Ein Hallo in die Runde

      Ein Hallo in die Runde

      8) Ich habe mich als Partner eines Betroffenen angemeldet.

      Als ich @Xerxes kennen lernte, wurde seine Selbstverletzungen durch widrige Umstände zum Thema. Es ging auch darum, dass diese Verletzungen auch weitere Konsequenzen nach sich ziehen würden.
      /spoiler: nur weiterlesen, wer mit s*x**llen themen kein problem hat!/
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      Ich selber bin in der BDSM-Szene unterwegs und fragte ihn, ob es ihm um die Verletzungen an sich, oder den Schmerz geht. Nach der Erklärung, dass es ihm um den Schmerz geht, bot ich ihn eine Variante an, die zwar weh tut, aber keine bleibenden Verletzungen nach sich zieht. Dies wirkte nun längere Zeit und ich dachte, nun einen guten Weg gefunden zu haben. Es ließ auch an Intensität nach. Das Bedürfnis schien sich etwas zu legen. Bis ...

      Ja bis ich dann erfuhr, dass er sich wieder nachhaltig verletzte. Dadurch bemerkte ich wieder eines der verfahrenen Situationen. Ich mittlerweile als sein Partner, musste aufpassen, diesen Punkt nicht als persönliche Niederlage zu erfahren.

      Ich möchte für ihn da sein. Und ich möchte ihn helfen. Ich versuche mich auch in ihn hinein zu versetzen. Aber ich selber merke, wie schwer es für mich ist zu verstehen, warum er anscheinend nicht das volle Vertrauen zu mir hat. Wobei ich auch nachvollziehen kann, dass er mich nicht belasten möchte. Nur merke ich auch, dass es gerade diese Situation ist, die mich nun doch belastet. Ich habe Angst. Ich möchte ihn nicht verlieren. Ich habe aber auch meine Probleme. Nur kann ich sie nicht mit ihm teilen, da ihm seine Probleme voll und ganz einnehmen.

      Natürlich ist mein Schritt hier her mehr ein Suchen nach Austausch mit anderen Angehörigen. Und damit bin ich nun hier.

      Mit lieben Grüßen


      (spoiler ergänzt/solaine)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „solaine“ ()

      Hallo und willkommen hier im Forum ! Ich möchte folgend ein paar Gedanken zu der s*x**ll*n Thematik äußern.

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      BDSM und SVV ist tatsächlich eine komplizierte Symbiose. Einerseits kann BDSM für SVV m*ssbraucht werden, andereseits kann es auch ein Weg sein zu einer gesünderen S*x**l*t*t und zu einem besseren Umgang mit Schm*rz zu finden.
      Ich denke, es ist vor allem als Dom unglaublich wichtig sehr vorsichtig zu sein. EIn Vorteil hat ja (gesundes) BDSM: es verlangt sehr sehr viel Kommunikation. Bevor man spielt, muss man reden. Über Tabus, Wünsche, Grenzen. Und man muss als Dom auch dann Grenzen achten, auch wenn der / die Sub während des Spiels darüber hinaus gehen will. Es ist viel Verantwortung die du da trägst. Gibt es bei euch in der Nähe SM Stammtische? Ich weiß von meinem Ex das es so etwas gibt. Vielleicht kannst du da auch noch Austausch finden.
      Zum Thema Niederlage: ich denke es ist wichtig, da zu trennen, oder spielt ihr 24/7? Wenn nein: Spielzeiten sind klar begrenzt: es hat einen Anfang und ein Ende in dem man den /die Sub nach dem Spiel auffängt. Was davor und danach passiert, also das was im Alltag geschieht hat ja nichts mit BDSM an sich zu tun. Es ist Ausdruck einer inneren Herausforderung für die man in dem Moment keine Alternative weiß.

      Ist dein Partner denn in Therapie? Könnt ihr da vlt mal eine Partnersitzung machen?

      Das so als erste gedanken dazu.

      LG, Scivias
      Ein Sonnenstrahl reicht hin, um viel Dunkel zu erhellen /F.v. Assisi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Scivias“ ()

      hm, also ich bin jetzt da im sexuellen Bereich, geschweige denn in Sachen BDSM überhaupt nicht bewandert, aber ich denke, unabhängig von der sexuellen Komponente geht es dabei doch auch sehr stark um Grenzen . erstens selber seine eigenen wahrnehmen kennen und respektieren und natürlich auch vom gegenüber. ich habe da so meine zweifel, ob das gut gelingen kann, wenn eine oder beide personen die da involviert sind, psychisch nicht sonderlich stabil sind und wo auch der Selbstwert (vielleicht nicht durchgängig, aber immer wieder mal, sehr schwankend sein kann.
      Also da glaube ich, ist es fast unabdingbar, da in Form von Therapie zumindest begleitend dran zu arbeiten, sonst ist das einfach ein sehr schwieriges Feld, wo es aus meiner Sicht für alle Beteiligten letztlich fast nur zu Überforderung und vielfachen Verletzungen (ich meine jetzt psychisch ) kommen KANN, wenn das zu wenig "gefestigt" ist bei den jeweiligen Personen.

      Ganz unabhängig davon frag ich mich, ob Xerxes damit einverstanden ist, dass Du ihn ? hier so dezitiert beim Nicknamen nennst mit der ganzen Problematik, die sich für Dich als Partner ergibt?

      so wie du es schilderst, scheinst du selbst recht überfordert mit der Situation, und die Aussage: " hier musste ich aufpassen, das nicht als persönliche Niederlage zu erfahren" lässt bei mir die Alarmglocken schrillen.
      Ich glaube, dass Du Dir hier zu viel Verantwortung zumutest oder auch glaubst, übernehmen zu müssen. Das ist nicht gut. Ihr seid beide immer noch selbst verantwortlich in erster Linie für Euch selbst, und es ist garantiert nicht "Deine Niederlage" wenn sich X. trotz deines Bemühens um einen guten "Mittelweg" im Rahmen eurer Sexualität trotzdem weiter selbst verletzt und dir nicht alles anvertraut.
      Du schreibst ja auch selbst, dass es für dich schwer ist und du auch das Gefühl hast, Dich nicht mit deinen Problemen zeigen zu dürfen, weil x. eh schon so mit seinen eigenen ausgelastet ist. Da geht es ja auch wieder ums Grenzen wahrnehmen und ziehen, auch Deine eigenen. Du musst genau so wie X zuallererst Verantwortung für Dich selber übernehmen, und nicht der eine für den anderen und vice versa. Das kann sehr ungesund werden und verschlimmert die Situation meist noch, als dass es etwas verbessert . Für jeden von Euch.
      Ich würde es gut finden, wenn ihr euch beide da auch professionelle unterstützung holt. Vielleicht auch erstmal jeder für sich alleine, die Idee mit den Partnersitzungen find ich gut.
      So nur aufeigene Faust versuchen, so groß das Bemühen und Helfenwollen auch sein mag, scheint mir das ein zu großer Brocken, für euch beide. Allerdings halte ich es für ganz ganz wichtig, dass ihr beide das gemeinsam besprecht und keiner den anderen "überfährt". es ist aber auch für Angehörige sicher kein Fehler, sich auch nur für sich selbst Unterstützung zu holen, sollte der andere das (noch) nicht wollen oder erstmal lieber auch "Therapie nur für sich" machen wollen. Partnersitzungen lassen sich sicher auch nach einiger Zeit noch realisieren.

      Das nur meine Gedanken nach dem Lesen des Threads , auch wenn ich ansonsten in der sexuellen Thematik völlig unbedarft bin
      Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will."
      ..."vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist...." (Rilke)
      Die Ursache bin ich selbst! (Thomas Bernhard) :thumbsup:

      DER KRIEG IST VORBEI! (meine exsupervisorin)

      ares schrieb:

      Ganz unabhängig davon frag ich mich, ob Xerxes damit einverstanden ist,

      Ja, das ist er.

      Ich glaube, ich sollte hier einiges klarstellen, da aus meiner doch recht kurzen Vorstellung einiges fehl interpretiert wird.

      Zu den sexuellen Teil ...
      Spoiler anzeigen
      Zu einem sind BDSM-Praktiken keine therapeutischen Maßnahmen. Hier sind es Spielarten zur Befriedigung. In unserem Falle war es gleichzeitig eine Alternative zu den nachhaltigen Verletzungen, die er sich an tat. und nicht mehr ...
      Und die Praktiken beschränken sich einzig auf dem Moment des Spiels. Innerhalb der Beziehung, sehe und behandle ich ihn vollkommen gleichwertig. Auch, wenn er es sich etwas anders wünscht.
      Und zum Thema BDSM bin ich genügend unterwegs. Ob es entsprechende Foren sind, Stammtischtreffen oder Clubbesuche sind. Ich bin mir meiner Verantwortung durchaus sehr bewusst.


      Zu den psychologischen Teil ...
      Spoiler anzeigen
      Ich selber habe durch meinen Beruf einiges an psychologischen Kenntnissen erlangt und bin selbst schon seit Jahren in therapeutischer Betreuung, und kann daher sehr gut zwischen meinem Handeln und dem Aufarbeiten von Problemen und Vergangenheit unterscheiden. Und gerade deshalb ergibt sich für mich eine Diskrepanz, weil X. nun mal mein Partner und nicht mein therapeutischer Klient ist. Was aber auch nicht heißt, dass ich ihn nicht, soweit es mir möglich ist, helfen möchte.
      Er selber ist noch auf der Suche, die sich momentan recht schwer erweist. Nicht nur aufgrund einiger Besonderheiten kann er nicht eine erstbeste Therapie annehmen. Es bedarf einer erweiterten Diagnose, die erst eine speziell ausgerichtete Therapie ermöglicht. Und durch die Pandemie ist dies schon seit über einem Jahr nicht möglich. Und auch die Wartezeiten verlängern sich.
      Also ist auch das uns Beiden klar.


      Zum persönlichen Teil
      Und doch ist es eben ein Unterschied, ob ich auf der ganz sachlichen Ebene unsere Beziehung betrachte, oder merke, dass ich auf der sehr persönlichen Ebene meine Gefühle beschreibe.
      Beruflich habe ich auch mit Menschen zu tun, die u.a. auch seine Probleme aufweisen. Dort aber ist es die Perspektive. Ich verhalte mich professionell und behandle es daher rein sachlich.

      Hier aber ist es eine Liebesbeziehung. Und schon habe ich eine sehr persönliche Perspektive, die für mich neu ist und ich eben nicht ausblenden kann. Es geht also um meine persönlichen Erfahrungen, die ich nun mache. Und, obwohl auf der Sachebene mir vieles klar ist, bringt es meine persönlichen Gefühle etwas durcheinander. Und ich hoffte einfach, diese teilen zu können. Auf der beruflichen Ebene, nennt man es auch Supervision.

      Da es oft auch hilft, darüber sich mal nur einfach mal austauschen zu können. Denke ich wohl bei den bisherigen Antworten, dass wohl ein Selbsthilfeforum es nicht kann. Nur dann sollte sich gefragt werden, ob dann Selbsthilfe noch sinnvoll ist.
      Hallo,
      Danke für Deine Klarstellungen. Das macht schon einiges aus Deinem Vorstellungspost etwas präziser. Es tut mir leid, wenn Du das Gefühl hast, es wurden zu viele Dinge in dein allererstes Posting hineininterpretiert, das sollte Dich aber nicht gänzlich abschrecken, dem Forum eine Chance zu geben. Vielleicht war es auch nicht so gut, so frei von der Leber weg meine Überlegungen hierzu zu formulieren, zumal ich bislang nur dieses eine posting und dessen Wortlaut kenne , somit auch nur darauf (aus dem, wie es auf mich wirkt) Bezug nehmen kann.

      Und jeder einzelne Themenbereich, den du jetzt noch mal differenzierter und klarer angesprochen hast, ist wohl für sich und im Zusammenwirken gerade in einer so nahen Beziehung, wohl der nahsten überhaupt, wie in einer Partnerschaft, sehr komplex und braucht ein sehr genaues indivudelles Hinschauen und Verständnis, um für sich ganz persönlich einen authentischen umgang damit zu finden. Deswegen glaub ich , vielleicht wärs hilfreich, das auch in kleinere "Portionen" zu teilen, denen man sich, je nachdem, was gerade am drängensten erscheint, dann aber genauer widmen kann und dadurch vielleicht auch mehr für dich hilfreiches dabei herausziehen kannst. Ich denke, je konkreter und kleiner , desto besser sind die Chancen, dass du auch was für dich draus mitnehmen kannst.

      Ich für mich hätte es auch nicht so verstanden, dass die angewandten sexuellen Praktiken als eine therapeutische Maßnahme gedacht gewesen seien, ich glaub das haben auch die anderen durchaus nicht so verstanden, aber es liegt glaub ich grade für Leute,die auch beruflich, und damit quasi professionell mit Menschen mit div. psychischen Problemen arbeiten, plötzlich als "Privatmensch" auf persönlichster Ebene damit konfrontiert sind. Da fällt der "Schutz", den die professionelle Ebene auch bietet, weg, insbesondere in einer so intimen Beziehung wie einer Partnerschaft.
      So hätte ich auch das, was Du schreibst, verstanden. Korrigier mich, wenn ich falsch liege. Es geht jetzt für Dich darum, für Dich auf ganz persönlicher Ebene einen guten Umgang mit all dem, was die Beziehung zwischen X und Dir mit sich mit bringt, zu finden, richtig?

      Ich finde es sehr verständlich, dass diese für dich neue Situation dich persönlich auf der Gefühlsebene durcheinanderbringt und es umso schwerer ist, da du ja auf der Sachebene und von deinem Beruf aus eigentlich viel darüber weißt und es im Rahmen der "Professionalität" auch gut handhaben kannst.
      Jetzt ist das eine andere Ebene. die ganz persönliche, die dich ganz unmittelbar und sehr nah betrifft und das ist nochmal ganz was anderes.

      Ganz konkret:
      Was erhoffst Du dir denn, was wünschst Du dir oder was sind Deine Erwartungen?
      Austausch kann vieles bedeuten, und der entwickelt sich auch, je mehr man voneinander weiß, desto besser kann man sich auch in den anderen hineinzuversetzen versuchen. Natürlich bleibt es immer ein Versuch, und ob Du etwas für dich aus diversen Antworten mitnehmen kannst, bleibt offen . lAber das ist wohl immer so, wenn sich Menschen begenen Aber auch da sind Zeit und Geduld ein wichtiger Faktor find ich. Und auch je besser du für dich weißt, was du grade brauchst, desto präziser kannst du das auch hier (oder woanders) mitteilen, umso besser kannst du vielleicht auch vom Input anderer für dich profitieren oder filtern, was dir brauchbar erscheint?
      Das forum bietet hier ja auchviele verschiedene Zugänge, vielleicht siehst du dich da einfach noch mal ein bisschen um und schaust dir die verschiedenen bereiche mal genauer an.
      Wenn grade alles zu viel ist, gefühlsmäßig, man keine konkrete Fragestellung oder Anliegen oder Wunsch hat, wo andere vielleicht behilflich sein können, gibt es den DampfAblassthread. einfach eine Art Ventil , wenn man grad nur Frust, Ärger, Wut, Verzweiflung etc loswerden will.

      Wenn es Dir hilft,hier einfach Deine Gefühle niederzuschreiben, vielleicht auch auf eine kreative Art , aber Dir nicht unbedingt konkrete Vorschläge, andere Sichtweisen oder Erfahrungen wünschst , dann kannst Du das hier auch in einem eigenen "Gedichte" Board" unter deinem Nicknamen tun. (war zumindest früher so, sonst bitte jemand aus dem Team korrigieren)

      Es gibt auch ein spezielles Unterforum für Angehörige. Da findest du vielleicht auch noch mehr Zuspruch und Anregungen für Dich. Ich finds für mich auch immer eine gute Sache, im thread dazuzuschreiben, was ich grad am ehesten brauche oder womit ich grad eher schwer umgehenkann ( zB : bin grad einfach nur durcheinander und wollte das alles mal aufschreiben, weiß selbst nichtr so genau, was ich brauche, vielleicht einfach nur verständnis, vielleicht ein bisschen Mutmachen, ein andermal ist es eher so, dass ich mich frage, wie sehen das andere? was gibt es da noch für Zugänge, Denk und Handlungsvarianten, auf die ich noch gar nicht gekommen wäre? Wenn ich mich grad sehr verletzlich fühle, mit harten, sehr kritischen Worten eher schwer umgehen kann, schreibe ich das auch dazu und bitte darum, da ein wenig Vorsicht in der Formulierung der Antworten walten zu lassen.

      Nur ein Gedanke :Vielleicht ist es auch ein bisschen viel auf einmal,was da jetzt grad für dich alles ansteht und dich gefühlsmäßig durcheinanderbringt.
      gib Dir und den anderen auch Zeit ! auch X und Dir. Ich weiß ja nicht, wie lange ihr schon eine Beziehung habt, aber auch in einer guten Beziehung muss sich vieles erst langsam entwickeln, und gerade Vertrauen ist für viele eine Sache, die sehr schwierig ist und lange lange Zeit braucht, um sich entwickeln zu können, auch wenn die Voraussetzungen dafür noch so perfekt sind... Da ist (ich bin auch eine, die sich da sehr schwer tut, mit Vertrauen fassen und nahen Beziehungen usw) aus meiner Erfahrung ganz viel Geduld nötig, und Zeit lassen. Geduld, mit Dir, mit Euch, mit all den Gefühlen die Dich durcheinanderbringen, das ist schwer, das kennen wohl die allermeisten hier sehr gut. Aber ich könnte mir vorstellen, dass, wenn es gelingt, offen zu bleiben für das was da ist und ein wenig entspannter den Schwierigkeiten die AUCH da sind, begegnen zu können, dann ist schon eine Basis da, von der aus man weiterschauen kann, ohne unter all zu großem Druck zu stehen, trotz der persönlichen unmittelbaren Betroffenheit.

      Mir persönlich hat das immer sehr geholfen, unter dem Motto . So gut wie es geht" und mit größtmöglicher Akzeptanz all dessen, was grade da ist, was schwierigf und belastend ist, Trotzdem dran zu bleiben, und in ganz ganz kleinen Maßstäben zu denken, selbst bei vermeintlichem Stillstand odre einer "Niederlage" nicht aufzugeben. sondern es sich nochmal genauer anzuschauen, immer wieder versuchen, stark ineinander verwobenes mit Hilfe von außen und Rückbeziehung auf mein ganz eigenes aufzudröseln und so ganz schrittweise "meinen ganz persönlichen Weg" im Umgang mit wie auch immer mich belastenden oder verwirrenden Dingen zu finden, die mir Probleme machen.

      Entschuldige, falls ich damit wieder zu weit ausgeholt hab oder dir das Gefühl gegeben Dinge missverstanden und fehlinterpretiert zu haben, das ist ganz und gar nicht die Intention dahinter. aber ich wollte das auch nicht einfach so stehen lassen, ich möchte eigentlich nur Dich ermutigen, nicht gleich dich enttäuscht abzuwenden sondern es langsam angehen zu lassen und Zeit zu nehmen, um zu schauen , ob nicht doch das ein oder andere für dich dabei sein könnte.
      Vielleicht ist alles Schreckliche im tiefsten Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will."
      ..."vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Denn sie sind die Augenblicke, da etwas Neues in uns eingetreten ist...." (Rilke)
      Die Ursache bin ich selbst! (Thomas Bernhard) :thumbsup:

      DER KRIEG IST VORBEI! (meine exsupervisorin)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „ares“ ()

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