Fight_Fate

      Achtung!!! Das Gedicht enthält eventuell Trigger!!!!!
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      Dieses Gedicht hab ich vor gut einem Jahr geschrieben, allerdings habe ich es aus einem für mich nach wie vor aktuellen Anlass
      nochmal ein wenig abgeändert. Quasi maßgeschneidert. Dieser Post ist übrigens der mein Erster in diesem Forum
      und da ich bisher kaum Erfahrung mit Blogs und co hab, entschuldige ich mich schon mal im Voraus, falls das ganze ein wenig verkorkst aussieht.
      Achso und wenn es im falschen Thread steht, verschiebt es bitte :)
      Liebe Grüße
      S.
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      Wenn die Liebe vergeht,
      Füllt dieses Loch die Rache,
      Doch das ist kein Engel,
      Sondern vielmehr ein Drache,
      Der dich verbrennt mit kaltem Feuer,
      Mit kaltem Feuer aus kaltem Hass
      Und dann vermisst du die Liebe, das kühle Nass.

      Wie die Rache zerstört dich der Hass,
      Frisst dich auf mit Haut und Haar,
      Frisst deine Zeit und frisst dein Leben,
      Tag für Tag und Jahr für Jahr.

      Und wenn der Hass vergeht,
      So bleibt nur der Schmerz,
      Er Verletzt deine Seele
      Und zerfetzt dein Herz.
      Er zerstört dich,
      von innen, von außen.

      Darum fülle dein Herz
      Mit Trost statt Hass,
      Und mit Freude statt Schmerz,
      Lerne stets nach vorn zu sehen
      Lerne stets deinen eigenen Weg zu gehen.

      Also lebe dein Leben,
      Lauf deiner eigenen Hoffnung entgegen,
      Sei immer du selbst und sei immer bei dir,
      Bleibe im jetzt und bleibe im hier.


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      Ich hasse dich.

      Ich hasse dich für das was du tust
      und ich hasse dich für das was du nicht tust.

      Du könntest gehen. Tust du nicht.
      Du könntest mich in Ruhe lassen. Tust du nicht.
      Du könntest aufhören es mir dauernd unter die Nase zu reiben. Tust du nicht.
      Du könntest einen Schlussstrich ziehen. Tust du nicht.

      Ich hasse dich.

      Du könntest hier sein. Bist du nicht.
      Du könntest mich trösten. Tust du nicht
      Du könntest mich in den Arm nehmen. Tust du nicht.
      Du könntest mir sagen "Alles wird gut". Tust du nicht.
      Du könntest alles gut werden lassen. Tust du nicht.

      Ich hasse mich.

      Ich hasse mich weil ich dir wieder geglaubt habe. Weil ich dir vertraut habe. Weil ich blind gewesen bin.

      Ich möchte glauben du wärst nicht schuld. Kann ich nicht.
      Ich möchte glauben du wolltest mir nicht wehtun. Kann ich nicht.
      Ich möchte aufhören zu fühlen. Kann ich nicht.
      Ich möchte dir nicht böse sein. Kann ich nicht.
      Ich möchte dir verzeihen. Kann ich nicht.
      Ich möchte dich vergessen. Kann ich nicht.

      Ich hasse dich. Ich hasse mich. Und vorallem hasse ich den Tag an dem ich dir zum ersten Mal begegnet bin.


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      Du nennst es Gefühle, ich nenne es Schmerz.
      Du nennst es Freundschaft, ich nenne es Qual.
      Du nennst es reden, ich nenne es streiten.
      Du nennst es Liebe, ich nenne es Hass.

      Du nennst es dumm, ich nenne es erlösend.
      Du nennst es sinnlos, ich nenne es Alternative.
      Du nennst es Hilfe, ich nenne es Gnadenstoß.
      Du nennst es Schlussstrich, ich nenne es Schn*tt.
      Du nennst es Ende, ich nenne es Anfang.

      Es interessiert mich nicht wie du es nennst. Es interessiert mich nicht wie du denkst.
      Ich habe das Interesse verloren. Das Interesse an dir, das Interesse an uns.
      Was nützt mir deine Meinung, was nützen mir deine Gedanken,
      wenn du eh nicht da bist um sie mit mir zu teilen.
      Bleib einfach wo du bist. Weit weg von mir.
      Bleib wo du bist und lass mich dich endlich vergessen.


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      Eines Tages wird alles gut.
      Eines Tages wird vergeben und vergessen.
      Eines Tages haben wir beide unseren Frieden.
      Eines Tages glaubst du deine eigenen Lügen.

      Eines Tages werde ich mich befreien.
      Eines Tages werde ich fliehen.
      Eines Tages werde ich weg sein.
      Eines Tages wirst du mich nie wieder sehen

      Eines Tages werde ich mich rächen.
      Eines Tages wirst du betteln und flehen, doch ich werde dich nicht hören.
      Eines Tages werde ich dich brechen.
      Eines Tages werde ich dich und deine Wand aus Lügen zerstören.

      Das ist der Tag den ich meine.
      Das ist der Tag, an dem das Leben verrinnt.
      Das ist der Tag der zur Nacht wird.
      Der Tag dem die Ehre gebührt.
      Der Tag mit dem alles von vorn beginnt.


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      I wish I could turn my insinde out,
      my twisted thoughts and conflicting emotions,
      they’re burning inside, they’re killing my mind.
      So just flicker and fade,
      like the ghost that you are to me,
      and destroy what you create.

      Look what you did to me,
      look in my face and look on my arms.
      look at what you called help and feel how it felt -
      how it felt to be judged for something you didn’t want to do.
      How it felt to watch everything falling apart,
      while you know it will break your heart.

      Look at my Salvation, look at my pain.
      Look at my anger and look at my sorrow.
      Look at my hate because that is all you will gain.
      Look at the end that you brought to my life
      and look at my sickness and all my insanity,
      brought to me by all your war and strife.

      All your hard work to make me loving you,
      all your kind words and smiles,
      all youre lies and broken promises.
      They were all for nothing
      because you failed to make me life for you.


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      Nochmals Triggerwarnung !
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      Ich will fühlen.
      Also wähle ich den Schm*rz.
      Ich will nicht fühlen.
      Also wähle ich den Schm*rz.
      Ich will Stille.
      Also wähle ich den Schm*rz.
      Ich ertrage die Leere nicht mehr.
      Also wähle ich den Schm*rz.
      Ich ertrage die Gefühle nicht mehr.
      Also wähle ich den Schm*rz.
      Ich ertrage die Stille nicht mehr.
      Also wähle ich den Schm*rz.
      Ich ertrage mich nicht mehr.
      Also wähle ich den Schm*rz.
      Ich ertrage den Schm*rz nicht mehr.
      Also schn**de ich mir ins Herz.


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      Achtung Trigger !!!!!!!
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      Das Kreuz schwimmt im dunklen Rot.
      Es glänzt im Kerzenschein, es glänzt wie die Tränen.
      Die roten Tränen, sie bringen den T*d.
      Sie t*t*n mein Ich, vernichten mein Dasein und laufen die Arme hinab von den Venen.
      Laufen hinab in meine dunkelsten Gedanken.
      Erlösen mich vom eigenen Schein und lassen mich meine eigenen Schwächen sehen.
      So komme ich ins Wanken.
      Ich wanke, ich falle, ich bleibe liegen. Halt mich fest, lass mich nicht gehen.
      Weise mich zurück in meine zu niedrigen Schranken.
      Zwing mich zum Bleiben und nimm mir den Frieden. Erst dann kann ich alleine stehen.


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      Dunkles Erwachen, im inneren t*t
      Jeden Tag das selbe L*id
      Die Seele färbt sich rot
      Zum heilen fehlt die Zeit

      Am Himmel ein Licht
      Nicht Hoffnung sondern Schm*rz
      Erlösen soll er mich
      Mit einem St*ch ins Herz

      Will kein Streit
      Will bloß meinen Frieden
      Ich gehe nicht mehr weit
      Sondern bleibe einfach liegen


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      Und wieder gescheitert
      Wieder geschnitten
      Die Klinge grinst erheitert
      Und flüstert höhnisch
      "Darf ich bitten?"

      Blut klebt nun an deinen Händen
      Der Spott er steht dir im Gesicht
      Du lässt es heut dabei bewenden
      Denn mein Mörder bist du nicht.

      Hör mir zu und schau mich an
      Siehst du meine Qual?
      Was hast du mir angetan?
      Bald liege ich im Schattental.


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      So, nach langer Pause meld ich mich auch mal wieder zu Wort :)
      Die Triggerwarnung kann ich mir glaube ich langsam sparen, aber ich geb sie dieses Mal trotzdem nochmal raus.
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      Gar salzig Flut rinnt übers Haupt
      Die Klinge im sterbenden Lichte tanzt
      Aus silber schimmerndem Stahl gestanzt
      Den letzten Funken Freude raubt

      Sie hat geschluchzt, geweint und gezittert
      Im Kopf verschwommen im Herzen verbittert
      Der Geist so jung das Gesicht so alt
      Das Blut so warm die Haut so kalt

      Gar schaurig Flut rinnt übers Haupt
      Die Klinge im sterbenden Lichte tanzt
      Aus silber schimmerndem Stahl gestanzt
      Den letzten Funken Hoffnung raubt

      Die Tränen rinnen, der Schweiß fließt in Strömen
      Die Stimmen erklingen in schaurigen Tönen
      Verstummen nur noch in dunkelster Nacht
      Erst wenn ist die Tat vollbracht

      Gar blutig Flut rinnt übers Haupt
      Die Klinge im sterbenden Lichte tanzt
      Aus silber schimmerndem Stahl gestanzt
      Den letzten Funken Leben raubt

      So ging zu Ende des jung Fräuleins Dram'
      Erfüllt von Trauer und endloser Gram
      Doch wird’s auch gar traurig so merke dir dies
      Solang du noch kannst du dein Leben genieß


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      Da Halloween vor der Türe steht, dachte ich mir, ich schreib mal wieder was ^^
      Achtung, Trigger enthalten!!
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      Der Reiter

      In dunkelster Nacht
      Der Schatten erwacht
      Mit bösem im Sinne
      Gleich einer Spinne
      Über die schlafenden Städte kriecht
      Und all das was dort kreucht und fleucht
      Ward von teuflisch Blut und Sünde verseucht
      So kam alsbald dann schon geritten
      Der Bruder des apokalyptischen Dritten
      Der, den alle Welt als Pestilenz kennt
      Der, vor dem jeder vergebens rennt
      Der, der im Zwielicht brütet und siecht
      So opfert dem Reiter auf Gedeih und Verderb
      All euer Gut und all euer Erb
      Auf dass er euch n schnell’n Tod beschert
      Dies hat sich bei vielen schon bewehrt
      Die jen’gen die nicht seine Gnade ehrfuhren
      Die litten grausam, gar höllisch Torturen
      Doch dies Tag ist noch lange nicht da
      Noch ist dies Leben gar wunderbar
      Drum bleibet stets auf dem rechten Pfad
      Bis das Vater Tod auf sein Recht beharrt
      Dann entleibt er eure Menschenseel
      Dann werdet ihr bleich, gar weis wie Mehl
      Dann fallet zu Boden dass es nur so staubt
      Wenn der Schatten euer Leben raubt…


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      Ohne Worte....
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      Zuckende Augen, zitternde Hände
      Niedriege Decken, hohe Wände
      Die Teufel ersticken, die Schmerzen bekriegen
      Für das Ende des Tunnels, für inneren Frieden
      Mein rasend Herz, kurz vorm Überfließen
      Wenn die Emotionen ins Bewusstsein sich ergießen
      Ein gefallener Engel so voller Leid und Schmerz
      Ich reich ihm die Hand, schließ ihn ins Herz
      Er folgt mir, doch der Weg macht einen Knick
      Er folgt mir, doch verliert mich aus dem Blick
      Erneut versinkend in Dunkelheit, allein
      doch daran denken den Kampf aufzugeben? Nein!


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      [Triggerwarnung]
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      Neuer Tag, kein neues Glück
      Jede Hoffnung bleibt zurück
      Bleibt im Dunkeln, bleibt im Schatten
      Alles br*nnt, alles was wir hatten

      Die Sonne geht nicht auf
      Alles nimmt seinen Lauf
      Kein Gott, keine Macht
      durchbricht mehr die Nacht

      Ein D*lchsst*ß ins Herz
      du verlierst dich im Schm*rz
      Alles gerät aus der Bahn
      du versinkst in deinem Wahn

      Der Himmel bricht ein
      Der T*ten Stimmen schreien
      Das Ende ist nah
      Ein Alptraum wird wahr

      Wenn die Nacht reinbricht
      Den letzten Tag abst*cht
      Die Zeit zu Ende geht
      Die Zukunft noch um Gnade fleht

      Das Gute liegt im St*rben
      Die Hoffnung ist t*t
      Alles liegt in Scherben
      der Morgen dämmert rot

      Nichts bleibt mehr
      Nur Schatten und Phantome
      Die Zukunft ist leer
      Die letzen Symptome
      -
      Einer st*rbenden Welt


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
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      Erneut steh ich am Abgrund
      Wandle auf dem schmalen Grat
      Zwischen alten Narben
      Und der frischen Naht

      Sag, wo ist der Sinn in dem
      Was das Leben einem gab
      Wenn's doch im selben Augenblick
      Vergessen, verloren, verraten starb

      Ein falsches Lächeln und Ignoranz
      So kommst du durch den Tag
      Ist es auch alles was du kannst
      Ist's mehr als ich ertrag

      Hast meinen Frieden mir genommen
      Alles Lebende zerstört
      Alles gute längst verronnen
      Dem Gestern angehört

      Die Nacht, das Dunkel, hat mich wieder
      Tränen und Tinte, Schweiß und Blut
      Fließen wieder aufs Papier
      Und doch wird's nie mehr gut


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Fight_Fate“ ()

      Ein weiteres Gedicht das ein wenig Offtopic ist. Ich war vor ein wenig mehr als einem Monat
      in Auschwitz und in Birkenau, was mich ziemlich mitgenommen hat. Ich habe versucht
      meine Eindrücke und Gedanken in wenig zu ordnen und dieses Gedicht ist das, was dabei heraus kam.
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      In Reih und Glied die Monster marschier’n
      Ein jeder blind und taub vor Macht
      Tanzen an Strippen, am seidenen Faden
      Bringen die Unschuld zum Schweigen bei Nacht
      Verlorene Seelen im Niemandsland

      Stacheldraht und Wachturm beherrschen jeden Blick
      Schwarzer Rauch verdeckt den Tag, überschattet jeden Block
      Hier endet jedes Schicksal gleich, macht das Leben einen Knick
      Auch die Wahrheit findet hier ein Grab, verschüttet unter Angst und Schock
      Verlorene Seelen im Niemandsland

      Hoffnungslos, verloren, ein jeder hier sein Ende fand
      Die Maschinerie des Todes erbarmungslos das Leben frisst
      Eine jede Seele verloren hier auf Feindesland
      Die Wahrheit bleibt für immer trüb und trist
      Verlorene Seelen im Niemandsland

      Niemals vergessen und niemals vergeben
      Der Schrecken bleibt auf ewig bestehen in tristem Grau
      Die Unschuld sie stirbt Tag und Nacht
      Den qualvollen Tod in Birkenau


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      Those little stars they shine so bright
      Whenever I feel all down and alone
      They haunt me through the night
      I'll never find my way back home

      I dream of those bright eyes
      And can't forget about them
      As beautiful as the sunrise
      They just sparkle like a gem

      So now I just sit here
      so empty and weak
      not even a single tear
      will drop from my cheek

      I hope I will forget someday
      as time sure heals all my wounds
      So I just keep fighting along my way
      As there ain't a choice for me to choose

      My dark Soul and my darker heart
      are all torn up and shattered down
      they're all now bruised and scared
      As I'm alone and got nothing to lose


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.
      No I don’t know the way out
      But I know what this is about
      As all these feelings make me drown
      Every thought is breaking me down
      Telling me every truth is a lie
      That in the end my heart will die

      But hell I won’t let go
      I will hold on to this
      Forever, as long as I know
      That this is to be right

      Now there is nothing left, you see
      As every word has been taken from me
      Taken away by those empty lines
      Lying about a sun that shines
      For everyone – no it does not for me
      Cause there is nothing left, you see?

      But hell I won’t let go
      I will hold on to this
      Forever, as long as I know
      That this is to be right

      [...]
      But it’s a way to see the light
      And in these days so cold and dark
      These lasting peace of mind and heart
      May just be the only state
      Of mind where we can fight our fate

      And maybe now I will let go
      I know I can’t hold on to this
      Forever, just because I know
      That nothing is forever

      [Edit: Satz entfernt. Bitte an die Löschkriterien denken / Fylgja]


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Fylgja“ ()

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      Ein Licht durchdringt die Finsternis,
      Die eingenistet sich im Tal
      Enthüllt die einst‘ge Blumenpracht
      Verdorrt und leblos den Blütengral
      Es bringt des Lebens frohe Kunde
      Läd ein die Pracht zu neuer Runde

      Das Lichtlein tanzt von Blatt zu Blatt
      Hüpft auf und nieder immerzu
      Bringt neues Leben in die Statt
      Erweckt aus endlos langer Ruh
      Und all das Leben wuchert bald
      Macht lebend neu was t*t und alt

      Am Himmel gar kein einz’ger Fetzen
      Das Licht vertreibt ein jedes Grau
      Die Wärme mag sich niedersetzen
      Unter Himmeln strahlend blau
      Doch auch den Schatten braucht das Licht
      Denn jede Welt braucht Gleichgewicht

      Und doch der Himmel weiter schweigt
      Nein keine Träne er vergießt
      Und so das Schicksal sich verzweigt
      Schon bald das Paradies verdrießt
      Kein Tropfen soll den Boden nähren
      Soll jedes Nass dem Meer verwehren

      Schon bald ertönt ein Klagenheer
      Als aus den Baumeskronen klingt
      Gar furchtbar Wort des Flammenmeer
      Das hungernd durch die Felder springt
      Alles Leben wild verschlingt
      Die Erntesense grausam schwingt

      Nun zehrt es alles Leben auf
      was das Licht hervorgebracht
      Denn nichts entkommt des Schicksals Lauf
      Durch keine Flucht, auf keiner Wacht
      So endet dieses Blumenmeer
      Wie es begann: Verdorrt und leer.


      Einatmen. Ausatmen. Frontkick.