Deinen Freundinnen ganz schön in die Enge treiben.
      1. Wenn sie so instabil ist, dass sie nicht alleine wohnen kann (es nicht überleben wird, wie du schreibst), dann muss sie erstmal daran arbeiten und als nächsten Schritt kann sie ja in eine betreute WG ziehen. Wenn das Sterben ihrer Mutter noch erschwerend hinzukommt, halte ich es für ratsam, eine Krisenintervention ins Auge zu fassen. Was auf keinen Fall Deine Aufgabe ist, sie quasi vor dem Drohenden Alleinsein bewahren zu müssen, weil sie sonst ja wieder durchdrehen könnte. Die Freundin muss zumindest soweit für sich Verantwortung übernehmen, dass sie sich in stationäre Behandlung begibt, wenn sie es allein nicht schafft, sich selbstverantwortlich um sich zu kümmern.

      2. Ich würde ihr das genau so sagen, wie Du es hier geschrieben hast, evtl auch in einem Brief schreiben. Es ist mir zu eng, ich weiß, dass es mir und dir nicht gut tun wird bzw. nicht funktioniert und ich will es nicht. Punkt. Wie sie es auffasst, kannst Du nicht ändern, aber da hat deine Freundin ein ganz massives Problem, das du nicht lösen können wirst und sollst - sondern nur sie. Sie wird auch lernen müssen, mit ihren Krankheiten umzugehen. Das kann niemand für sie tun. Je früher sie damit anfängt, desto besser und aussichtsreicher für sie. Manchmal muss man da sehr harte Entscheidungen treffen, aber es geht nicht anders

      Ich hab das Gefühl, es ist ganz dringend an der Zeit, dass Du Grenzen ziehst und Dich selbst schützst. Das hat mit Freundschaft nicht viel zu tun, das ist Abhängkeit und hat den Touch emotionaler Erpressung wenn du mich fragst.
      Ich hatte mal so ein ähnliches Problem, allerdings war ich da 17 und sie 20. Wir hatten uns auch in einer psychisch sehr schwierigen Zeit kennengelernt und befreundet und hatten eine zeitlang eine beinah symbiotische Verbindung. Dann wurde sie volljährig, wollte unbedingt aus dem Internat ausziehen und mich überreden, mitzuziehen, weil sie es sich alleine nicht vorstellen konnte. Sie war da aber gerade wieder in einer sich verschlechternden psychischen Verfassung und brauchte mich wohl auch als "Rettungsanker". Abgesehen davon, dass ich noch nicht mit der Schule fertig war, kein Geld und keinerlei Grundlagen hatte, wusste ich, dass wir beide dabei zugrunde gehen würden (ich hatte damals noch ziemlich mit meiner Essstörung und einem ziemlich zerrüttenden Selbst zu kämpfen) dass ich ihr nicht helfen und sie auffangen könnte, selbst wenn ich psychisch stabil gewesen wäre im übrigen, aber so hatte ich auch noch mit mir selbst genug zu kämpfen und war keineswegs in der Lage, mich überhaupt ausreichend um mich zu kümmern, geschweige denn um sie auc h noch.

      Es war sehr schwer für mich, den Kontakt zu ihr einzuschränken, weil ich ja sah, wie es ihr immer schlechter ging und sie mehr und mehr abrutschte und weil ich mich gewissermaßen auch in ihrer Schuld fühlte, denn sie hat mich wohl, als wir uns kennenlernten, durch ihr Dasein und ihre Freundschaft das Leben gerettet. Aber wenn ich mit ihr umgezogen wäre, wären wir gemeinsam zugrundegegangen, das wusste ich einfach, weil ich selbst mich kaum halten konnte. Das hätte niemandem geholfen. Und auf andere Vorschläge ging sie nicht ein, ich sollte mitziehen, dann würde alles besser werden. Ich wusste, dass das nicht stimmt.
      Sie hat wohl eine schwere Zeit durchgemacht, ich habe nach und nach den Kontakt zu ihr verloren, weil sie dann trotzdem ausgezogen ist und ich mich ein Stück zurückgezogen habe, aber sie dürfte sich gefangen haben. Jedenfalls habe ich später erfahren, dass sie studiert hat und jetzt in einem anderen Bundesland lebt. Sie hat es also geschafft. Es war eine schmerzliche Trennung, aber ich glaube, sie war (lebens) notwendig damals, für uns beide.
      Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will."
      ..."vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist...." (Rilke)
      Die Ursache bin ich selbst! (Thomas Bernhard) :thumbsup:

      DER KRIEG IST VORBEI! (meine exsupervisorin)
      Danke für deine Antwort. Keine Angst es ist nicht schroff.

      Also meine Freundin hat in einer betreuen WG gelebt. Dort haben wir uns auch kennen gelernt. Allerdings lebe ich damals schon in der Außenwohnung. Sie hat schon diverse Aufenthalte in der örtlichen Pychiatrie hinter sich. in einem dieser Aufenthalte hat sie dann auch ihren (jetzt) Ex-Freund kennen gelernt und ist zu ihm gezogen. Der WG hat sie (jetzt immer noch) ambulante betreut. vom ex-freund ist sie jetzt ja getrennt.

      wir sind beide erwachsen aber sie ist 21 ich 34 Jahre alt. Ziehe ich nicht mir ihr zu zusammen würde sie wahrscheinlich eine geschlosse WG kommen irgendwo in Deutschland. Ich wusste vorher das dieses Wochenende emotional sehr anstregend wird und obwohl nicht wirklich was passiert ist (keiner von uns beiden hat sich s*lbstverletzt [...]) sie hat natürlich viel geweint usw. ich merke einfach in bin emptional am ende meiner Kräfte.

      Ich brauche keine Lösung für jetzt. morgen fahre ich zurück nach Mannheim. Aber ich kann irgendwie nicht mehr:-( Ich glaube schon das es Ihr helfen würde wenn wir zusammen ziehen aber mir eben nicht Und letztendlich hat sie dann auch nichts davon. Sie meint sie würde auch für mich da sein wenn es mir schlecht geht- ich glaube das wäre sogar so (also vor allem im Bezug auf S*lbstverletztung) aber ich brauche diesen Schutz nicht. Ja ich bin nicht clean, aber ich habe therapie und wenn ich mich verletzte gehe ich ins Krankenhaus (meistens sind die W*nden so das ich ins KH muss und auch ohne medizinstudium kann ich das inzwischen gut einschätzen)

      Ich habe total viel mit ihr durch. Ja sie hat auch Phasen wo es ihr gut geht, aber schlechten überwiegen.
      Das letzte Mal war sie 2 Wochen in Februar bei mir. [...] Es ist und bleibt ein auf und Ab- ich sage nicht dass sie sich nicht irgedwann fangen wird - das weis ich nicht.

      Es tut mir leid das du ähnliches durch hast. Ja ich weis ich werde es ihr auf welchem Weg auch immer mitteilen müssen. Natürlich nicht jetzt wo das mit Ihrer Mutter ist.

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      Hallo Junimond,
      Ich bin auch der Meinung, dass du es ihr so oder so mitteilen musst - wenn möglich, wenn jemand dabei ist, der sie 'danach' 'professionell' auffangen kann - (vllt ihre Betreuerin?). Du musst in erster Linie an dich, deine Zukunft und deine Gesundheit denken. Wie sie das für sich auffasst und wie es für sie weitergeht, darüber hast du nur sehr begrenzt die Kontrolle. Wenn ihr mal zusammen in der betreuten WG gelebt habt, könntest du da nicht mit einem der Betreuer, der sie auch kennt, über Art und Zeitpunkt des Gesprächs reden?
      Hey

      ich bin ja aus der WG ausgezogen. Die sind nicht mehr für mich zuständig. Aber ich habe eben mit denen telefoniert. Also natürlich keine Lösung für heute Abend (brauche ich auch nicht) aber die Betreuerin redet nächste Woche im Team darüber und vieleicht lösungsstrategie für nächste Woche (da telefonieren wir wieder) Aber die Betreurin fand es gut und mutig das ich angerufen habe.
      Das hört sich sehr gut an, finde ich. Ich finde es auch sehr gut, dass du dir Unterstützung von der ehemaligen WG geholt hast und sie auch an einer möglichst guten Lösung mitarbeiten.

      Ich finde, du machst das wirklich gut .

      Vielleicht gibt dir das auch ein bisschen mehr Sicherheit und und ein besseres Gefühl wenn du weißt dass jemand professionelles dabei ist und sich danach auch um deine Freundin kümmert. Und sie eben nicht alleine ist, auch wenn du nicht mit ihr zusammen ziehst.
      Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will."
      ..."vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist...." (Rilke)
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      Hey

      Danke für die Antwort. Ich will mich ja gar nicht völlig von ihr trennen (auch wenn ich verstanden habe das es dein Vorschlag wäre und vielleicht wäre ein glatter cut auch notwendig) wenn sie es dann so auffast kann ich es nicht ändern.

      [...] Da ich ja emotional mit ihr verbunden bin kann ich ihr eh nicht helfen.

      Ich kann ja gerne schreiben wie es weiter gegangen ist

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      Nein so habe ich es eigentlich nicht gemeint dass du den Kontakt ganz abbrechen solltest., wenn es natürlich auch so kommen kann. ich habe dir nur von meiner Geschichte erzählt um dir zu zeigen dass es nicht unbedingt nur schlecht sein muss mal auf Distanz zu gehen und ein nein auszusprechen . Wenn es auch für beide Seiten nicht unbedingt leicht ist, und auch wehtun kann. Aber nur so gibt es überhaupt die Chance auf Veränderung und Weiterentwicklung. Natürlich wäre es für sie einfacher wenn es laufen würde wie bisher aber es würde ihr nicht helfen, zu lernen mit sich selbst klar zu kommen . auch ich wollte den Kontakt nicht ganz abbrechen es hat sich halt dann so entwickelt. Das wird sich zeigen, wie es dann weiter geht und ob da mehr sein kann als ein ich brauche dich von ihrer Seite. Sie ist ja auch ein ganzes Stück jünger als du und vermutlich auch noch nicht so weit in Ihrer persönlichen Entwicklung.
      Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will."
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      DER KRIEG IST VORBEI! (meine exsupervisorin)
      Danke für deine Antwort

      okay dann habe ich das missverstanden oder von deiner Erfahrung auf meine jetztige situation geschlossen.

      Natürlich kann das so kommen. Das weis ich und im moment weis ich nicht mal wirklich was ich will (also ich will nicht mit ihr zusammen wohnen) aber wie unser Kontakt weiter gehen soll -das weis ich nicht.

      Ja ich weis das es uns beiden weh tun würde, aber lieber weh tun als daran kaputt gehen. Und so wie es aussieht tun wir uns ja auch gegenseitig nicht gut. Also nicht nur sie mir sondern ich ihr auch. Denn wenn ich mit ihr den einfachen Weg gehe wird sie nicht lernen alleine klar zu kommen. Klingt zumindest so als ob es nicht nur um Selbstschutz geht sondern auch darum es ihr "nicht zu einfach zu machen" weil das ihrer persönlichkeitsentwicklung nicht gut tun würde
      Wenn wir gar keinen Kontakt mehr hätten, würde eine Lücke in meinem Leben entstehen. Das weis ich.

      Ja sie ist jünger als ich. Vielleicht vergesse ich das auch manchmal. auf der anderen seite ich war schon mit 12 jahren in einigen Bereichen wesentlich selbstständiger als sie jetzt mit 21
      Hallo

      die WG wo meine freundin ambulant betreut wird hat sich heute telefonisch gemdelt. Die haben mir nur geraten das ich das zur einer Drogenberatungsstelle (als Angehörige ) gehe weil meine Freundin von den ärtzlich verordneten Pychopharmaka abbhängig ist. Die Hoffnung ist ein objektiver Dritter hat Hilfestellung
      Hallo

      also die Dr*genberatungsstelle konnte mir nicht weiterhelfen, weil die eben wirklich nur für illegale Dr*gen zuständig sind und werder meine Freundin noch ich nehmen illegale Dr*gen. Ich fand die Idee auch von anfang an komisch.

      Aber es gibt so eine Sozialberatung. da kann ich hingehen am 17.09 da liegen die Prüfungen auch hinter mir (erstmal)
      letztendlich muss ich es ihr auf eine oder andere Art sagen. Auch wenn die/der Zeitpunkt ungünstig ist (jetzt wo ihr Freund schluss gemacht hat und ihre Mutter im st*rben liegt) aber wann soll ich es ihr sonst sagen? Wenn ihre Mutter den Kampf gegen den Kr*bs v*rloren hat??? Der Zeitpunkt ist auch nicht besser:-(

      ich habe halt soviel mit ihr durch bzw wir gemeinsam. Und manchmal wünschte ich einfach sie wäre nie auf die Idee gekommen das wir zusammen ziehen könnten:-(
      Hey, also als erstes, mein herzliches Beileid an deine Freundin :unhappy:

      Ich kann gut verstehen, dass es dir widerstrebt, ausgerechnet jetzt sozusagen mit der Tür ins Haus zu fallen und ihr diese Nachricht zu unterbreiten. Aber du musst es ihr ja noch nicht sofort sagen; ich würde mir da auch erstmal Hilfestellung von außen holen, die vermitteln kann und sie ggf. etwas auffängt.

      Aber es gibt so eine Sozialberatung. da kann ich hingehen am 17.09 da liegen die Prüfungen auch hinter mir (erstmal)


      Das hört sich nach einem guten Plan an! Übrigens viel Erfolg für deine Prüfungen.

      ich habe halt soviel mit ihr durch bzw wir gemeinsam. Und manchmal wünschte ich einfach sie wäre nie auf die Idee gekommen das wir zusammen ziehen könnten:-(


      Das kann ich gut verstehen. :/


      Wie ist denn der zeitliche Rahmen bei deiner Ausbildung? Habe ich das richtig verstanden, dass sie noch 1,5 Jahre geht?

      Liebe Grüße & viel Kraft,
      Kasmodiah

      Also im Moment wohnt sie ja in meiner Mietwohnung aber ich bin ja von der Uni untergebracht.
      Und ich würde es ihr auch nur direkt sagen nicht über Wats app oder am Telefon. Das wäre feige und auch nicht fair.

      Ja meine Ausbildung geht noch bis Ende März 2020 aber ich bin ja die ganze Zeit an der Uni. Ich habe auch meine Praxisphasen wo ich täglich von meiner Wohnung zur Arbeitsstele und zurück hin und her pendel.
      Mitte November beginnt meine Praxisphase wo ich auch wieder an meinen gemeldeten Wohnort bin (wenn auch nur für 8 Wochen) . Und bis dahin muss sie ausgezogen sein- bis dahin brauche ich eine Lösung. Und egal wie diese aussieht, sie wird nicht sofort möglich sein.
      Ob sie nun in eine eigene Wohnung zieht (die muss ja erstmal gefunden werden, bezahlbar sein) mit jemand anderen eine WG gründet (dieselbe Wohungsproblematik) oder in eine therapeutisch betreute WG (muss ja auch erstmal ein Platz haben)

      was ich sagen will auch wenn meine Ausbildung noch 1,5 Jahre dauert - ich werde die nicht dauerhaft außerhalb meine Wohnung verbringen können sondern nur in der theroriephase. Also auf Zeit spielen ist zwar eigentlich gute Idee aber das ist Zeit die einfach nicht habe.
      Ich denke ich kann ein update machen.

      Also ich habe mit meiner Freundin nicht gesprochen.
      Aber sie hat eine Entscheidung getroffen (was mir eh lieber ist) und wir ziehen nicht zusammen.
      Sie wird sich ende des Monats verschiedene 3-Zimmer wohnungen anschauen. Sie wird mit ihrem jetztigen Freund zusammen ziehen. Ich glaube nicht das dies auf Dauer funktioniert (sind gerade mal 4 Wochen zusammen) (wünschen tue ich ihr das schon) aber das ist nicht mein Problem. Ich möchte ja auch weiter mir ihr befreundet sein. Das löst das Problem " ich kann nicht alleine sein" auch nicht aber wie gesagt ich bin ja nicht ihre Therapeutin.
      Hallo Junimond

      das freut mich für dich, dass es sozusagen gut ausgegangen ist (zumindest ohne Konflikt zwischen euch).

      Ja, es ist ihr zu wünschen, dass mit ihrem Freund alles klappt. Wenn man sich nur so kurze Zeit kennt, birgt das immer gewisse Risiken. Aber ich stimme dir vollkommen zu, du bist nicht ihre Therapeutin und solltest dir den Schuh auch nicht anziehen.

      Liebe Grüße, Kasmo

      hallo

      danke für deine Antwort. Ja in dem Punkt ist es gut ausgegangen wobei meine Freudin dabei bleibt, sollte ich versetzt werden zieht sie mit (wobei ich auf dem Punkt bleibe sie kann in jede der 2058 Städte in Deutschland ziehen muss es da unbedingt die Stadt sein in die ich versetzt werde??), aber das ist ja frühstens in 1,5 Jahren der Fall. Ihre längste Beziehung war halt 1,5 Jahre der Rest immer kürzer. Sie strahlt natürlich auch aus, dass die nicht allein sein kann, nach meiner Meinung sind diese Beziehung ein Ausdruck der B*rderlinestörung. Leider hat sie trotz intensiver Suche (ich weis das sie sich wirklich um eine Wohung bemüht hat) keine Wohung bis jetzt gefunden. Und in einem Monat muss ich zurück. Und bis dahin sollte sie eigentlich nicht mehr dort sein.

      Es ist halt fast jeden Tag was neues (so wird es nicht langweilig) aber auf dauer macht es eben mich kaputt. Sie kann ja ihr leben zerstören aber bitte nichts meins gleich mit.
      Jetzt am wochenende ist sie aus der Pychiatrie weggelalufen ohne den Wohnungsschlüssel und hat von einem betrügerischen Schlüsseldienst die Tür öffenen lassen - auf meine Kosten- zumindest vorläufig. Wenn ihre Haftpflichtversicherung den Schaden nicht übernimmt haben wir ein echtes Problem. Denn sie hat kein Geld. Selbst mit einem Mahnbescheid oder ähnlichen würde ich nicht an mein Geld kommen. Zumal sie dann auch in meiner Wohnung dann tabletten (überd*sis) geschluckt hat- was die Frage aufwirft warum sie dann überhaupt in meine Wohnung wollte denn diese hätte sie ja auch außerhalb meiner Wohnung nehmen können ohne meine Wohnungstür demolieren zu lassen, denn jetzt habe ich den ganzen Stress (vermieter, Nachbaren die das Theater mitbekommen haben (und sich beschweren wollen), und das Geld was noch nicht mal vollständig bezahlt ist:-( Ich weis alle sagen ich soll mich trennen und ich weis auch nicht warum ich an dieser Freundschaft festhalte (was ich ja tue) Ich weis meine Freundin würde mir das Geld zurückzahlen wenn sie es hätte, aber sie hat es defintiv nicht und von der guten Absicht kann ich mir nichts kaufen.
      Theoretisch hätte ich am Samstag die Polizei rufen müssen, aber ich hatte kein Akku mehr(war unterwegs) aber auch schlichtweg keine Lust mehr darauf (die polizei hat mich später informiert zumal sie meiner Freundin die Schlüssel für meine wohnung auch wieder wegnommen haben) So oft wie ich mit der Polizei kontakt habe (zumindest in meiner Heimatstadt) könnten die mich glatt adoptieren, duzen tut die Polizei mich schon. Ich habe im Moment einfach wirklich genug mit mir zu tun und wenn das nicht dann zumindest mit meiner Uni da kann ich den ganzen zusätzlichen Stress echt nicht gebrauchen und bin auch einfach überfordert mit der Situation. Das unfarie daran: es ist nicht mein Problem und war es auch nie, aber es wird zu meinem Problem gemacht!! Ich müsste eigentlich immer wenn meine Freudin das wort "selbstm*rd" bentutz unabhänig wie hoch die Gefahrenzustufe tatsächlich ist immer knallhart die Polizei rufen (das geht ja auch wenn man 500 km weit weg ist) um in solche situationen nicht mehr zu kommen. wobei das echt nicht meine Aufgabe ist. Meine Freundin hat einen Bschluss und wenn sie dann wegläuft muss die Pychiatrie sie suchen lassen (was nicht passiert ist) mit der Polizei. Ich weis nicht wer letztenlich die Pychiartrie/Polizei informiert hat. vielleicht meine freundin selbst oder ihr Freund. Ich weis es nicht- nur das ich es diesmal nicht war.

      so ich hoffe ich habe keine Löschkriterien missachtet
      Update
      Augrund der Vorkommnisse der letzten Woche muss meine freundin jetzt ausziehen aus meiner Wohnung. Vom Wohnverwaltung aus. Nächste Woche wird das Schloss (auf meine Kosten) repariert und die Schlüssel bekomme nur ich.

      Ihr geht es natürlich sehr schlecht, weil sie jetzt wirklich auf die Straße muss. Ich selbst fühlme mich auch schlecht. Sie war schon am Boden und ich habe nachgetreten auch wenn ich keine andere Option hatte.
      Hallo Junimond,
      du hast meinen ganzen Respekt. Warum? Du hast dich (für mich gefühlt) bis aufs Äußerste für deine Freundin eingesetzt. Aber, was ich noch viel wichtiger finde, du hast deine Grenzen gewahrt. War vielleicht ganz schön knapp an der Stelle (aber das ist jetzt so mein Empfinden). Und NEiN - ich empfinde es nicht als "nachtreten".

      Ich kann es nachfühlen, dass du nicht sehr glücklich darüber bist, wie es gekommen ist. Du hast viele Brücken gebaut, aber damit hast du auch das getan, was du leisten konntest. Alles andere steht in den Sternen ... und es ist ihre Sache, sich auf ihren Weg zu machen. Du hast ihr jeden erdenklichen Rettungsring zugeworfen.

      Ich möchte auch deine Freundin nicht verurteilen. Sie hat nach der einfachen Lösung ihrer Probleme (nach dir und deinem Rettungsring) gegriffen. Ich wünsche ihr Kraft und Glück, ihr Leben selbst wieder in die Hand zu nehmen.

      Ich wünsche dir weiterhin Vertrauen in dich selbst.
      lg Elfenspiegel
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